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Unité de recherche
OFEN
Numéro de projet
37228
Titre du projet
Wirt. Auswirkungen der Volksinitiativen "Strom ohne Atom" + "MoratoriumPlus" mit Gleichgewichtsmodell (DYNASWISS)

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Publications / Résultats
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Rapport final
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
TP0087;F-Energiewirtsch. Grundlagen
Description succincte
(Allemand)
Wirt. Auswirkungen der Volksinitiativen "Strom ohne Atom" + "MoratoriumPlus" mit Gleichgewichtsmodell (DYNASWISS)
Publications / Résultats
(Allemand)
Mit welchen volkswirtschaftlichen Kosten haben wir im Falle einer Annahme der Volksinitiativen ?Strom ohne Atom? oder ?MoratoriumPlus? zu rechnen? Für die Analyse des vorzeitigen Ausstiegs aus der Atomenergie kommt ein dynamisches Gleichgewichtsmodell zur Anwendung. Neu wurde das Gleichgewichtsmodell mit einem Technologie-Modell im Stromproduktionssektor verknüpft, das eine Detailanalyse eines vorzeitigen Atomausstiegs erst möglich macht.Der vorzeitige Ausstieg gemäss der Initiative ?Strom ohne Atom? wird die Strompreise in der Schweiz um maximal 20% im Vergleich zur Referenzentwicklung (liberalisierter Strommarkt, Laufzeit der KKWs von bis zu 60 Jahren) anheben. Dies hat negative Auswirkungen auf die Wirtschaft. So sinkt das Bruttoinlandprodukt (BIP) um rund 0.6%. Weiter muss auf Grund der doch recht beträchtlichen Strompreiserhöhung mit einem nicht unerheblichen Strukturwandel gerechnet werden. Auch bei den Arbeitsplätzen rechnen wir mit - allerdings relativ geringen - Einbussen von rund 3500 Arbeitsplätzen.Ein vorzeitiger Ausstieg gemäss der Initiative _Strom ohne Atom_ würde - ohne besondere Massnahmen - die CO2-Bilanz der Schweiz verschlechtern. Die CO2-Bilanz könnte mit einer CO2-Abgabe wieder ausgeglichen werden. Wir rechnen damit, dass für einen CO2-neutralen Ausstieg eine CO2-Abgabe in der Höhe von 40 CHF/Tonnen CO2 auf Brenn- und Treibstoffen nötig ist.Bei einem katastrophalen Unfall in einem schweizerischen Kernkraftwerk würden zwar die Kernkraftwerkeigner unbeschränkt haften. Diese Haftung ist aber de facto auf ihre Zahlungsfähigkeit beschränkt. Der grösste Teil der Schadenskosten eines KKW-Unfalls müsste die Bevölkerung übernehmen. Mit einem vorzeitigen Ausstieg könnten die Risikokosten reduziert werden. Das Ausmass dieser Risikokostenreduktion ist unklar. Ob sich ein vorzeitiger Ausstieg aus einer gesamtwirtschaftlichen Sicht unter Berücksichtigung der Risikokosten lohnen würde, muss daher offen bleiben. Die gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrtseinbussen eines vorzeitigen Kernenergieausstiegs belaufen sich auf rund 200 Franken pro Haushalt und Jahr. Die Frage nach der Risikobeurteilung kann dementsprechend auch folgendermassen gestellt werden: Sind wir bereit, durchschnittlich 200 Franken pro Haushalt und Jahr zu bezahlen, um das Risiko eines KKW-Unfalls durch einen vorzeitigen Ausstieg aus der Kernenergie zu vermeiden.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Ecoplan

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Müller,André
Wickart,Marcel
Documents annexés
Publications / Résultats
(Français)
L?essentiel en deux pagesL?Office fédéral de l?énergie (OFEN) a chargé le bureau ECOPLAN d?étudier l?impact économique de deux initiatives déposées en septembre 1999, _Sortir du nucléaire_ et _Moratoire-plus_. La présente recherche est une première en Suisse: elle propose un modèle d?équilibre général dynamique combiné avec la production d?électricité. Les hypothèses émises dans ce contexte sont coordonnées avec l?étude Prognos qui envisage, à la demande de l?OFEN aussi, l?impact des deux initiatives pour l?économie énergétique.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Ecoplan

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Müller,André
Wickart,Marcel
Van Nieuwkoop,Renger
Documents annexés
Rapport final
(Allemand)
Das Bundesamt für Energie (BFE) hat ECOPLAN beauftragt, die wirtschaftlichen Auswirkungen der im September 1999 eingereichten Volksinitiativen _Strom ohne Atom_ und _MoratoriumPlus_ zu untersuchen. Die Initiative _Strom ohne Atom_ will schrittweise aus der Kernenergie aussteigen und begrenzt die Laufzeit der fünf schweizerischen Kernkraftwerke auf 30 Jahre. Die Initiative _MoratoriumPlus_ verlangt, dass für die Dauer von 10 Jahren keine Bewilligungen mehr für KKWs erteilt werden. Weiter wird die Nutzungsdauer auf 40 Jahre begrenzt. Eine Verlängerung um 10 Jahre auf 50 Jahre wäre einem referendumspflichtigen Bundesbeschluss unterstellt.Die nachfolgende Tabelle zeigt das letzte Betriebsjahr für die beiden Initiativen, wobei für die Initiative _MoratoriumPlus_ zwei Varianten mit Laufzeiten von 40 und 50 Jahren dargestellt werden. Die beiden Initiativen werden jeweils mit einer Referenzentwicklung verglichen, für welche vom Auftraggeber eine Laufzeit von 50 Jahren für die drei kleineren KKWs und 60 Jahren für die beiden grösseren KKWs Gösgen und Leibstadt vorgegeben wurde.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Ecoplan

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Müller,André
Wickart,Marcel
Van Nieuwkoop,Renger
Documents annexés