Während der Covid-19-Pandemie wurden Massnahmen ergriffen, um besonders vulnerable Menschen vor einer Infektion mit Covid-19 zu schützen. Zu dieser Gruppe zählen auch Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben. Verschiedene Massnahmen wie verordnete Besuchsverbote, soziale Distanz, Trennung von Angehörigen verfolgten das Ziel des Lebensschutzes. Sie hatten aber gleichzeitig auch negative Auswirkungen auf die Lebensqualität und Autonomie der Betroffenen.
Das Ziel der Studie ist es, das Erlebte, die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen (Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige) während der Covid-19-Pandemie auszuloten, um in einer in einer zukünftigen Pandemiesituation eine bessere Abwägung zwischen Lebensschutz und Lebensqualität erzielen zu können.