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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
B21.04
Projekttitel
City Beet Farm Basel

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Abstract
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Urbane Landwirtschaft, Lokalversorgung, Bodenregeneration, Stadtökologie, Stadtplanung und Metropolraum-Planung
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Das Projekt City Beet Farm Basel ist eine solidarische Landwirtschaftsinitiative, die darauf abzielt, Gemüse-Abos von Gemüse, welches mitten in der Stadt wächst, anzubieten. Als Ackerflächen dienen Grundstücke von Projektteilnehmende. Darauf werden Gemüse, Kräuter und weitere essbare und saisonale Pflanzen kultiviert. Wandergärtner/inen und die mitwirkende Bevölkerung kümmern sich um die Gärten und geben die Lebensmittel in Form des lokalsten Gemüse-Abos an die Abonnent/innen weiter. In drei bis vier Jahren sollen in dieser Form 50 bis 80 Gemüse-Abos angeboten werden können. Parallel dazu soll ein Toolkit zur Weitergabe der Erkenntnisse entwickelt werden. Die City Beet Farm in Kanada macht es seit 2013 vor: Ausgewählte Quartiere in Vancouver werden in solidarisch getragene Landwirtschaftszonen umgewandelt. Das Projekt bringt diese Idee in die Schweiz und entwickelt im Verlauf der Entwicklungsphase 2021 - 2023 ein Modell und Toolkit zur Weitergabe der Erkenntnisse an andere interessierte Schweizer Städte. Alle, die City Beet Farmimplementieren wollen, sollen dazu die Grundlagen in Form von Wissen und Netzwerk erhalten. Im Verlauf der Entwicklungsphase wird die geeignete Form für das Toolkit entwickelt, es kann zum Beispiel ein Handbuch, ein Film, eine Kursreihe sein.

Abstract
(Deutsch)
Der Verein plankton hat sich zum Ziel gesetzt, die Landwirtschaft wieder näher in die Stadt zu bringen und damit aufzuzeigen, dass urbane Landwirtschaft einen relevanten Beitrag zu einem nachhaltigen Ernährungssystem und einem erhöhten Selbstversorgungsgrad in städtischen Regionen leisten kann, und darüber hinaus in der Lage ist, nachhaltige Konsummuster und eine aktive Teilhabe am Ernährungssystem in der Bevölkerung zu fördern. Durch den Anbau auf städtischen und stadtnahen Flächen, durch die Sichtbarkeit im Quartier, sollte die landwirtschaftliche Produktion wieder für viele Menschen erlebbar und erfahrbar werden. Dabei versteht sich der Verein als Labor, wo neue Formen für eine zukunftsfähige zukunftsfähige Ernährung und (Stadt-) Landwirtschaft erprobt werden können.

Mit dem «Toolkit» macht der Verein einen Rückblick auf die ersten Pilotjahre, sammelt Erfahrungen und skizziert eine mutige Vision für eine zukünftige Gestaltung einer Stadtlandwirtschaft im Raum Basel. Das «Toolkit»ist eine Online-Broschüre, die das Projekt zugänglich portraitiert, in einen Kontext
zu den aktuellen Ernährungs- und Klimastrategien des Kantons Basel-Stadt stellt, und sich fragt, inwieweit kleinteilige urbane Landwirtschaftsprojekte Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung werden können. Eine Potentialkarte für den Metropolraum Basel schliesst die Broschüre ab und dient als Anregungsbild für eine öffentliche Diskussion.

Die Broschüre dient als Anleitung und Impuls für die Integration von landwirtschaftlicher Produktion
in die nachhaltige und klimaresiliente Entwicklung urbaner Räume in der Schweiz. Es richtet sich in erster Linie an kantonale Verwaltungen sowie vergleichbare zivilgesellschaftliche Initiativen in Basel und anderen Schweizer Städten.
URL-Adressen
(Deutsch)