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Forschungsstelle
PVK
Projektnummer
87
Projekttitel
Wirksamkeitsmessung in der internationalen Zusammenarbeit

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
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Abstract
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Publikationssprachen
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Gegenstand: Für die internationale Zusammenarbeit (IZA) sind die Direktion für Ent­wicklung und Zusammenarbeit (DEZA), das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und die Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) zuständig. Evaluationen sol­len ihnen Informationen für die Entscheidfindung liefern und dazu beitragen, die Qua­lität der Interventionen zu verbessern. Die DEZA und das SECO berechnen anhand von extern durchgeführten Evaluationen Erfolgsquoten, um gegenüber dem Parlament über die Ergebnisse der IZA Bericht erstatten zu können. Allerdings wurden Zweifel an der Qualität dieser Evaluationen geäussert. Auch wurde in Frage gestellt, ob diese für die Steuerung der IZA tatsächlich genutzt werden und weshalb deren Kosten stark variieren.

Auftrag und Fragestellungen: Die GPK beauftragten die PVK am 25 Januar 2022, die Wirksamkeitsmessung in der IZA zu evaluieren. Die zuständige Subkommission EDA/VBS der GPK-S beschloss an ihrer Sitzung vom 23. Mai 2022, dass die Evalu­ation der PVK die folgenden Frage­stellungen beantwor­ten soll:

  • Stimmt die Qualität der Evaluationen in der IZA?
  • Werden die Evaluationen auf geeignete Weise für die Steuerung der IZA genutzt?
  • Sind die Evaluationskosten angemessen?

Vorgehen: Die DEZA hatte jüngst eine Meta-Evaluation zur Qualität ihrer externen Evaluationen durchgeführt. Die PVK vergab deshalb ein Mandat für eine vergleich­bare Meta-Evaluation beim SECO und bei der AFM. Weiter unterzieht die PVK die Hilfsmittel, Weisungen und Verfahrensbeschriebe für die Durchführung und Verwer­tung von Evaluationen einer Dokumentenanalyse. Zudem führt sie Interviews mit Mitarbeitenden der drei Verwaltungseinheiten, einige davon in Form von Gruppenge­sprächen. Schliesslich führt die PVK eine Kostenanalyse durch.

Geplanter Abschluss: Der Bericht der PVK zuhanden der Subkommission EDA/VBS der GPK-S sollte im zweiten Quartal 2023 vorliegen.

Kurzbeschreibung
(Englisch)

In order to account to Parliament for the effectiveness of international cooperation, the Federal Administration conducts evaluations. The PCA is examining the quality of these evaluations, whether their recommendations are put into practice and whether their costs are appropriate.

Kurzbeschreibung
(Französisch)

Objet : La Direction du développement et de la coopération (DDC), le Secrétariat d'État à l'économie (SECO) et la Division Paix et droits de l'homme (DPDH) sont responsables de la coopération internationale (CI). Les évaluations doivent leur fournir des informations pour la prise de décision et permettre d’améliorer la qualité des interventions. Par ailleurs, la DDC et le SECO se servent d’évaluations externes pour calculer des taux de réussite, afin de rendre compte des résultats de la CI au Parlement. Des doutes ont toutefois été émis sur la qualité de ces évaluations. On s'est également demandé si elles étaient réellement utilisées pour piloter la CI et pourquoi leurs coûts variaient fortement.

Mandat et questions d’évaluation : les CdG ont, le 25 janvier 2022, chargé le CPA de procéder à une évaluation de la mesure de l’efficacité dans la CI. Lors de sa séance du 23 mai 2022, la sous-commission DFAE/DDPS de la CdG-E, compétente en la matière, a décidé que, dans son évaluation, le CPA devrait répondre aux questions suivantes :

  • Les évaluations dans la CI sont-elles de bonne qualité ?
  • Les évaluations sont-elles utilisées de manière appropriée pour le pilotage de la CI ?
  • Les coûts des évaluations sont-ils opportuns ?

Procédure : pour déterminer la qualité des évaluations, la DDC a récemment effectué une méta-évaluation de ses évaluations externes. Le CPA a donc attribué un mandat pour une méta-évaluation similaire sur le SECO et la DPDH. Le CPA réalise ensuite une analyse de documents portant sur les outils d’aide, les directives et les processus pour la réalisation et la valorisation d’évaluations. Il mène des entretiens avec le personnel des trois unités concernées, parfois sous forme de discussions de groupe. Enfin, le CPA effectue une analyse des coûts.

Fin prévue de l’évaluation : le CPA devrait présenter son rapport à la sous-commission DFAE/DDPS de la CdG-E au deuxième trimestre 2023.

Kurzbeschreibung
(Italienisch)

Oggetto: la Direzione dello sviluppo e della cooperazione (DSC), la Segreteria di Stato dell’economia (SECO) e la Divisione Pace e diritti umani (DPDU) sono competenti per la cooperazione internazionale (CI). Le valutazioni dovrebbero fornire loro le informazioni per prendere decisioni e contribuire a migliorare la qualità degli interventi. D’altro canto, la DSC e SECO fanno capo a valutazioni esterne per calcolare tassi di riuscita al fine di rendere conto al Parlamento dei risultati della CI. Sono tuttavia stati sollevati dubbi in merito alla qualità delle valutazioni, alla loro utilizzazione effettiva per la gestione della CI e ai loro costi che appaiono molto variabili.

Mandato e questioni trattate: il 25 gennaio 2022 le CdG hanno incaricato il CPA di valutare l’efficacia nel contesto della CI. Riunitasi il 23 maggio 2022, la sottocommissione competente DFAE/DDPS della CdG-S ha deciso che la valutazione del CPA deve rispondere alle domande seguenti:

  • le valutazioni nel contesto della CI sono qualitativamente buone?
  • Le valutazioni sono utilizzate in modo appropriato per la gestione della CI?
  • I costi delle valutazioni sono appropriati?

Procedura: per stabilire la qualità delle valutazioni la DSC ha recentemente effettuato una metavalutazione delle sue valutazioni esterne. Il CPA ha quindi attribuito un mandato per un’analoga metavalutazione alla SECO e alla DPDU. Svolge in seguito un’analisi di documenti concernenti gli strumenti d’aiuto, le direttive e i processi per effettuare e valorizzare le valutazioni. Conduce colloqui con il personale delle tre unità coinvolte, a volte sotto forma di discussioni di gruppo. Il CPA effettua infine un’analisi dei costi.

Conclusione prevista: il CPA dovrebbe presentare il suo rapporto alla sottocommis­sione DFAE/DDPS della CdG-S nel secondo trimestre 2023.

Abstract
(Deutsch)

Der Einsatz von Evaluationen, um die Wirksamkeit der internationalen Zusam­menarbeit (IZA) zu messen, ist insgesamt teilweise zweckmässig. Evaluationen wer­den für die Steuerung der IZA auf unterschiedlichen Ebenen verwendet und kostentransparent durchgeführt. Die Evaluationsberichte sowie die Rechenschafts­legung zuhanden des Parlaments und der Öffentlichkeit weisen jedoch Mängel auf.

Im Januar 2022 beauftragten die Geschäftsprüfungskommissionen der eidgenössi­schen Räte (GPK) die Parlamentarische Verwaltungskontrolle (PVK), die Wirksam­keitsmessung in der IZA zu evaluieren.

Die zuständige Subkommission EDA/VBS der GPK des Ständerates (GPK-S) ent­schied, dass sich die PVK auf ein bestimmtes Instrument der Wirksamkeitsmessung konzentrieren soll: die Evaluation. Die PVK untersuchte die Wirksamkeit der IZA folglich nicht selber, sondern befasste sich vielmehr mit der Art und Weise, wie die drei für die IZA zuständigen Verwaltungseinheiten – die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und die Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) – die Wirksamkeit ihrer Interventio­nen anhand von Evaluationen messen und darüber Rechenschaft ablegen.

Die PVK analysierte die Hilfsmittel für die Durchführung von Evaluationen sowie die Kosten der Evaluationen. Sie führte mit mehr als dreissig Mitarbeitenden der Bun­desverwaltung und Fachleuten Interviews. Im Rahmen einer extern vergebenen Meta-Evaluation wurde die Qualität der Evaluationen analysiert. Die Analysen kamen im Wesentlichen zu folgenden Ergebnissen:

Die externen Evaluationen weisen Stärken, aber auch Schwächen auf

Die DEZA, das SECO und die AFM messen die Wirksamkeit ihrer Projekte insbeson­dere anhand von externen Evaluationen, die sie in Auftrag geben. Die Pflichtenhefte der Verwaltung, die auch einen Einfluss auf die Qualität der Evaluationen haben, sind insgesamt zufriedenstellend (Ziff. 3.1.). Die Evaluationsberichte enthalten klare Zusammenfassungen, transparent dargestellte Daten und kohärente Schlussfolgerun­gen, was besonders hilfreich ist, um die Evaluationen für die Projektsteuerung zu nut­zen (Ziff. 3.2). Die Darstellung der Methodik und der Ergebnisse ist hingegen nicht zufriedenstellend, was sich negativ auf die Nachvollziehbarkeit der externen Evalua­tionen und somit auf ihre Nützlichkeit für die Rechenschaftslegung auswirkt. Trotz dieser Mängel ist die Qualität der Evaluationen mit jener in anderen Ländern ver­gleichbar (Ziff. 3.3).

Die Hilfsmittel für das Evaluationsmanagement sind mehrheitlich angemessen, jedoch unterschiedlich umfangreich

Die Verwaltung führt die Evaluationen nicht selber durch, muss sie jedoch steuern und ihre Qualität sicherstellen. Die Analyse der Richtlinien und Prozesse, in denen die einzelnen Schritte und Verantwortlichkeiten beschrieben werden, ergaben bei den drei untersuchten Verwaltungseinheiten ein heterogenes Bild. Die Hilfsmittel der DEZA und des SECO sind klar und umfassend, wobei die Dokumente bei der DEZA sehr zahlreich sind und wenig verwendet werden. Die AFM hingegen verfügt über wenige und nicht besonders ausführliche Hilfsmittel. Sie ist zwar bedeutend kleiner als die beiden anderen Einheiten, ihre Hilfsmittel scheinen jedoch unzureichend, um die Qualität der Evaluationen sicherzustellen. In allen drei Einheiten schätzen die Projektverantwortlichen die Fachkompetenz und die Unterstützung ihrer jeweiligen Evaluationseinheiten (Ziff. 3.4).

Die Evaluationen werden für die Steuerung insgesamt angemessen genutzt

Die Evaluationen sollen der Steuerung der IZA auf unterschiedlichen Ebenen dienen. Die externen Evaluationen werden in erster Linie für die Steuerung der evaluierten Projekte genutzt (Ziff. 4.1). Die unabhängigen Evaluationen hingegen dienen den Führungsverantwortlichen vor allem als Basis für ihre strategischen Entscheidungen (Ziff. 4.2). Diese unterschiedliche Nutzung der Evaluationen kann als angemessen bezeichnet werden. Allerdings werden die Empfehlungen der externen Evaluationen nicht systematisch nachverfolgt, weshalb ihr Mehrwert im Hinblick auf eine Verbes­serung der IZA-Projekte nicht bekannt ist (Ziff. 4.1).

Die Nutzung von Evaluationen für die Rechenschaftslegung gegenüber Parlament und Öffentlichkeit ist nicht angemessen

Es ist fundamental, dass das Parlament und die Öffentlichkeit Kenntnis von der Wirk­samkeit der IZA erhalten. Allerdings machen die Evaluationen oft keine expliziten Angaben dazu, inwiefern die jeweiligen Interventionen zur Erreichung der Ziele bei­tragen, die in der Botschaft über die IZA-Strategie genannt sind. Die Schlussberichte zur Umsetzung der IZA-Strategie zuhanden des Parlamentes präsentieren einige Ergebnisse, jedoch keine systematische Bilanz zur Zielerreichung (Ziff. 4.3). Die Erfolgsquoten, die in den Schlussberichten Rechenschaft über die Wirksamkeit der IZA ablegen sollten, widerspiegeln nicht die Gesamtheit der Interventionen der IZA und sind nicht aussagekräftig (Ziff. 4.4).

Die Kosten der Evaluationen sind transparent und insgesamt tief

Die Evaluationskosten können für alle drei Verwaltungseinheiten transparent ermit­telt werden (Ziff. 5.1). Sie machen im Allgemeinen weniger als 2,5 Prozent der Kosten der evaluierten Interventionen aus. Im internationalen Vergleich liegt dieser Prozent­satz eher am unteren Ende dessen, was in der IZA für Evaluationen ausgegeben wird (Ziff. 5.2).

Abstract
(Englisch)

Generally speaking, the way evaluations are used for measuring the effectiveness of international cooperation (IC) is not entirely expedient. Evaluations in IC are used to guide decision-making at various levels; the costs of conducting them are made transparent. However, there are shortcomings in the evaluation reports and in accounting for the results of IC to Parliament and the public.

In January 2022, the Federal Assembly Control Committees (CCs) instructed the Parliamentary Control of Administration (PCA) to evaluate the measurement of effectiveness in IC.

The FDFA/DDPS sub-committee of the Council of States Control Committee (CC-S), which is responsible for this matter, decided that the PCA should focus on evaluation as one specific instrument for measuring effectiveness. Consequently, the PCA did not examine the effectiveness of IC itself, but rather looked at the way in which the three administrative units responsible for IC – the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC), the State Secretariat for Economic Affairs (SECO), and the Peace and Human Rights Division (PHRD) – measure and account for the effectiveness of their interventions through evaluations.

The PCA analysed the tools used in conducting evaluations and the associated costs. It interviewed more than thirty employees of the Federal Administration and experts. The quality of the evaluations was analysed in an externally commissioned meta-evaluation. The analyses came to the following conclusions:

External evaluations have strengths but also weaknesses

The SDC, SECO and the PHRD measure the effectiveness of their projects primarily through external evaluations that they commission. The terms of reference stipulated by the Administration, which also have an influence on the quality of the evaluations, are satisfactory overall (section 3.1). The evaluation reports contain clear summaries, transparently presented data and coherent conclusions, which is particularly helpful in using the evaluations to guide decision-making in projects (section 3.2). The presentation of the methodology and results, on the other hand, is not satisfactory, which has a negative impact on the reliability of external evaluations and thus on their usefulness for accountability purposes. Despite these shortcomings, the quality of the evaluations is comparable to that in other countries (section 3.3).

The tools for evaluation management are mostly adequate, but vary in scope

The Administration does not carry out the evaluations itself, but must manage them and ensure their quality. The analysis of the guidelines and processes describing the different steps and responsibilities revealed inconsistency among the three administrative units examined. The SDC's and SECO's evaluation tools are clear and comprehensive, although the SDC’s documents are very numerous and little used. The PHRD, on the other hand, has few and not particularly detailed evaluation tools. While this unit is significantly smaller than the other two, its evaluation tools seem insufficient to ensure the quality of the evaluations. In all three units, the persons managing the evaluations appreciate the expertise and support of their respective evaluation units (section 3.4).

Evaluations are used appropriately for decision-making overall

The evaluations are intended to assist in decision-making at various levels of IC. The external evaluations are primarily used as guidance in the projects evaluated (section 4.1). The independent evaluations, on the other hand, serve the managers primarily as a basis for their strategic decisions (section 4.2). This difference in the use of evaluations can be described as appropriate. However, implementation of the recommendations made in the external evaluations is not systematically monitored, which is why their added value in terms of improving IC projects remains unclear (section 4.1).

The use of evaluations to account to Parliament and the public is inadequate

It is essential that Parliament and the public are being informed of the effectiveness of IC. However, the evaluations often do not explicitly indicate the extent to which individual interventions contribute to the achievement of the goals stated in the dispatch on the IC Strategy. The final reports to Parliament on the implementation of the IC Strategy present some results, but no systematic assessment of the achievement of objectives (section 4.3). The success rates, which should provide an indication of the effectiveness of IC in the final reports, do not reflect the totality of interventions in IC and are not reliable (section 4.4).

The costs of the evaluations are transparent and generally low

The evaluation costs are transparently indicated for all three administrative units (section 5.1). They generally amount to less than 2.5 per cent of the costs of the interventions evaluated. By international comparison, this percentage is rather at the lower end of what is spent on evaluations in the IC sector (section 5.2).

Abstract
(Französisch)

Le recours aux évaluations pour mesurer l’efficacité dans la coopération internationale est, dans l’ensemble, partiellement opportun. Les évaluations sont utilisées pour piloter la coopération internationale à différents niveaux et leurs coûts sont établis de manière transparente. Toutefois, les rapports d’évaluation et la reddition de comptes au Parlement et au public présentent des manquements.

En janvier 2022, les Commissions de gestion des Chambres fédérales (CdG) ont chargé le Contrôle parlementaire de l’administration (CPA) de procéder à une évaluation de la mesure de l’efficacité dans la CI.

La sous-commission DFAE/DDPS de la CdG du Conseil des États (CdG-E), compétente en la matière, a décidé que le CPA devrait se centrer sur un instrument de mesure en particulier : l’évaluation. Le CPA n’a donc pas analysé lui-même l’efficacité de la CI, mais la manière dont les trois unités chargées de la CI – la Direction du développement et de la coopération (DDC), le Secrétariat d’État à l’économie (SECO) et la Division Paix et droits de l’homme (DPDH) – mesurent et rendent compte de l’efficacité de leurs interventions au moyen d’évaluations.

Le CPA a examiné les documents servant à la réalisation d’évaluations et les coûts de ces dernières. Il s’est entretenu avec plus d’une trentaine de personnes de l’administration fédérale ainsi qu’avec des spécialistes. Un mandataire externe a analysé la qualité des évaluations par le biais d’une méta-évaluation. Les analyses parviennent aux principaux résultats suivants :

Les évaluations externes présentent des forces, mais aussi des faiblesses

La DDC, le SECO et la DPDH mesurent l’efficacité de leurs projets notamment à l’aide d’évaluations externes qu’ils mandatent. À ce titre, les cahiers des charges de l’administration, qui ont une influence sur la qualité des évaluations, sont généralement satisfaisants (ch. 3.1). Les rapports d’évaluation contiennent des résumés clairs, les données sont présentées de manière transparente et les conclusions sont cohérentes. Ces éléments sont particulièrement utiles pour le pilotage de projets (ch. 3.2). En revanche, la présentation de la méthodologie et des résultats est insatisfaisante, ce qui nuit à la fiabilité des évaluations externes et donc à leur utilité pour la reddition de comptes. Malgré ces lacunes, la qualité des évaluations est néanmoins comparable à ce qui se fait dans d’autres pays (ch. 3.3).

Les outils pour gérer les évaluations sont pour la plupart appropriés, mais leur volume est variable

L’administration ne réalise pas elle-même les évaluations, mais elle doit les gérer et en assurer la qualité. L’analyse des directives ainsi que des processus décrivant les étapes et les responsabilités donne une image hétérogène entre les différentes entités examinées. Les outils de la DDC et du SECO sont clairs et complets, mais les documents de la DDC sont néanmoins nombreux et peu utilisés. La DPDH, quant à elle, dispose de peu d’outils, qui sont relativement peu détaillés. Bien que cette entité soit nettement plus petite que les deux autres, ses outils ne semblent pas suffisants pour soutenir la qualité des évaluations. Enfin, dans les trois entités, les personnes qui gèrent les évaluations apprécient les compétences et le soutien de leurs unités d’évaluation respectives (ch. 3.4).

Les évaluations sont utilisées de manière globalement adéquate pour le pilotage

Les évaluations doivent servir au pilotage de la CI, à différents niveaux. Les évaluations externes sont avant tout utilisées pour piloter les projets évalués (ch. 4.1) alors que les évaluations indépendantes sont essentiellement utilisées par les responsables hiérarchiques pour soutenir leurs décisions à des niveaux stratégiques (ch. 4.2). Cette utilisation différenciée des évaluations peut être considérée comme appropriée. Toutefois, les recommandations des évaluations externes ne sont pas traitées de manière systématique, ce qui a pour conséquence que la plus-value de ces évaluations pour améliorer les projets de la CI n’est pas connue (ch. 4.1).

L’utilisation des évaluations pour rendre des comptes au Parlement et au public n’est pas adéquate

Il est primordial que le Parlement, ainsi que le public, puissent connaître l’efficacité de la CI. Or, les évaluations ne donnent souvent pas d’indications explicites sur la manière dont les interventions respectives contribuent à l’atteinte des objectifs énoncés dans le message sur la stratégie CI. Le rapport final sur la mise en œuvre du message adressé au Parlement présente certains résultats, mais il ne contient pas non-plus de bilan systématique de l’atteinte des objectifs (ch. 4.3). En outre, les taux de réussite censés rendre compte de l’efficacité de la CI dans les rapports finaux ne reflètent pas l’ensemble des interventions de la CI et ne sont pas fiables (ch. 4.4).

Les coûts des évaluations sont transparents et généralement faibles

Les coûts des évaluations peuvent être établis de manière transparente pour les trois unités (ch. 5.1). Ils représentent en général moins de 2,5 % du coût des interventions évaluées. En comparaison internationale, ce pourcentage se situe plutôt dans la tranche inférieure des dépenses consacrées aux évaluations dans le milieu de la coopération (ch. 5.2).

Abstract
(Italienisch)

Nel complesso le valutazioni sono uno strumento in parte appropriato per misurare l’efficacia della cooperazione internazionale (CI). Vengono utilizzate per gestire la CI a vari livelli e i loro costi sono stabiliti in modo trasparente. I rapporti di valutazione nonché il rendiconto all’attenzione del Parlamento e dell’opinione pubblica presentano tuttavia delle carenze.

Nel gennaio 2022 le Commissioni della gestione delle Camere federali (CdG) hanno incaricato il Controllo parlamentare dell’amministrazione (CPA) di misurare l’efficacia nel contesto della CI.

La competente sottocommissione DFAE/DDPS della Commissione della gestione del Consiglio degli Stati (CdG-S) ha deciso che il CPA avrebbe dovuto concentrarsi su uno strumento di misurazione in particolare, ossia la valutazione. Il CPA non ha quindi analizzato l’efficacia della CI bensì il modo in cui le tre unità responsabili della CI – la Direzione dello sviluppo e della cooperazione (DSC), la Segreteria di Stato dell’economia (SECO) e la Divisione Pace e diritti umani (DPDU) – misurano e riferiscono sull’efficacia dei loro interventi mediante valutazioni.

Il CPA ha esaminato i documenti utilizzati per effettuare le valutazioni e i relativi costi. Ha avuto colloqui con più di trenta persone dell’Amministrazione federale e con specialisti. Un mandatario esterno ha analizzato la qualità delle valutazioni per il tramite di una metavalutazione. Di seguito si riportano i risultati principali di tali analisi.

Punti di forza e di debolezza delle valutazioni esterne

La DSC, la SECO e la DPDU misurano l’efficacia dei loro progetti commissionando in particolare valutazioni esterne. Al riguardo i capitolati d’oneri dell’Amministrazione, che influiscono sulla qualità delle valutazioni, sono generalmente soddisfacenti (n. 3.1). I rapporti di valutazione contengono sintesi chiare, i dati sono presentati in modo trasparente e le conclusioni sono coerenti. Questi elementi sono particolarmente utili per la gestione di progetti (n. 3.2). Al contrario, la presentazione della metodologia e dei risultati è insoddisfacente, il che pregiudica l’affidabilità delle valutazioni esterne e quindi la loro utilità a fini di rendiconto. Nonostante queste carenze, la qualità delle valutazioni resta comunque paragonabile a quella di altri Paesi (n. 3.3).

Gli strumenti di gestione delle valutazioni sono prevalentemente appropriati, seppure disponibili in numero variabile

L’Amministrazione non effettua direttamente le valutazioni, ma deve comunque gestirle e assicurarne la qualità. L’analisi delle direttive e dei processi che descrivono le fasi e le responsabilità fornisce un quadro eterogeneo tra le diverse unità esaminate. Gli strumenti della DSC e della SECO sono chiari e completi, ma i documenti della DSC sono numerosi e poco utilizzati. La DPDU, invece, dispone di pochi strumenti, peraltro relativamente poco dettagliati: nonostante le dimensioni nettamente inferiori rispetto alle altre due unità, gli strumenti della DDPU non sembrano sufficienti a supportare la qualità delle valutazioni. Infine, in tutte e tre le unità, i responsabili di progetto apprezzano le competenze e il sostegno delle rispettive unità di valutazione (n. 3.4).

Utilizzo globalmente adeguato delle valutazioni a fini di gestione

Le valutazioni devono servire alla gestione della CI a vari livelli. Le valutazioni esterne sono utilizzate soprattutto per gestire i progetti valutati (n. 4.1), mentre le valutazioni indipendenti sono utilizzate principalmente dai responsabili gerarchici per sostenere le loro decisioni a livello strategico (n. 4.2). Questo utilizzo differenziato delle valutazioni può essere considerato appropriato. Tuttavia, le raccomandazioni delle valutazioni esterne non vengono trattate sistematicamente, per cui il loro valore aggiunto in termini di miglioramento dei progetti della CI non è noto (n. 4.1).

Utilizzo inadeguato delle valutazioni per il rendiconto all’attenzione del Parlamento e dell’opinione pubblica

È fondamentale che il Parlamento e l’opinione pubblica siano messi a conoscenza dell’efficacia della CI. Eppure le valutazioni spesso non forniscono indicazioni esplicite su come i rispettivi interventi contribuiscano al raggiungimento degli obiettivi enunciati nel messaggio sulla strategia CI. Il rapporto finale destinato al Parlamento sull’attuazione del messaggio, pur presentando alcuni risultati, non contiene un bilancio sistematico del raggiungimento degli obiettivi (n. 4.3). I tassi di riuscita, inoltre, che dovrebbero riferire sull’efficacia della CI nei rapporti finali, non riflettono tutti gli interventi della CI e non sono affidabili (n. 4.4).

Costi delle valutazioni trasparenti e generalmente contenuti

I costi delle valutazioni possono essere stabiliti in modo trasparente per le tre unità (n. 5.1). In genere rappresentano meno del 2,5 per cento del costo degli interventi valutati. Nel confronto internazionale questa percentuale si colloca nella fascia inferiore della spesa destinata alle valutazioni nel settore della cooperazione (n. 5.2).

Publikationssprachen
(Französisch)
deutsch / französisch / italienisch