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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
B23.109
Projekttitel
Neophytenbekämpfung auf BFF

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Invasive Pflanzen, Eindämmung, DZV, Leitfaden, Biodiversitätsförderflächen

Schlüsselwörter
(Englisch)
Invasive plants, containment, DZV, guideline, biodiversity promotion areas
Schlüsselwörter
(Französisch)
Plantes envahissantes, endiguement, OPD, guide, surfaces de promotion de la biodiversité
Schlüsselwörter
(Italienisch)
Piante invasive, contenimento, DZV, linee guida, aree di promozione della biodiversità
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Neophyten bedrängen die einheimische Biodiversität in der Schweiz zunehmend und verursachen hohe finanzielle Kosten. Auch die landwirtschaftliche Nutzfläche ist stark davon betroffen. Vor allem in extensiver genutzten Bereichen und Biodiversitätsförderflächen (BFF) nimmt der Neophytendruck laufend zu. Nach Art. 58 Abs. 3 DZV sind invasive Neophyten auf den BFF zu bekämpfen oder einzudämmen, was jedoch aufgrund mangelnder Zeit und Kenntnis von Bekämpfungs- und Eindämmungsmethoden teilweise nur ungenügend umgesetzt wird. Mit einem Pilotprojekt zur Neophytenbekämpfung auf BFF schlagen wir vor, die Problematik im besonders betroffenen Kanton Tessin anzugehen.

In Zusammenarbeit mit allen betroffenen regionalen Akteuren (Amtsstellen, Arbeitsgruppen, Landwirtschaftsbetriebe) und einer Begleitgruppe bestehend aus Fachpersonen wird ein ausgedehnter Praxisversuch in zwei Regionen im Tessin gestartet. Dabei werden die invasiven Neophyten nach bereits bekannten und nach weiterentwickelten Bekämpfungsmethoden während zwei Vegetationsperioden in einer Stichprobe von BFF im Umfang von mindestens 5 ha mit Unterstützung von Zivildienstleistenden unter Beteiligung der Bewirtschaftenden bekämpft. Anhand von Aufwanderhebungen, Bestandsaufnahmen und Befragungen der betroffenen Landwirte wird ermittelt, wieviel Aufwand, finanzielle Mittel und Kontrollen nötig sind, um den Neophytenbestand auf einem niedrigen, ökologisch und agronomisch vertretbaren Niveau zu halten, und wie der Prozess auch institutionell und vom Vorgehen her am zielführendsten gestaltet werden kann. Anhand dieser Erkenntnisse werden Empfehlungen in Form eines Leitfadens erarbeitet.