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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
B21.11
Projekttitel
Zentrale Informations- und Anlaufstelle für Streuströme

Texte zu diesem Projekt

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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Streuströme, Tierhaltung, Internetplattform
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Die in den vergangenen Jahren geführten Diskussionen zu Streuströmen (auch als vagabundierende Ströme oder umgangssprachlich nicht ganz korrekt als Kriechströme bezeichnet) haben als erste Ergebnisse Merkblätter mit Grundlagen für eine korrekte Ausführung von Elektroinstallationen erbracht. Weiter ist die Erkenntnis gereift, dass betroffene Landwirte (insbesondere Tierhaltende im Bereich der Milchviehhaltung) eine Plattform benötigen, über die sie kompetente Hilfe erhalten und zu nachhaltigen Lösungen kommen.

Im Rahmen eines auf drei Jahre befristeten Projekts soll eine Internetplattform für betroffene Landwirte geschaffen und finanziert werden.
Abstract
(Deutsch)
Die in den vergangenen Jahren geführten Diskussionen zu Streuströmen haben als erste Ergebnisse Merkblätter mit Grundlagen für eine korrekte Ausführung von Elektroinstallationen erbracht. Weiter ist die Erkenntnis gereift, dass betroffene Landwirt*innen (insbesondere Tierhaltende, im Bereich der Milchviehhaltung) eine Plattform benötigen.
Im Rahmen eines auf drei Jahre befristeten Projekts wurde eine Internetplattform für betroffene Landwirt*in, Berater*in, Tierärzt*in und weitere Interessierte geschaffen. Über diese Plattform sollen Betroffene und weitere Interessierte, Fachinformationen zum Thema Streuströme, Fallberichte von Betroffenen, schweizweite Kontaktinformationen zu geschulten Fachexperten und Fachexpertinnen sowie eine Wegleitung zu schnellstmöglichen, nachhaltigen Lösungen erhalten. Zudem soll eine erste Selbstdiagnose auf der Plattform möglich sein.
Im Verlauf des Projekts hat sich das Bild, welches sich zu Beginn des Projekts gezeigt hat, weiter verfestigt. So gibt es eine Vielzahl von Betroffenen, welche von Streuströmen betroffen sind oder waren. Allerdings gibt es eine noch weitaus höhere Zahl an vermeintlich Betroffenen. In den Fällen der vermeintlich Betroffenen werden Symptome, die mit Problemen der Tiergesundheit, des Managements oder anderen Bereichen auf dem Betrieb einhergehen können, oft mit jenen der Streuströme verwechselt. Die Akquise von Erfahrungsberichten solcher potentiell betroffenen Betriebe, zur Darstellung dieser Situation gestaltet sich schwierig; nichtsdestotrotz konnten durch die Mithilfe von Berater*innen die Fallberichte erstellt werden. Insgesamt konnten bisher 30 Streustromfälle akquiriert werden. Diese werden in den folgenden Wochen auf der Plattform in DE, FR und IT final aufgeschaltet. Die Berichte zeigen unterschiedliche Konstellationen, aus denen Streuström-Problematiken entstehen können. Daraus ergeben sich wertvolle Hinweise, wie bei der Analyse vorgegangen werden muss und was bei der Planung sowie Ausführung von Elektroinstallationen in Stallbauten zu beachten ist.
Da die Verwechslungsgefahr von Symptomen, die mit Streuströmen einhergehen, mit denen weiterer Tiergesundheits- und Managementproblemen hoch ist, wurden neben zusätzlichen Fachinformationen auch die Checkliste angepasst. Auch das Thema der erneuerbaren Energien, vornehmlich Photovoltaik (PV), wird häufig in einen Kontext mit Streuströmen gebracht, weshalb weitere Informationen hierzu sowie eine „Checkliste PV“ für die Plattform Streuströme erstellt wurden. Auch wurden verschiedene Abklärungen mit Vertretern der Politik und der Branche durchgeführt, um einen möglichen Lösungsweg anzustossen.
Das Projektteam erhielt über den gesamten Projektzeitraum diesbezüglich Unterstützung von Veterinärmedizinern und Veterinärmedizinerinnen sowie von Streustromexpert*innen.
URL-Adressen
(Deutsch)