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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
SI/502422
Projekttitel
Régie-Rénove – Quels rôles pour les régies dans la rénovation des bâtiments ?

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Ziel dieses Projekts ist es, die Forschungsfrage des Pilotprojekts "Commune-Rénove" zu erweitern, indem speziell die Rollen und Handlungshebel der am Projekt "Commune Rénove" beteiligten Immobilienverwaltungen analysiert werden. Im Rahmen des aktuellen Projekts werden die Hausverwaltungen nämlich dazu herangezogen, mit den Hausbesitzern selbst in Kontakt zu treten, und nicht als Hauptakteur bei der energetischen Sanierung. Wir möchten aufzeigen, wie sich die Hausverwaltungen als Vermittler von energetischen Gebäudesanierungen positionieren können. Insbesondere möchten wir die folgenden Fragen beantworten: Welche Bedürfnisse gibt es und für welche Arten von Hausverwaltungen? Wie können die Auswirkungen von "Gemeinde renovieren" durch die in vielen Städten und Gemeinden tätigen Stadtwerke vervielfacht werden? Auf der methodologischen Grundlage von "Commune-Rénove" soll eine Typologie der Regiebetriebe definiert und ein Monitoring eingerichtet werden, um den Bedarf zu ermitteln und Lösungen anzubieten. Insbesondere möchten wir das Schulungsangebot ausbauen.

Kurzbeschreibung
(Englisch)

The objective of this project is to broaden the research question of the "Commune-Rénove" pilot project by specifically analyzing the roles and levers of action of the real estate boards involved in the Commune Rénove project. Indeed, the current project calls upon the real estate boards to make contact with the owners themselves, and not as an essential actor in energy renovation. We want to show how they can position themselves as facilitators of the energy renovation of buildings. In particular we want to answer the following questions: What are the needs and for which types of authorities? How can the impact of "Commune-Rénove" be multiplied thanks to the régies active in many cities and municipalities? Based on the methodological foundations of "Commune-Rénove", we will define a typology of régies and set up a follow-up to evaluate the needs and provide solutions. In particular, we want to develop the training offer.

Kurzbeschreibung
(Französisch)

L’objectif de ce projet est d’élargir la question de recherche du projet pilote « Commune-Rénove » en analysant spécifiquement les rôles et leviers d’actions des régies immobilières impliquées dans le projet Commune Rénove. En effet, le projet actuel fait appel aux régies pour entrer en contact avec les propriétaires eux-mêmes, et non comme acteur essentiel de la rénovation énergétique. Nous voulons montrer comment celles-ci peuvent se positionner en facilitatrices de la rénovation énergétiques des bâtiments. En particulier nous souhaitons répondre aux questions suivantes : Quels sont les besoins et pour quels types de régies ? Comment multiplier les impacts de « Commune-Rénove » grâce aux régies actives dans de nombreuses villes et communes ? Sur les bases méthodologiques de « Commune-Rénove », il s’agit de définir une typologie des régies et mettre en place un suivi pour évaluer les besoins et apporter les solutions. Nous souhaitons notamment développer l’offre de formation.

Schlussbericht
(Deutsch)

Das Projekt „Régie Rénove“ folgt dem vorherigen BFE-Projekt und der Initiative „Commune Rénove“, baut auf der Rolle des öffentlichen Akteurs auf und erweitert seinen Umfang, um speziell die Rolle der Gebäudeverwaltungsunternehmen bei der Beschleunigung der Entscheidung für energetische Sanierungen zu berücksichtigen. Diese Unternehmen, die in der Regel als Vermittler zwischen Immobilieneigentümern und Mietern fungieren, verfügen über wertvolle Daten zum Energieverbrauch. Trotz ihrer zentralen Stellung wurden sie bei der Förderung energetischer Sanierungen nicht gründlich berücksichtigt. Das Projekt zielt darauf ab, zu verstehen, wie sich Gebäudeverwaltungsunternehmen als Vermittler energetischer Sanierungen positionieren können. Es untersucht, wie sie ihre Daten, ihr Fachwissen und ihre Beziehungen nutzen können, um Sanierungen zu unterstützen und zum Netto-Null-Ziel des Bundesrats bis 2050 beizutragen. Das Hauptziel des Projekts bestand zunächst darin, zu untersuchen, wie Gebäudeverwaltungsunternehmen besser dafür gerüstet werden können, energetische Sanierungen in der gesamten Westschweiz einzuleiten. Nach seinen Ergebnissen formulieren wir das Projektziel jedoch neu, um festzustellen, ob Gebäudeverwaltungsunternehmen im aktuellen Zustand eine Rolle spielen können. Dazu gehört die Bewertung der Daten, die sie derzeit verwalten, ihrer Rolle in Renovierungsprozessen und die Ermittlung der Tools, die sie benötigen, um Möglichkeiten zur energetischen Sanierung zu erkennen. Die Einbindung der Stakeholder, von der Projektgestaltung bis zur Rückmeldung zu den Ergebnissen, wurde als umfassender Ansatz eingesetzt. Die Bewertung wurde mithilfe mehrerer Methoden durchgeführt, zunächst durch die Analyse des Kontexts, einschließlich des Marktes, der Vorschriften und der Methoden der Beratung zur energetischen Sanierung. Zweitens umfasste sie Interviews, Umfragen und das Testen vereinfachter Methoden zur Beratung von energetischen Sanierungen. Eine kritische Herausforderung besteht darin, dass viele Immobilienverwaltungsunternehmen mehr Wissen und Ressourcen benötigen, um sich auf die energetische Sanierung zu konzentrieren, was eine Lücke in der umfassenderen Energiewende darstellt. Das Projekt unterstreicht auch die Bedeutung der Datenqualität und -nutzung. Ein besseres Management der Daten zum Energieverbrauch könnte die Renovierungsbemühungen verbessern und die Energiewende effektiver vorantreiben. Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts zeigen, dass Gebäudeverwaltungsunternehmen die energetische Sanierung immer noch nicht in ihren Geschäftsmodellen abdecken. Die Manager warten darauf, dass die Eigentümer danach fragen, und schlagen nicht unbedingt proaktiv einen gebäudewertorientierten Ansatz mit potenziellen energetischen Sanierungen vor. Eine energetische Sanierungsverordnung könnte die Gebäudeverwaltung dazu motivieren, ihre Ressourcen in die energetische Sanierung zu investieren. Ohne solche Regelungen kann die Abhängigkeit von Subventionen und Ad-hoc-Investitionen Sanierungsbemühungen und deren rechtzeitige Ausweitung behindern. Das Projekt weist auch darauf hin, dass aktuelle Geschäftsmodelle im Immobilienmanagement die Integration von Energiedienstleistungen aufgrund empfundener Kosten, unsicherer Erträge und mangelnder Entscheidungsbefugnis oft einschränken. Darüber hinaus sind oft mehr als die von Gebäudemanagern verarbeiteten Daten erforderlich, um energetische Sanierungen effektiv zu steuern, wie etwa Energieverbrauch oder beheizte Stockwerkzahlen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Standardisierung der Datenerfassung und der Verwendung von Open-Source-Datenbanken wie dem GWR. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Gebäudemanager nur dann systematisch eine Rolle bei der energetischen Sanierung spielen können, wenn sie auf externe Veränderungen reagieren, die sich auf die Immobilie auswirken. Die Rolle vorbildlicher Gebäudemanager hängt mit einer geringen Marktnachfrage oder persönlicher Ethik zusammen, die wir als unzureichende Hebel bewerten, um mehr Managerinnen systematisch in die Sanierung einzubeziehen. Wir empfehlen einen ganzheitlichen Ansatz für das Energiemanagement mit einer wichtigen Änderung des rechtlichen Kontexts zur Integration der energetischen Sanierung in den Gebäudemanagementbetrieb. Die wichtige Änderung erfordert legale Anforderungen an die energetische Sanierung in der kantonalen Energiegesetzgebung zu erhöhen, einschließlich eines besseren Energiedatenmanagements. Eine formelle Anforderung würde den Sektor dazu drängen, aktuelle Geschäftsmodelle weiter in Richtung energetischer Sanierung zu lenken, was die Nachfrage nach benutzerfreundlichen Entscheidungshilfen und die Förderung der Weiterbildung erhöhen würde. Weiterbildungsfeedback deutet auf Verbesserungspotenzial durch Feedback, Sanierungsmonitoring nach der Ausbildung und Bereitstellung von Checklisten oder Berechnungsbeispielen hin, die der Gebäudemanagementpraxis entsprechen. Das Potenzial, Gebäudemanagementunternehmen als proaktive Treiber der energetischen Sanierung zu positionieren, bleibt ungenutzt. Es wird jedoch hauptsächlich aufgrund des geringen Drucks der Gebäudemanager, ihr aktuelles Geschäftsmodell umzugestalten, und ihrer begrenzten Entscheidungsbefugnis ungenutzt. Ohne stärkeres Interesse von Gebäudeeigentümern oder die Weiterentwicklung der gesetzlichen Sanierungsanforderungen bleibt ein führender Akteur im Entscheidungsprozess ohne Schlüsselrolle, sondern in einer Position ungenutzter Energieinformationen und Kontakte zu Gebäudeeigentümern und -nutzern.

Schlussbericht
(Englisch)

The "Régie Rénove" project follows the previous SFOE project and initiative "Commune Rénove", build-ing upon the role of the public actor and expanding its scope to specifically address the role of building management companies in accelerating the decision towards energy renovations. These companies, which typically act as intermediaries between property owners and tenants, hold valuable data on en-ergy consumption. Despite their pivotal position, they have not been considered critically in driving en-ergy renovations. The project aims to understand how building management firms can position them-selves as facilitators of energy renovation. It explores how they can use their data, expertise and rela-tionships to support renovations and contribute to the Federal Council's net-zero target by 2050. The project's main initial objective was to explore how building management companies can be better equipped to initiate energy renovations across French-speaking Switzerland. However, after its findings, the project reformulated the objective to determine whether building manager companies can play a role in the current state. This involves assessing the data they currently manage, their role in renovation processes, and identi-fying the tools they need to facilitate energy renovation opportunities. The stakeholders’ engagement, from project design to feedback on results, was employed as a comprehensive approach. The assess-ment was conducted through multiple methods, first by analysing the context, including the market, regulations, and methods of providing energy renovation consulting. Secondly, it involved interviews, surveys, and testing simplified energy renovation consulting methods. One critical challenge identified is that many property management companies need more knowledge and resources to focus on energy renovation, which creates a gap in the broader energy transition. The project also highlights the importance of data quality and usage. Better management of energy con-sumption data could enhance renovation efforts and drive a more effective energy transition. Key find-ings from the project show that building management companies still need to integrate energy renova-tion into their business model. Managers wait for owners to ask about it, not necessarily proposing a proactive, value-oriented approach with potential energy refurbishments. Energy renovation regulation could motivate building management to invest their resources into energy renovations. Without such regulations, the reliance on subsidies and ad-hoc investments can hinder renovation efforts and their timely scale-up. The project also points out that current business models in property management often limit the integration of energy services due to perceived costs, uncertain returns, and a lack of decision-making power. Additionally, more data than is treated by building managers is often needed to effectively guide energy renovations, like energy consumption or heated floor numbers. This underlines the im-portance of standardising data collection and using open-source databases like RegBL. Overall, results show that building managers can systematically play a role in energy renovation only by responding to external changes impacting the property. The role played by exemplar building managers is related to small market demand or personal ethics, which we evaluate as insufficient levers to involve more managers in the renovation systematically. We recommend a holistic approach to energy man-agement with a key change in the legal context to integrating energy renovation into building manage-ment operations. The key change requires energy renovation requirements in the cantonal energy leg-islation, including better energy data management. A formal requirement would push the sector to adopt current business models further towards energy renovation, increasing the demand for employing user-friendly decision-making tools and boosting continuing education. Continuing education feedback sug-gests potential improvement through feedback, renovation monitoring following formation, and providing a checklist or calculation examples corresponding to building management practice. The potential of positioning building management companies as proactive drivers of energy renovation remains unex-ploited. However, it is primarily unused due to the building managers’ limited pressure to transform their current business model and their limited decision-making power. Without more interest from building owners or the evolution of the legal renovation requirements, a leading actor in the decision-making process remains without a key role, but in a position of unused energy information and contacts to building owners and users.

Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Französisch)

Le projet « Régie Rénove » fait suite au projet et à l'initiative « Commune Rénove » de l'OFEV, en s'appuyant sur le rôle de l'acteur public et en élargissant son champ d'application pour aborder spécifiquement le rôle des sociétés de gestion immobilière dans l'accélération des décisions en matière de rénovation énergétique. Ces sociétés, qui agissent généralement comme intermédiaires entre les propriétaires et les locataires, détiennent des données précieuses sur la consommation d'énergie. Malgré leur position centrale, elles n'ont pas été prises en compte de manière critique dans la promotion des rénovations énergétiques. Le projet vise à comprendre comment les sociétés de gestion immobilière peuvent se positionner en tant que facilitateurs de la rénovation énergétique. Il explore comment elles peuvent utiliser leurs données, leur expertise et leurs relations pour soutenir les rénovations et contribuer à l'objectif de neutralité carbone du Conseil fédéral d'ici 2050. L'objectif initial du projet était d'étudier comment les sociétés de gestion immobilière peuvent être mieux équipées pour lancer des rénovations énergétiques dans toute la Suisse romande. Cependant, après ses conclusions, le projet a reformulé son objectif afin de déterminer si les sociétés de gestion immobilière peuvent jouer un rôle dans la situation actuelle. Il s'agit d'évaluer les données qu'elles gèrent actuellement, leur rôle dans les processus de rénovation et d'identifier les outils dont elles ont besoin pour faciliter les opportunités de rénovation énergétique. L'engagement des parties prenantes, de la conception du projet à la restitution des résultats, a été utilisé comme approche globale. L'évaluation a été réalisée à l'aide de plusieurs méthodes, d'abord en analysant le contexte, notamment le marché, la réglementation et les méthodes de conseil en rénovation énergétique. Ensuite, elle a consisté en des entretiens, des enquêtes et des tests de méthodes simplifiées de conseil en rénovation énergétique. L'un des principaux défis identifiés est que de nombreuses sociétés de gestion immobilière ont besoin de connaissances et de ressources supplémentaires pour se concentrer sur la rénovation énergétique, ce qui crée un fossé dans la transition énergétique au sens large. Le projet souligne également l'importance de la qualité et de l'utilisation des données. Une meilleure gestion des données sur la consommation d'énergie pourrait améliorer les efforts de rénovation et favoriser une transition énergétique plus efficace. Les principales conclusions du projet montrent que les sociétés de gestion immobilière doivent encore intégrer la rénovation énergétique dans leur modèle économique. Les gestionnaires attendent que les propriétaires leur en parlent, sans nécessairement proposer une approche proactive et axée sur la valeur ajoutée avec des rénovations énergétiques potentielles. Une réglementation en matière de rénovation énergétique pourrait inciter les gestionnaires immobiliers à investir leurs ressources dans ce domaine. En l'absence d'une telle réglementation, le recours aux subventions et aux investissements ponctuels peut entraver les efforts de rénovation et leur mise à l'échelle en temps opportun. Le projet souligne également que les modèles économiques actuels de la gestion immobilière limitent souvent l'intégration des services énergétiques en raison des coûts perçus, des rendements incertains et du manque de pouvoir décisionnel. En outre, pour orienter efficacement les rénovations énergétiques, il faut souvent disposer de données supplémentaires, telles que la consommation d'énergie ou le nombre de planchers chauffants, qui ne sont pas traitées par les gestionnaires immobiliers. Cela souligne l'importance de normaliser la collecte de données et d'utiliser des bases de données open source telles que RegBL. Dans l'ensemble, les résultats montrent que les gestionnaires immobiliers ne peuvent jouer un rôle systématique dans la rénovation énergétique qu'en réagissant aux changements externes qui affectent les biens immobiliers. Le rôle joué par les gestionnaires immobiliers exemplaires est lié à la faible demande du marché ou à leur éthique personnelle, ce que nous estimons insuffisant pour inciter davantage de gestionnaires à s'engager systématiquement dans la rénovation. Nous recommandons une approche holistique de la gestion énergétique, avec une modification fondamentale du cadre juridique afin d'intégrer la rénovation énergétique dans les activités de gestion immobilière. Ce changement clé nécessite l'intégration d'exigences en matière de rénovation énergétique dans la législation cantonale sur l'énergie, y compris une meilleure gestion des données énergétiques. Une exigence formelle inciterait le secteur à adopter des modèles commerciaux plus orientés vers la rénovation énergétique, ce qui augmenterait la demande d'outils décisionnels conviviaux et stimulerait la formation continue. Les retours d'expérience en matière de formation continue suggèrent des améliorations potentielles grâce au retour d'information, au suivi des rénovations après la formation et à la mise à disposition d'une liste de contrôle ou d'exemples de calcul correspondant à la pratique de la gestion des bâtiments. Le potentiel des sociétés de gestion des bâtiments en tant que moteurs proactifs de la rénovation énergétique reste inexploité. Cependant, il est principalement inutilisé en raison de la pression limitée exercée sur les gestionnaires de bâtiments pour transformer leur modèle commercial actuel et de leur pouvoir décisionnel limité. Sans un intérêt accru des propriétaires immobiliers ou une évolution des exigences légales en matière de rénovation, un acteur clé du processus décisionnel reste sans rôle majeur, mais dispose d'informations énergétiques inexploitées et de contacts avec les propriétaires et les utilisateurs des bâtiments.