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Forschungsstelle
BASPO
Projektnummer
1998.02.03.01
Projekttitel
Ökonomische Klassifikation von sportlichen Grossanlässen

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Sportveranstaltungen, Ökonomie
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Sportliche Grossveranstaltungen werden unter ökonomischen Gesichtspunkten klassifiziert.
Projektziele
(Deutsch)
Ökonomisch begründete Klassen verschiedener sportlicher Grossveranstaltungen sind definiert als Grundlage für die Berechnung der ökonomischen Bilanzen derartiger Veranstaltungen.
Abstract
(Deutsch)
Über die wirtschaftliche Bedeutung von sportlichen Grossanlässen gibt es eine Vielzahl verstreuter Informationen und daraus abgeleiteter Hypothesen. Für eine sachliche Diskussion fehlt es weitgehend an umfassenden wissenschaftlich erhobenen Daten. Im Rahmen dieses Teilprojekts zur ökonomischen Klassifikation der sportlichen Grossveranstaltungen wurden folgende Zielsetzungen verfolgt: Bestimmung geeigneter Indikatoren zur Klassifikation sportlicher Grossveranstaltungen, Erfassung der sportlichen Grossveranstaltungen in der Schweiz und Abgrenzung und Klassifikation der sportlichen Grossveranstaltungen.
In einem ersten Schritt wurde eine Bestandesaufnahme und Übersicht über die Sportveranstaltungen in der Schweiz erstellt sowie die Indikatoren bestimmt und die Grenzwerte für die Klassifikation der sportlichen Grossveranstaltungen festgelegt.
Gestützt auf Sportveranstaltungskalender sowie Publikationen und Informationen der Sportverbände (u.a. via Internet) wurden in einem zweiten Schritt die sportlichen Grossveranstaltungen in der Schweiz erfasst.
In einem dritten Schritt wurden die Eckdaten der untersuchten Sportveranstaltungen erfasst. Ursprünglich war geplant, die Eckdaten aufgrund von bestehenden Untersuchungen, Zeitungsberichten sowie der Auswertung von Internet-Homepages zu erfassen. Es zeigte sich aber, dass diese Quellen nicht ausreichten. Deshalb wurden die Sportveranstalter und Sportverbände direkt befragt. In den Fällen, in denen keine Eckdaten erfasst werden konnten, wurden diese aufgrund von Plausibilitätsüberlegungen subjektiv geschätzt.
In einem vierten Schritt wurde schliesslich versucht, die sportlichen Grossveranstaltungen aufgrund der erfassten Indikatoren soweit möglich und sinnvoll zu klassifizieren.
Anhand der Kriterien wurden 67 Sportgrossveranstaltungen ausgemacht, welche ein gemeinsames Veranstaltungsbudget von 114 Millionen Franken aufwiesen und von 2'600'000 Zuschauern verfolgt wurden. Knapp 10'000 Medienschaffende berichteten über die Anlässe, welche von 89'000 Aktiven besucht wurden und von insgesamt 26'000 Helfern mit einer Summe von 92'000 Einsatztagen organisiert und durchgeführt wurden. Grobe Schätzungen der wirtschaftlichen Bedeutung der Sportgrossveranstaltungen ergaben die grösste Gesamtnachfrage für die drei Tennisturniere Gstaad, Basel und Zürich (alle drei Anlässe zusammengerechnet). Eine ebenfalls hohe wirtschaftliche Bedeutung wurde für die CSI-Springreiten Zürich, Genf und St. Gallen/Luzern geschätzt.