Mit über 110 Gemüsearten, die in der Schweiz angebaut werden, sind die betriebswirtschaftlichen Bedürfnisse im Gemüsebau vielfältig und mit Herausforderungen behaftet, die fachspezifisches Know-how voraussetzen. Mit dem Rückzug der AGRIDEA aus dem Support für die betriebswirtschaftliche Beratung gibt es in der Schweiz keine Institution mehr, die umfassend betriebswirtschaftliche Erhebungen, Datengrundlagen und Beratungsleistungen erbringt sowie Weiterbildung von Beratungskräften im Gemüsebau anbietet.
Die SZG, als unabhängiger und neutraler Akteur im Landwirtschaftlichen Innovations- und Wissenssystem LIWIS, will in den kommenden Jahren mit dem Projekt „Betriebswirtschaftliche Unterstützung für den Gemüsebau 2015-2017“ die entstandenen Lücken schliessen sowie neu entstehenden Bedürfnisse abdecken. Sie tut dies in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen des LIWIS, die im Gemüsebau aktiv sind, namentlich den kantonalen Zentralstellen, Agroscope, dem FiBL, den Branchenverbänden (VSGP, SCFA, Swisscofel) und dem Forum Forschung Gemüse FFG.
Das Projekt beabsichtigt,
- Datengrundlagen zu erarbeiten,
- Daten aufzubereiten und verfügbar zu machen sowie
- den Transfer in die Praxis sicherzustellen.