Kurzbeschreibung
(Deutsch)
|
Investitionen in erneuerbare Energien sind innerhalb des traditionellen Finanzsystems nur für eine kleine Gruppe von Anlegern rentabel und zugänglich. Insbesondere aufgrund der erheblichen Herausforderungen bei der Finanzierung von Projekten zur Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien verfehlen viele grüne Finanzangebote ihre Allokationsziele. Die Einführung von ESG-orientierten Krediten ist zwar grundsätzlich zu begrüssen, aber in der Regel zu begrenzt, um das Problemanzugehen. Dieses Projekt evaluiert die potenziellen Vorteile des Einsatzes digitaler Plattformen in der Schweiz, welche die Blockchain-Technologienutzen um die Finanzierung von Projekten für erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu erhöhen. Wir stellen die drei wichtigsten Hindernisse für eine breite Einführung dar: politische, klimatische und finanzielle Engpässe. Wir zeigen auf (a) wie die Schweiz digitale Plattformen im Energiebereich regulieren sollte und (b) wie digitale Plattformen von einem spezifischen und umsetzbaren Rahmen profitieren können, um den Übergang zu einer grüneren Gesellschaft zu beschleunigen.
|
Kurzbeschreibung
(Englisch)
|
Renewable energy investments are viable and accessible only to a narrowset of investors within the traditional financial system. Due, in part,to the significant challenges in financing renewable energy productionand storage projects, many green finance offerings fall short of their allocationtargets. The introduction of ESG-oriented credits, while well intentionedare typically too limited to tackle the issue. This project evaluatesthe potential benefits of using digital platforms in Switzerland which leverageblockchain technology to increase funding for renewables and energyefficiency projects. We disseminate the three most relevant impedimentsto widespread adoption: policy, climate, and financial bottlenecks.We then describe (a) how Switzerland should regulate digital platformsin the energy domain, and (b) how digital platforms can benefit from aspecific and actionalable framework to accelerate the transition towardsa greener society.
|
Kurzbeschreibung
(Französisch)
|
Dans le cadre du système financier traditionnel, les investissements dans les énergies renouvelables ne sont rentables et accessibles qu'à un petit groupe d'investisseurs. En raison notamment des défis considérables que pose le financement de projets de production et de stockage d'énergie renouvelable, de nombreuses offres de finance verte n'atteignent pas leurs objectifs d'allocation. Si l'introduction de crédits orientés ESG est en principe bienvenue, elle est généralement trop limitée pour permettre de résoudre le problème. Ce projet évalue les avantages potentiels de l'utilisation de plateformes numériques en Suisse, qui utilisent les technologies blockchain pour augmenter le financement de projets d'énergie renouvelable et d'efficacité énergétique. Nous présentons les trois principaux obstacles à un déploiement à grande échelle : les goulets d'étranglement politiques, climatiques et financiers. Nous montrons (a) comment la Suisse devrait réglementer les plateformes numériques dans le domaine de l'énergie et (b) comment les plateformes numériques peuvent bénéficier d'un cadre spécifique et réalisable afin d'accélérer la transition vers une société plus verte.
|
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
|
Dieses Projekt untersucht das Potenzial der dezentralen Finanzierung (DeFi) als Lösung für die Grenzen der traditionellen Finanzierung (TradFi) bei der Finanzierung grüner Projekte, insbesondere der Infrastruktur für erneuerbare Energien. TradFi hat mit Herausforderungen wie hohen Transaktionskosten und komplexen Vorschriften zu kämpfen, die die effiziente Bereitstellung von Mitteln für grüne Initiativen behindern. Im Gegensatz dazu erweist sich DeFi, das auf der Blockchain-Technologie basiert, als vielversprechende Alternative, da es die Prozesse rationalisieren und die Effizienz steigern kann. Das Hauptziel dieses Projekts ist es, die Unterschiede zwischen TradFi und DeFi in Bezug auf Finanzierungskosten, Risikoprämien und regulatorische Verbesserungen zu verstehen, insbesondere im Zusammenhang mit der Emission von grünen Anleihen. Um dies zu erreichen, umfasst das Projekt eine gründliche Literaturrecherche und umfassende Umf ragen, an denen die wichtigsten Interessengruppen, nämlich Originatoren, Vertreiber und Investoren, beteiligt sind. Unsere vorläufigen Ergebnisse unterstreichen das transformative Potenzial der Tokenisierung, die die Kosten effektiv senken, die Prozesse beschleunigen und die Zugänglichkeit und Liquidität von Investitionen in erneuerbare Energien erhöhen kann. Gleichzeit ig werfen sie ein Licht auf den unterschiedlichen Bekanntheitsgrad und Wissensstand der Beteiligten. Im weiteren Verlauf werden wir eine umfassende Investorenbefragung mit einer angestrebten Teilnehmerzahl von über 1.000 Personen durchführen und aktiv mit über 50 Kreditgebern und 20 Händlern weltweit in Kontakt treten. Die anschließende Analyse der Ergebnisse soll Erkenntnisse über die potenzielle Rolle von DeFi beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft liefern.
|
Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)
|
This project explores the potential of decentralized finance (DeFi) as a solution to the limitations of traditional finance (TradFi) in financing green projects, particularly renewable energy infrastructure. TradFi struggles with challenges such as high transaction costs and complex regulations that hinder the efficient provision of funds for green initiatives. In contrast, DeFi, which is based on blockchain technology, is proving to be a promising alternative as it can streamline processes and increase efficiency. The main objective of this project is to understand the differences between TradFi and DeFi in terms of financing costs, risk premiums and regulatory improvements, especially in the context of green bond issuance. To achieve this, the project includes a thorough literature review and extensive surveys involving key stakeholders, namely originators, distributors and investors. Our preliminary findings highlight the transformative potential of tokenization, which can effectively reduce costs, accelerate processes and increase the accessibility and liquidity of renewable energy investments. At the same time, they shed light on the varying levels of awareness and knowledge among stakeholders. We will then conduct a comprehensive investor survey with a target of over 1,000 participants and actively engage with over 50 lenders and 20 traders worldwide. Subsequent analysis of the results will provide insights into the potential role of DeFi in the transition to a low-carbon economy.
Zugehörige Dokumente
|
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
|
Ce projet explore le potentiel du financement décentralisé (DeFi) en tant que solution aux limites du financement traditionnel (TradFi) pour le financement de projets verts, en particulier les infrastructures d'énergie renouvelable. Le TradFi est confronté à des défis tels que des coûts de transaction élevés et des réglementations complexes, qui entravent la mobilisation efficace de fonds pour les initiatives vertes. En revanche, DeFi, qui repose sur la technologie blockchain, s'avère être une alternative prometteuse, car elle permet de rationaliser les processus et d'accroître l'efficacité. L'objectif principal de ce projet est de comprendre les différences entre TradFi et DeFi en termes de coûts de financement, de primes de risque et d'améliorations réglementaires, notamment dans le contexte de l'émission d'obligations vertes. Pour y parvenir, le projet comprend une recherche documentaire approfondie et des enquêtes exhaustives impliquant les principales parties prenantes, à savoir les initiateurs, les distributeurs et les investisseurs. Nos résultats préliminaires soulignent le potentiel de transformation de la tokenisation, qui peut effectivement réduire les coûts, accélérer les processus et augmenter l'accessibilité et la liquidité des investissements dans les énergies renouvelables. En même temps, ils mettent en lumière les différences de notoriété et de connaissances des participants. Par la suite, nous mènerons une vaste enquête auprès des investisseurs, avec un objectif de plus de 1 000 participants, et nous contacterons activement plus de 50 prêteurs et 20 distributeurs dans le monde entier. L'analyse ultérieure des résultats devrait fournir des informations sur le rôle potentiel de DeFi dans la transition vers une économie à faibles émissions de carbone.
|
Schlussbericht
(Deutsch)
|
Das Projekt konzentriert sich auf eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende: die Finanzierung von Infrastrukturen für erneuerbare Energien. Im Kontext von Schwedens Verpflichtung zur Erreichung seiner Klimaziele und zur Unterstützung des globalen Wandels hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft untersucht dieses Projekt das Potenzial digitalisierter Finanzierungen, die durch Blockchain- Technologie unterstützt werden, um die Einschränkungen der traditionellen Finanzwelt zu überwinden – insbesondere den Unterschied zwischen digitalisierten und traditionellen grünen Anlageinstrumenten. Die Einschränkungen traditioneller grüner Anlageinstrumente, wie hohe Transaktionskosten, lange Amortisationszeiten und das wahrgenommene Risiko, das mit Projekten für erneuerbare Energien verbunden ist, haben eine erhebliche Finanzierungslücke geschaffen, die die rechtzeitige Entwicklung und Umsetzung solcher Projekte erschwert. Das Projekt zielt darauf ab zu untersuchen, ob digitalisierte grüne Anlageinstrumente mit ihrem Versprechen erhöhter Effizienz, Transparenz und Zugänglichkeit eine innovative Lösung zur Schließung dieser Lücke bieten können. Die Ziele des Projekts sind zweifach: Erstens sollen die Finanzierungskosten im Zusammenhang mit der Emission grüner Anleihen sowohl in traditionellen grünen Anlageinstrumenten als auch in digitalisierten grünen Anlageinstrumenten erfasst werden. Zweitens sollen die erforderlichen regulatorischen Verbesserungen identifiziert werden, die eine Skalierung tokenisierter grüner Anleihen erleichtern würden. Der zur Erreichung dieser Ziele verfolgte Ansatz umfasste eine Literaturrecherche, Umfragen und Interviews mit zentralen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette der grünen Finanzwirtschaft – darunter Emittenten, Distributoren und Investoren. Die Forschung konzentrierte sich darauf zu verstehen, ob digitalisierte grüne Anlageinstrumente die Finanzierungskosten und Risikoprämien für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien im Vergleich zu traditionellen grünen Anlageinstrumenten senken können und ob sie dazu beitragen könnten, neue Kapitalquellen für grüne Investitionen zu mobilisieren. Unsere Überprüfung der Literatur zeigt,, dass digitalisierte grüne Anlageinstrumente potenzielle Vorteile in Form niedrigerer Transaktionskosten und verbesserter Transparenz bieten, was dazu beitragen könnte, die wahrgenommenen Risiken im Zusammenhang mit grünen Anleihen zu verringern und eine breitere Basis an Investoren anzuziehen. Darüber hinaus führt die Studie das Konzept des „Tokenium“ als Maß für die Risikoprämie in digitalisierten Finanzmärkten ein. Die Ergebnisse legen nahe, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen angepasst werden können, indem die Offenlegung direkt in die Architektur des Finanzinstruments eingebettet wird, um digitalisierte grüne Anlageinstrumente zu unterstützen. Auf diese Weise könnten tokenisierte grüne Anleihen zu einer praktikablen Alternative zu herkömmlichen grünen Anleihen werden und neue Möglichkeiten zur Finanzierung der Energiewende bieten. Das Projekt stützt sich auf Umfragen, um den dringenden Bedarf an innovativen Finanzierungsmechanismen zur Überbrückung der Finanzierungslücke im Bereich der erneuerbaren Energien zu verdeutlichen. Dabei wird hervorgehoben, wie digitalisierte grüne Anlageinstrumente - wie Tokenized Green Bonds - die Kosten senken, die Transparenz erhöhen und verschiedene Investoren anziehen können, um den Übergang der Schweiz zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu beschleunigen.
|
Schlussbericht
(Englisch)
|
The project focuses on addressing one of the critical challenges of the energy transition: the financing of renewable energy infrastructure. In the context of Switzerland's commitment to achieving its climate goals and supporting the global shift towards a low-carbon economy, this project investigates the potential of digitalized finance powered by blockchain technology to overcome the limitations of traditional finance, more specifically the difference between digitalized versus traditional green investment instruments. The limitations of traditional green investment instruments, such as high transaction costs, long payback periods, and the perceived risk associated with renewable energy projects, have created a significant financing gap that hampers the timely development and deployment of renewable energy projects. The project seeks to explore whether digitalized green investment instruments, with its promise of increased efficiency, transparency, and accessibility, can offer an innovative solution to close this gap. The objectives of the project are twofold: first, to map out the financing costs associated with green bond issuance in both traditional green investment instruments and digitalized green investment instruments frameworks, and second, to identify the necessary regulatory improvements that would facilitate the scaling up of tokenized green bonds. The approach taken to meet these objectives involved a literature review, surveys, and interviews with key stakeholders along the green finance value chain originators, distributors, and investors. The research focused on understanding whether digitalized green investment instruments could reduce financing costs and risk premiums for renewable energy projects compared to traditional green investment instruments and whether it could help mobilize new sources of capital for green investments. Our review of the literature shows that digitalized green investment instruments offer potential advantages in terms of lower transaction costs and improved transparency, which could help reduce the perceived risks associated with green bonds and attract a broader base of investors. The study introduces the concept of "tokenium" as a measure of the risk premium in digitalized financial markets. The findings suggest that regulatory frameworks can be adjusted by embedding disclosure directly into the architecture of the financial instrument to support digitalized green investment instruments. This way tokenized green bonds could become a viable alternative to traditional green bonds, offering new opportunities for financing the energy transition. In conclusion, the project relies on surveys to highlight the critical need for innovative financing mechanisms to bridge the renewable energy funding gap, emphasizing how digitalized green investment instruments—like tokenized green bonds—can reduce costs, enhance transparency, and attract diverse investors, accelerating Switzerland’s transition to a low-carbon economy.
Zugehörige Dokumente
|
Schlussbericht
(Französisch)
|
Le projet se concentre sur l’un des défis critiques de la transition énergétique : le financement des infrastructures d’énergie renouvelable. Dans le cadre de l’engagement de la Suisse à atteindre ses objectifs climatiques et à soutenir la transition mondiale vers une économie bas-carbone, ce projet examine le potentiel de la finance numérisée, alimentée par la technologie blockchain, pour surmonter les limitations de la finance traditionnelle, en particulier la différence entre les instruments d’investissement vert numérisés et traditionnels. Les limitations des instruments d’investissement vert traditionnels, telles que les coûts de transaction élevés, les longues périodes de remboursement et le risque perçu associé aux projets d’énergie renouvelable, ont créé un écart de financement significatif qui entrave le développement et le déploiement rapides des projets d’énergie renouvelable. Le projet cherche à explorer si les instruments d’investissement vert numérisés, avec leur promesse d’une efficacité accrue, d’une transparence améliorée et d’un meilleur accès, peuvent offrir une solution innovante pour combler cet écart. Le projet poursuit deux objectifs : d’une part, cartographier les coûts de financement liés à l’émission d’obligations vertes, à la fois dans le cadre des instruments d’investissement vert traditionnels et des instruments d’investissement vert numérisés ; d’autre part, identifier les améliorations réglementaires nécessaires pour faciliter l’essor des obligations vertes tokenisées. L’approche adoptée pour atteindre ces objectifs a impliqué une revue de la littérature, des enquêtes et des entretiens avec les principaux acteurs de la chaîne de valeur de la finance verte – émetteurs, distributeurs et investisseurs. La recherche s’est concentrée sur la question de savoir si les instruments d’investissement vert numérisés pouvaient réduire les coûts de financement et les primes de risque pour les projets d’énergie renouvelable par rapport aux instruments d’investissement vert traditionnels et s’ils pouvaient aider à mobiliser de nouvelles sources de capital pour les investissements verts. Notre analyse de la littérature montre que les instruments d’investissement vert numérisés présentent des avantages potentiels en termes de réduction des coûts de transaction et d’amélioration de la transparence, ce qui pourrait contribuer à réduire les risques perçus liés aux obligations vertes et à attirer une base d’investisseurs plus large. De plus, l’étude introduit le concept de « Tokenium » comme mesure de la prime de risque sur les marchés financiers numérisés. Les résultats suggèrent que les cadres réglementaires peuvent être ajustés en intégrant la divulgation directement dans l'architecture de l'instrument financier afin de soutenir les instruments d'investissement verts numérisés. De cette manière, les obligations vertes à jetons pourraient devenir une alternative viable aux obligations vertes traditionnelles, offrant de nouvelles possibilités de financement de la transition énergétique. En conclusion, le projet s'appuie sur des enquêtes pour mettre en évidence le besoin critique de mécanismes de financement innovants pour combler le déficit de financement des énergies renouvelables, en soulignant comment les instruments d'investissement verts numérisés - tels que les obligations vertes à jetons - peuvent réduire les coûts, améliorer la transparence et attirer divers investisseurs, accélérant ainsi la transition de la Suisse vers une économie à faible émission de carbone.
|