Untersuchungen von alpinen Bergseen bestätigten, dass erhöhte Stickstoffeinträge die dort lebenden Algenarten verändern. Um negative Effekte zu vermeiden, wurde ein kritischer Grenzwert von 5 µmol NO3 pro Liter empfohlen.
Wissenschaftliche Publikation von Lepori et al. 2023 unter https://doi.org/10.1080/15230430.2023.2270821
Die langjährigen europaweiten Auslagerungen von Materialproben zeigen, dass die luftschadstoffbedingte Verwitterung/Korrosion in den letzten Jahrzehnten mit der sinkenden Luftbelastung abgenommen hat. Die Erkenntnisse fliessen in ein internationales Arbeitsprogramm unter der Genfer Luftreinhaltekonvention ein (ICP Materials: https://www.ri.se/en/icp-materials)
Erkenntnisse zur Auswirkung von Luftschadstoffen auf die Wälder in der Schweiz sind im Rahmen des Interkantonalen Walddauerbeobachtungsprogramms publiziert: Institut für angewandte Pflanzenbiologie - Wie geht es unserem Wald? 42 Jahre Walddauerbeobachtung.