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Unité de recherche
OFAG
Numéro de projet
B22.01
Titre du projet
Die Verlängerung der Laktation: neue Wege in der Schweizer Milchziegenhaltung?

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Résumé des résultats (Abstract)
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Milchziegen, Persistenz, Jungtiere, verlängerte Laktation, Fütterung-Haltung
Mots-clé
(Anglais)
Dairy goats, persistence, young animals, prolonged lactation, feeding, husbandry
Mots-clé
(Français)
Chèvres laitières, persistance, jeunes animaux, lactation prolongée, alimentation-
Élevage
Mots-clé
(Italien)
Capre da latte, persistenza, animali giovani, lattazione prolungata, alimentazione, allevamento
Description succincte
(Allemand)
Schweizer Milchziegenbetriebe stehen vor vielen Herausforderungen. Die Rentabilität der Gitziaufzucht, deren Vermarktung und die mit dem Ablammen verbundenen Arbeitsspitzen sind für diese Betriebe wichtige Themen. Eine Verlängerung der Laktation bei Milchziegen ist eine erste Antwort auf diese Probleme, nicht zuletzt, weil dadurch die Anzahl der jährlich auf dem Betrieb geborenen Gitzi reduziert wird. Die Umsetzung ist jedoch technisch  anspruchsvoll und muss in der Schweiz unterstützt werden. Ziel dieses Projekts ist es, die Bedingungen für erfolgreiche lange Laktationen zu ermitteln. Zu diesem Zweck werden die praktische Umsetzung und die wirtschaftlichen Folgen für die Betriebe analysiert. Schliesslich wird im Rahmen des Projekts evaluiert, ob die Entwicklung von langen Laktationen für Ziegenmilchbetriebe in der Schweiz relevant ist.
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
Die lange Laktation ist eine Möglichkeit, die Anzahl der Geburten zu verringern und auch im Winter Milch zu produzieren. Sie ist eine Antwort auf die Herausforderungen, denen sich Ziegenbetriebe gegenübersehen, nämlich die mangelnde Rentabilität der Zickleinaufzucht und die Nachfrage nach Ziegenmilch das ganze Jahr über. Die Auswertung der Literatur zu diesem Thema hat gezeigt, dass diese Praxis nicht ohne Vorbereitung angewendet werden kann. Die sorgfältige, ganzjährige Überwachung der Fütterung (auch auf der Weide) sowie die Auswahl der Ziegen sind zwei äußerst wichtige Kriterien. Auf der Grundlage unserer Recherchen erstellten wir einen Fragebogen und schickten ihn an Schweizer Betriebe, die bereits die lange Laktation praktizierten. Diese Betriebe wurden mit Hilfe des Schweizerischen Ziegenzuchtverbandes und der Käserei Odermatt ausgewählt. Neunzehn Betriebe antworteten. Trotz ihrer unterschiedlichen Profile gaben die Betriebe ähnliche Motivationen an. Die wichtigsten waren die Reduktion der Anzahl Zicklein, die Verringerung des Stresses sowie der Risiken für die Ziegen bei Ablammen. Die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche lange Laktation wurden in einem Themenblatt zusammengefasst. Zwei Betriebsporträts ergänzen dieses Merkblatt und beschreiben die konkrete Umsetzung und die Folgen dieser Praxis in zwei erfahrenen Ziegenbetrieben. Zwei Kurse dienten der Wissensvermittlung und der Diskussion mit interessierten Ziegenhaltenden.