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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
SI/502682
Projekttitel
InEARTH – What is the maximum magnitude of fluid INduced EARTHquake in Geo-reservoirs: a coupled numerical and experimental study

Texte zu diesem Projekt

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Kurzbeschreibung
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Induzierte Flüssigkeitsbeben (FIEs) in Georeservoirs verursachen seit Jahrzehnten erhebliche Schäden für Menschen, Wirtschaft und Infrastruktur. FIEs resultieren aus der Wechselwirkung zwischen den Druckstörungen des injizierten Fluids, den Spannungen an Ort und Stelle, den Reibungs- und Bruchprozessen auf Mikro- und Makroebene und der geometrischen Komplexität der Störungszone. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass die maximale Größe von FIEs durch das eingespritzte Flüssigkeitsvolumen und den Schermodul der betreffenden Zone gesteuert wird. Jüngste Beobachtungen haben jedoch FIEs gezeigt, die bis zu tausendmal größer waren als dieses Kriterium, was auf eine Unterschätzung der maximalen Größe von FIEs hinweist. Diese Unterschätzung könnte mit einem hohen anfänglichen Spannungszustand an Verwerfungen und einer heterogenen Porenfluidverteilung oder heterogenen Spannungen zusammenhängen, die eine Ausbreitung des Bruchs aus der unter Druck stehenden Zone ermöglichen.

Kurzbeschreibung
(Englisch)

Induced Fluid Earthquakes (FIEs) in geo-reservoirs have been causing significant human, economic, and infrastructure damage for decades. FIEs result from the interaction between injected fluid pressure perturbations, in-situ stresses, frictional and rupture processes at micro to macro scales, and the geometric complexity of the fault zone. The maximum magnitude of FIEs is generally thought to be controlled by the injected volume of fluid and the shear modulus of the zone of interest. However, recent observations have shown FIEs with magnitudes up to a thousand times larger than this criterion, indicating an underestimation of FIE maximum magnitude. This underestimation could be related to high initial stress state on faults and a heterogeneous pore fluid distribution or heterogeneous stresses, allowing the rupture to propagate out of the pressurized zone.