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Forschungsstelle
BWO
Projektnummer
F2-050-21
Projekttitel
Kleinwohnformen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Kleinwohnformen, Minihaus, Mikrowohnung, Kleinwohnung, Wohnwagen, Jurte, Zelt, Wohnmobil, Hausboot
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Welches Potenzial haben Kleinwohnformen im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Verdichtung im Kontext der Nachhaltigkeit?

  • Analyse der Bedürfnisse unterschiedlicher Nachfrage- und Nutzersegmente;
  • Einordnung der Kleinwohnformen in sozialpolitische Strategien sowie kommunalpolitische Nachhaltigkeits-und Verdichtungsszenarien;
  • Betrachtung von Kleinwohnformen in kollektiven Angeboten;
  • Betrachtung der Gebäude im Siedlungskontext und damit möglicher Synergien der infrastrukturellen und technischen Erschliessung;
  • Untersuchung der baulich-räumlichen Ausgestaltung unterschiedlicher Typologien;
  • Analyse von bestehenden Schwierigkeiten im Planungs- und Bauprozess;
  • Einordnung von Realisierungspotenzial im Zusammenhang mit der bestehenden Raumplanungsgesetzgebung;
  • Identifikation neuartiger Partnerschaften unterschiedlicher Bauträger (öffentlich, gemeinnützig, renditeorientiert) und neuen Finanzierungsmodellen;
  • Betrachtung der Energie- und Effizienzfrage auf Siedlungseben und auf Ebene der einzelnen Wohneinheiten;
  • Überprüfung der Zwischenergebnisse anhand praxisbezogener Strukturen (z.B. Richtlinien, Wettbewerbsvorgaben, Planungs- und Bewilligungsverfahren, Modellprojekte, Innovationsgefässe);
  • Transdisziplinärer Zugang und Austausch über Akteur/innen der gesamten Wertschöpfungs- und Dienstleistungskette.
Projektziele
(Deutsch)

Das Projekt zielt auf die Beantwortung folgender Forschungsfragen:

  1. Welche Kleinwohnformen (KWF) werden und können wo umgesetzt und in gemeinschaftlichen Wohnkonzepten realisiert werden?
  2. Welche sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekte/Konzepte des Gemeinwohls, werden in gemeinschaftlichen Wohnkonzept bereits umgesetzt, welche möchten in Zukunft umgesetzt werden, und was sind dafür die förderlichen und hinderlichen Faktoren?
  3. Wie könnten «Kleinwohnformen», eventuell als gemeinschaftliches Wohnprojekt, in ländlichen Gebieten und Agglomerationen zukünftig in die Gemeindestrategie inkludiert werden? Worin liegen die Herausforderungen und was sind die förderlichen Faktoren zur Strategieentwicklung? Worin liegen dabei die Chancen bzw. der Mehrwert und die Herausforderungen aus Sicht der Bewohner, Gemeinden und Landbesitzer?
  4. Welches sind bestehende bauliche Typologien von KWF und in welchen Kontexten werden sie heute und zukünftig realisiert?
  5. Was sind Motoren/Notwendigkeiten/Treiber im Planungs-und Bauprozess, um KWF bedürfnisgerecht voranzutreiben?
  6. Welche Kleinwohnformen werden von welchen soziodemografischen Profilen nachgefragt?
  7. Wo stehen diese?
  8. Wie sollen sie finanziert werden?
  9. Was sind die Bedürfnisse von (potenziellen) Kleinwohnformbewohnern/-innen an die Energieversorgung (und worin unterscheiden sich diese im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung)?
  10. Wie energieeffizient sind Kleinwohnformen und wie kann daraus der Energiebedarf einer Siedlung abgeleitet werden?
  11. Ergeben sich daraus notwendige Änderungen im Planungsprozess der Energieversorgung einer Kleinwohnformsiedlung?