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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
8T20/23.0073.PJ
Projekttitel
PARC Risikobewertung von Chemikalien

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
PARC, Risikobewertung von Chemikalien, Chemikaliensicherheit, Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die „Europäische Partnerschaft für die Bewertung von Risiken durch Chemikalien“ (European Partnership for the Assessment of the Risk from Chemicals, PARC) hat zum Ziel, Grundlagen, Konzepte, Methoden und Werkzeuge für die Risikobewertung weiter zu entwickeln und europäische und nationale Behörden bei der Risikobewertung und dem Risikomanagement im Bereich der Chemikaliensicherheit zu unterstützen. Weiter soll PARC dazu beitragen, Tierversuche zu reduzieren. PARC ist Teil des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation "Horizont Europa" und der Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit. PARC wurde im Mai 2022 gestartet und hat eine Laufzeit von sieben Jahren bis April 2029.

Die Partnerschaft wird von ANSES, der französischen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz und Gesundheit am Arbeitsplatz, koordiniert. Sie wird von öffentlichen Partnern in ganz Europa getragen, darunter europäische und nationale Risikobewertungsstellen, Universitäten und öffentliche Forschungseinrichtungen. An PARC beteiligt sind 28 EU-Mitgliedstaaten, Grossbritannien und die Schweiz. Die Arbeiten werden von der französischen Agence Nationale de Sécurité Sanitaire Alimentaire (ANSES) koordiniert. In der Schweiz beteiligen sich drei Bundesämter (BAG, BAFU und SECO) an PARC. Die Arbeiten der an PARC beteiligten Akteure in der Schweiz werden vom Bundesamt für Gesundheit BAG koordiniert.
 
Projektziele
(Deutsch)
Entwicklung und Einführung von SSbD in der Schweiz zu begleiten und zu unterstützen

Das Ziel dieses Schweizer Projektes innerhalb von PARC ist es, die Einführung von SSbD in der Schweiz zu begleiten und zu unterstützen. Der Fokus wird dabei auf die Methoden und die Werkzeuge gesetzt, welche entwickelt und zur Verfügung gestellt werden müssen, damit SSbD überhaupt umgesetzt werden kann.

 

Um Mehrwert für die Behörden und Industrie zu schaffen, soll eine «Swiss SSbD-Toolbox» zusammengestellt werden. Diese soll Methoden und Werkzeuge enthalten, welche

-       Das SSbD Framework der EU-Kommission in der Schweiz anwendbar machen,

-       relevante Parameter/Daten/Zusammenhänge erkennen kann und eine Basis für informierte Entscheidungen bereitstellt für verschiedene Anwender wie Behörden und Industrie;

-       ein "alternative assessment" ermöglichen, welches nicht nur die Umwelt und Gesundheitsrisiken (Toxizität und Exposition) sondern auch die Umweltperformance (LCA) von Chemikalien und die ökonomischen Effekte für KMUs miteinbezieht;

-       die "funktional benefits" dieser Chemikalien mitberücksichtigen, da eine Chemikalie ohne Nutzen niemals «sustainable» sein kann. SSbD müsste also auf SSFbD “Safe, Sustainable and Functional by Design” erweitert werden.

 

Die Resultate des Projektes sollen auch ermöglichen, ämterübergreifend Prioritäten in der Regulierung oder in der Anpassung der Schweizer Chemikalienverordnung zu setzen