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Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
8T20/22.0012.PJ
Titre du projet
Fonctionnalité des écosystèmes 2022-2027

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Objectifs du projet
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Mise en oeuvre et application
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Français)
Biodiversité, écoystèmes, fonctionnalité, services écosystémiques, politiques sectorielles, changements climatiques, tipping points, résilience
Description succincte
(Français)
Etudes des principales questions en lien avec les fonctions des écosystèmes afin d’assurer que ces derniers puissent fournir durablement leurs prestations (services écosystémiques) face aux enjeux actuels liés aux politiques sectorielles (agriculture, sylviculture, aménagement du territoire, transports, énergie) et aux changements climatiques.
Il s’agit d’élargir les connaissances sur les capacités d’adaptation des espèces et des écosystèmes et de mieux comprendre les capacités de résiliences des écosystème pour fournir les bases scientifiques aux décisions et mesures prises pour préserver les prestations écosystémiques à long terme.
Objectifs du projet
(Français)
Développement des bases de la recherche appliquée dans le domaine de la fonctionnalité des écosystèmes
Mise en oeuvre et application
(Allemand)
Auswirkungen des Heubläsers auf die Pflanzenvielfalt von Trockenwiesen
Trockenwiesen sind gefährdete Lebensräume, welche oft eine sehr hohe Artenvielfalt aufweisen, die es zu erhalten gilt. Zunehmend wir die traditionelle Heuernte durch schnellere und kostengünstigere Praktiken ersetzt wie das Heublasen. In den letzten 15 Jahren wurde die Verwendung von Heubläsern anstelle von Rechen immer populärer, jedoch sind die Einflüsse auf die Vegetation nicht bekannt. Deshalb wurde 2010 ein Projekt ins Leben gerufen, welches mögliche Auswirkungen von Heubläsern auf die Pflanzenvielfalt von Trockenwiesen untersucht. In dieser Studie wurden Vegetationsaufnahmen auf angrenzenden gemähten und gerechten Parzellen durchgeführt. Nach fünf sowie nach 13 Jahren konnten keine signifikanten Unterschiede bezüglich Artenvielfalt, Artenzusammensetzung, Leitarten und Deckung der Moose zwischen den beiden Bewirtschaftungsformen nachgewiesen werden. Bei allen Parzellen wurden im unteren Bereich des Hangs mehr Arten gezählt. Die Deckung der Moose war 2023 im Vergleich zu 2015 nicht mehr unterschiedlich zwischen geblasenen und gerechten Flächen. Aufgrund der Untersuchungen muss auf den Einsatz von Heubläsern in der Ernte von Halbtrockenrasen nicht verzichtet werden. Wichtig ist, dass die Flächen gemäht werden und das Schnittgut abgeführt wird.
Einfluss von Zukunftsbaumarten auf die Biodiversität und Bodenfunktionen
Im Projekt «Einfluss von Zukunftsbaumarten auf die Bodenbiodiversität und Bodenfunktionen» wurde untersucht, wie sich ein wärmeres und möglicherweise trockeneres Klima auf die Biodiversität von Mikroben auswirkt und ob sich die Auswirkungen zwischen heimischen und nicht-heimischen Baumarten unterscheiden. Dazu wurden im Herbst 2021 an drei Buchenwald-Standorten im Mittelland (Apples VD, Aesch ZH) und im Jura (Pfeffingen BL) zweijährige Buchen, Traubeneichen und Weisstannen, zusammen mit den nicht-heimischen Baumarten Atlaszeder, Douglasie und Zerreiche in einer Offenfläche im Wald (Kontrolle mit heutigen Bedingungen) und in Folientunnels (zukünftige wärmere und trockenere Bedingungen) gepflanzt. Nach vier Jahren war das Baumwachstum an den drei untersuchten Waldstandorten sehr verschieden und es wurden auch beträchtliche Unterschiede in der Baummortalität festgestellt. DNA metabarcoding von Bodenproben, die unter den sechs Baumarten genommen wurden, hat gezeigt, dass die Zusammensetzung der Bodenbakterien primär vom Bodentyp abhängt. Auf tiefgründiger Braunerde in Apples VD änderte sich die Bakterienzusammensetzung in den Folientunnels weder durch die Erwärmung noch Erwärmung in Kombination mit Trockenheit.  Anders auf dem Gleyboden in Aesch und dem Jurakalk in Pfeffingen: hier hat die Erwärmung zu einer Zunahme von Actinobacterien und einer Abnahme von Acidobacterien geführt. Beide Bakterienklassen sind am Kohlenstoff-Kreislauf im Boden beteiligt. Der Einfluss der Erwärmung auf die beiden Bakterien-Klassen hat sich bei Trockenheit noch verstärkt. Die Auswirkungen der Baumarten auf Bodenbakterien und Pilze weisen komplexe Muster und Interaktionen mit dem Standort auf.
Publications / Résultats
(Allemand)
Documents annexés