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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
B21.26
Projekttitel
Selbstcheck Arbeitssicherheit für landwirtschaftliche Familienbetriebe in der Schweiz

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Abstract
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Landwirtschaft, Familienbetrieb, Selbstcheck
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Laut der SSUV-Statistik von 2019 ereignen sich in der Schweizer Landwirtschaft auf 1000 Vollbeschäftigte 127 Unfälle. Das sind doppelt so viele Unfälle als der Durchschnitt aller Branchen. Besonders der Familienbetrieb hat oft ein tiefes Knowhow im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (AS/GS), da er von Gesetzes wegen nicht verpflichtet ist, Spezialisten der Arbeitssicherheit beizuziehen. Er ist somit in der Regel nicht der Branchenlösung agriTOP angeschlossen. Dieser Familienbetrieb steht beim vorliegenden Projekt im Fokus. Das Projekt hat das Potential, rund 40’000 landwirtschaftliche Familienbetriebe in der Schweiz sicherer zu machen und die Unfallzahlen zu senken. Physisches und seelisches Leid kann dadurch verhindert und die finanzielle Belastung der Betriebe gesenkt werden. Die Betriebe werden dadurch leistungsfähiger in der Erhaltung eines nachhaltigen Ernährungssystems.

Die BUL setzt sich seit Jahren für die Senkung landwirtschaftlicher Unfälle und Berufskrankheiten ein. Inspiriert von Erfahrungen in Deutschland wird die BUL einen Selbstcheck für die schweizerischen Familienbetriebe entwickeln. Der Selbstcheck ist ein Tool (Homepage) mit welchem ein Betrieb im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sensibilisiert wird und dem Anwender sein persönliches Unfall-/Krankheitsrisiko aufzeigt. Je nach Stärke oder Schwäche, werden ihm pro Themenfeld weiterführende Präventionsangebote vorgeschlagen.

Abstract
(Deutsch)
Mit der Webseite www.hofsicherheit.ch wurde ein hilfreiches und nützliches Tool für die Gefährdungs-ermittlung auf landwirtschaftlichen Familienbetrieben geschaffen. Leider wurde das Maintenanceziel von 5'000 ausgefüllten Umfragen bis am 31.12.2024 nicht erreicht.
Seit Beginn der Kampagne bis am 31.12.2024 wurden total 1'650 Umfragen gestartet. Davon wurden 1'220 vollständig abgeschlossen. Grund für das Nichterreichen der angestrebten 5000 Umfragen sehen wir vor allem darin, dass die Dringlichkeit und die Botschaft an die Familienbetriebe zwar angekommen ist, jedoch oft erst durch externe Beeinflusser an Wichtigkeit gewinnt. Diese Beeinflusser können Unfälle im Bekanntenkreis, Kinderzuwachs oder Unfälle auf dem eigenen Betrieb sein. Dies zeichnete sich auch klar in Gesprächen an den Messen und Kursen ab.