Die „Selbstlernende Schienenkopfkonditionierung“, kurz „i-SKK“ genannt, aktiviert die auf demFahrzeug verbaute Schienenkopfkonditionierung auf Grundlage des vorliegenden Konditionierbedarfs. Dieser wird auf Grundlage eines Lärmmappings unter Zuhilfenahme von Sensordaten und künstlicher Intelligenz ermittelt, wodurch der Ort und Zeitpunkt der Konditionierung prognostisch vorhergesagt werden kann. Die Funktionsweise der eingebauten SKK-Anlage bezüglich Sprühdauer, Sprühmenge oder individueller Ansteuerung einzelner Düsen wird nicht verändert, weshalb die i-SKK unabhängig von Fahrzeugtyp verbauter SKK-Anlage sowohl in bestehenden als auch Neufahrzeugen verwendet werden kann. Die Datengrundlage für den Betrieb der i-SKK wird durch die auf 15 Strassenbahnen verbaute Audiomesstechnik erreicht, die mit einem IoT-Gateway über das Mobilfunknetz (LTE) einen permanenten Datenstream an eine Cloudermöglichen. Dort ermittelt die KI anhand der prozessierten Audioroh-, Meta- und meteorologischen Daten den optimalen Zeitpunkt und Ort der Konditionierung.