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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
22.34
Projekttitel
Folgenabschätzung der mechanischen Beikrautregulierung auf Umwelt und Ertrag

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Mechanische Beikrautregulierung, N-Mineralisierung, C-Abbau, Düngungsintensität, reduzierter Viehbesatz
Schlüsselwörter
(Englisch)
Mechanical weed control, N-mineralisation, C-degradation, fertiliser intensity, reduced livestock stocking rate
Schlüsselwörter
(Französisch)
Régulation mécanique des mauvaises herbes, minéralisation de l'azote, décomposition du carbone, intensité de la fertilisation, charge en bétail réduite
Schlüsselwörter
(Italienisch)
Controllo meccanico delle erbe infestanti, mineralizzazione dell'N, degradazione del C, intensità dei fertilizzanti, riduzione del carico di bestiame
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die gesellschaftliche Forderung nach einer nachhaltigen und produktiven Pflanzenproduktion bei gleichzeitig zunehmenden Wetterextremen setzt die Betriebe stark unter Druck. Der pfluglose biologische Ackerbau bietet hier viel Potential, muss aber in Punkto Beikrautregulierung und Stickstoffverfügbarkeit optimiert werden, um für die Bio-, IP- und ÖLN-Praxis attraktiv zu sein. Das Projektziel ist zu untersuchen, ob mit gezieltem Hacken die Stickstoffernährung der Pflanzen und die Beikrautregulierung auch bei reduzierter Düngermenge effizient gesteuert werden kann und der dabei angeregte Humusabbau auf einem akzeptablen Niveau bleibt. In einem 12-jährigen Langzeitversuch zur reduzierten Bodenbearbeitung und Düngung werden im Projekt verschiedene Hackintensitäten in den Kulturen Silomais und Winterweizen zusätzlich integriert. Die N-Mineralisierung wird über Nmin-Analysen und der Humusabbau über CO2 Gasmessungen verfolgt. Die N-Aufnahme wird über Orthofotos sowie N-Analysen in der Trockenmasse und die Produktivität über den Biomasseertrag ermittelt. Die Messung der Beikrautbiomasse wird als Indikator für die Effektivität des Hackens verwendet und die Qualität des Mais mittels Silierversuchen bestimmt. Daneben werden auf Praxisbetrieben in Streifenversuchen mit verschiedenen Hackintensitäten Ertragsbestimmungen und N-Analysen in der Trockenmasse bei Mais und Weizen durchgeführt. Die ökonomische Einschätzung erfolgt über Deckungsbeitragsrechnungen. Die Versuchs- und Praxisdaten helfen die Nachhaltigkeit der Pflanzenproduktion im Bereich der Pestizid- und Düngerreduktion, sowie die Anpassung an den Klimawandel zu optimieren.