Am Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik der Ostschweizer Fachhochschule wurde ein Verfahren zur Erzeugung eines nachhaltigen Brennstoffs entwickelt (COPlasma Sl/502162). Mit Hilfe der Kaltplasmatechnologie wird aus überschüssigem C02 und erneuerbarem Strom ein CO-basierter Brennstoffmix hergestellt. Dieser Brennstoff soll zukünftig in grossindustriellen Verbrennungsprozessen, wie beispielsweise in der Zementherstellung, sowohl wirtschaftlich als auch energieeffizient eingesetzt werden. Das Verfahren ermöglicht den Ersatz fossiler Energieträger, vermeidet zusätzliche C02-Emissionen und integriert erneuerbare Energieträger in Produktionsprozesse. Im Rahmen dieses Projekts soll ein funktionaler Laborprototyp entwickelt werden, um optimale Prozess- und Anlagenbedingungen zu ermitteln und den Reifegrad der Technologie weiter zu erhöhen. Darüber hinaus sollen Massnahmen ergriffen werden, um die Energieeffizienz der Plasmatechnologie zu verbessern. Um das zu erreichen, muss eine neuartige Hochfrequenz-Hochspannungsquelle entwickelt werden, die genau auf diese Anwendung optimiert ist. Das CAEM/HVL Team vom Institut für Energietechnik soll daher in diesem Projekt eine neuartige Quelle auf SiC Basis entwickeln, um so die Effizienz zu steigern.