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Research unit
FOEN
Project number
810.98.84
Project title
Räumliche und zeitliche Variabilität bodenmikrobiologischer Parameter in Abhängigkeit von der Bewirtschaftung

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Transfer and application
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Bodenfruchtbarkeit
Mikrobiologie
Bodenbelastung
Key words
(English)
Soil Fertility
Soil Microorganisms
Soil Contamination
Short description
(German)
Mikrobiologische Prozesse sind eine wichtige Komponente der Bodenfruchtbarkeit. Sie spielen beim Abbau von organischem Material und bei der Bodenbildung eine zentrale Rolle. Daher sind mikrobiologische Parameter für die Beobachtung, Überwachung und Beurteilung von Bodenbelastungen gemäss Verordnung über Belastungen des Bodens (VBBo) unerlässlich.
Project aims
(German)
Entwicklung von Probenahmestrategien bei Boden-Dauermessnetzen. Beurteilung von Bodenbelastungen. Erfolgskontrolle ökologischer Massnahmen und Beratung in der Landwirtschaft. Mithilfe bei der Koordination der Arbeiten im Bereich Bodenbiologie in der Schweiz. Beitrag zur Konkretisierung der USG-Revision.
Transfer and application
(German)
Ergebnisse des Projekts: Im Parzellenversuch bewirkten die Schwermetalle Pb, Cd, Cu, Zn und Cr im Bereich des doppelten Richtwertes eine signifikante Verringerung der mikrobiellen Diversität. Im Gegensatz dazu blieben die mikrobiologischen Summenparameter auch bei den erhöhten Schwermetallgehalten unverändert. Diese Ergebnisse zeigen, dass die mikrobielle Diversität ein sensibler Indikator für Schwermetallbelastungen des Bodens sein kann.

Erwartungsgemäss übten aber die Standortfaktoren Ton- und Schluffgehalt, organische Substanz und pH-Wert einen entscheidenden Einfluss auf die mikrobiellen Parameter aus (positive Korrelationen). Weil diese Standortfaktoren innerhalb eines Transekts auch variierten, wurden mögliche Schwermetalleffekte auf die Mikroorganismen überlagert. Unter Anwen-dung mehrfacher linearer Regressionsberechnungen wurden aber teilweise signifikante negative Korrelationen zwischen den Schwermetallwerten im Boden und der mikrobiellen Biomasse und ihrer Aktivitäten sichtbar. Die Untersuchungen werden dieses Jahr, unter Einbezug von Algen und eventuell Rhizobien als Indikatoren, weitergeführt.