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Unité de recherche
OFAG
Numéro de projet
B16.11
Titre du projet
angepasste Bewirtschaftung gegen Problempflanzen im Grünland

Textes relatifs à ce projet

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CatégorieTexte
Description succincte
(Allemand)

Seit etwa 15 Jahren beobachten Bewirtschafter und Beratung auf intensiv bewirtschafteten Naturwiesen und teilweise auch auf Rückführungswiesen in verschiedenen Nidwaldner Gemeinden eine starke Zunahme der Graugrünen Borstenhirse und anderer Hirsearten. Der Verunkrautungsgrad schwankt stark mit dem jahreszeitlichen Verlauf. Während die Wiesen in den Frühjahrsaufwüchsen (April/Mai) frei von Hirsen sind oder die frühen Entwicklungsstadien von den Bewirtschaftern noch nicht wahrgenommen werden, nimmt deren Anteil jeweils ab Juni stark zu. Auf einzelnen Flächen erreichen die Hirsen sehr hohe Deckungsgrade. Zurzeit gibt es nur wenige Erfahrungen mit Methoden zur Sanierung von stark mit Borstenhirsen befallenen Wiesen, und der Einsatz von Glyphosat wird in Frage gestellt. Um das Ertragsvermögen, die Ertragssicherheit und die Futterqualität der verunkrauteten Wiesen zu verbessern, die Verbreitung der Hirsen in benachbarte Gebiete zu verhindern, die Kompensation durch zugeführte Grund- und Kraftfuttermittel oder die ausweichende Intensivierung extensiverer Flächen zu verhindern, müssen geeignete Bewirtschaftungs- und Pflegemassnahmen und -konzepte entwickelt, geprüft und umgesetzt werden.