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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
SI/502093
Projekttitel
Die Rolle von Zielunterstützung bei nachhaltigen Entscheidungen: Implikationen für politische Entscheidungsträger und digitale Unternehmen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Verhinderung katastrophaler Folgen des Klimawandels erfordert rasches und entschlossenes Handeln auf globaler Ebene. Auf der Ebene der einzelnen Verbraucher erfordert dieser Übergang tiefgreifende Veränderungen im Lebensstil der Menschen, die sich auf verschiedene Bereiche wie Haushaltsenergie, Ernährung oder Reiseverhalten erstrecken. Trotz einer weit verbreiteten umweltfreundlichen Einstellung und einer Vielzahl von Möglichkeiten zur Eindämmung der Folgen des Klimawandels bleiben die Menschen in ihrem tatsächlichen Verhalten häufig hinter den Erwartungen zurück. Aus diesem Grund hat die theoretische und erste empirische Forschung begonnen, die Rolle kognitiver Ressourcen bei umweltbewusstem Verhalten zu untersuchen. Auf der Grundlage dieser Theoriebildung konzentriert sich der vorliegende Projektantrag auf die Zielunterstützung als Schlüsselstrategie für Verhaltensänderungen.
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Preventing catastrophic consequences of climate change requires rapid and decisive action at the global level. At the level of the individual consumer, this transition requires profound changes in people's lifestyles, which extend to various areas such as household energy, nutrition or travel behavior. Despite widespread environmentally friendly attitudes and a variety of options for mitigating the consequences of climate change, people's actual behavior often falls short of expectations. For this reason, theoretical and initial empirical research has begun to examine the role of cognitive resources in environmentally conscious behavior. Based on this theory development, the present project proposal focuses on goal support as a key strategy for behavior change.
Kurzbeschreibung
(Französisch)
La prévention des conséquences catastrophiques du changement climatique nécessite une action rapide et déterminée au niveau mondial. Au niveau des consommateurs individuels, cette transition nécessite des changements profonds dans le mode de vie des personnes, dans différents domaines tels que l'énergie domestique, l'alimentation ou les voyages. En dépit d'une attitude largement favorable à l'environnement et d'une multitude de possibilités d'atténuer les effets du changement climatique, les comportements réels des individus restent souvent en deçà des attentes. C'est la raison pour laquelle la recherche théorique et les premières recherches empiriques ont commencé à examiner le rôle des ressources cognitives dans le comportement éco-responsable. Sur la base de cette théorisation, la présente proposition de projet se concentre sur le soutien des objectifs en tant que stratégie clé pour le changement de comportement.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Die Verhinderung katastrophaler Folgen des Klimawandels erfordert rasches und entschlossenes Handeln auf globaler Ebene. Auf der Ebene der einzelnen Verbraucher erfordert dieser Übergang tiefgreifende Veränderungen im Lebensstil der Menschen, welche sich auf verschiedene Bereiche wie Haushaltsenergie, Ernährung oder Reiseverhalten erstrecken. Trotz einer weit verbreiteten umweltfreundlichen Einstellung und einer Vielzahl von Möglichkeiten zur Eindämmung der Folgen des Klimawandels, ändern die Menschen an ihrem tatsächlichen Verhalten häufig nichts beziehungsweise nicht genug und handeln somit nicht oder nicht ausreichend nach ihren Erwartungen. Aus diesem Grund hat die theoretische und erste empirische Forschung begonnen, die Rolle kognitiver Ressourcen bei umweltbewusstem Verhalten zu untersuchen. Auf der Grundlage dieser Theoriebildung konzentriert sich das Projekt GOAL-SUSTAIN auf die Zielunterstützung als Schlüsselstrategie für Verhaltensänderungen. Auf der Grundlage von Labor- und Feldexperimenten erarbeiten die im Projekt beteiligten Forscher*innen Wege zur kausalen Zielunterstützung. Die hierfür angestrebte Schaffung eines Analyserahmens basiert auf Selbstregulation, von welchem aus die Wirksamkeit von politischen Instrumenten und digitalen Lösungen zur Förderung nachhaltigen Verhaltens verstanden werden kann. Die geplanten Laboruntersuchungen können voraussichtlich im ersten Quartal 2022 abgeschlossen und zur Veröffentlichung eingereicht werden. Aufgrund von jüngeren Entwicklungen beim Feldpartner BKW können die Kund*innen erst im dritten Quartal 2022 kontaktiert werden, dafür bietet sich unterdessen die Chance für eine zusätzliche Untersuchung der Preissensitivität.
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)
Preventing catastrophic consequences of climate change requires rapid and decisive action at the global level. At the individual consumer level, this transition requires profound changes in people's lifestyles, spanning a range of areas such as household energy, diet, and travel behavior. Despite widespread pro-environmental attitudes and a variety of mitigation options, people often fall short in their actual behavior. For this reason, theoretical and initial empirical research has begun to examine the role of cognitive resources in pro-environmental behavior. Based on this theorizing, the GOAL-SUSTAIN project focuses on goal support as a key strategy for behavior change. Based on laboratory and field experiments, the researchers involved in the project are elaborating ways of causal goal support and thereby in creating an analytical framework based on self-regulation from which to understand the effectiveness of policy instruments and digital solutions for promoting sustainable behavior. The planned laboratory studies are expected to be completed and submitted for publication in the first quarter of 2022. Due to recent developments at the field partner BKW, the customers can only be contacted in the third quarter of 2022, but in the meantime there is an opportunity for an additional study of price sensitivity.
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
La prévention des conséquences catastrophiques du changement climatique exige une action rapide et décisive au niveau mondial. Au niveau des consommateurs individuels, cette transition nécessite de profonds changements dans les modes de vie des gens, couvrant divers domaines tels que l'énergie domestique, l'alimentation ou les comportements de déplacement. Malgré des attitudes pro-environnementales très répandues et une multitude d'options d'atténuation, les gens n'adoptent pas toujours le même comportement. C'est pourquoi des recherches théoriques et des premières recherches empiriques ont commencé à examiner le rôle des ressources cognitives dans le comportement pro-environnemental. Sur la base de cette théorie, le projet GOAL-SUSTAIN se concentre sur le soutien des objectifs en tant que stratégie clé pour le changement de comportement. Sur la base d'expériences en laboratoire et sur le terrain, les chercheurs impliqués dans le projet développent des méthodes de soutien causal des objectifs, contribuant ainsi à créer un cadre analytique basé sur l'autorégulation à partir duquel il est possible de comprendre l'efficacité des instruments politiques et des solutions numériques pour promouvoir un comportement durable. Les études de laboratoire prévues pourront probablement être achevées et soumises pour publication au cours du premier trimestre 2022. En raison de développements récents chez le partenaire de terrain BKW, les clients ne pourront être contactés qu'au troisième trimestre 2022, mais l'occasion se présentera entre-temps pour une étude supplémentaire de la sensibilité aux prix.
Schlussbericht
(Deutsch)
Der vorliegende Bericht enthält den Abschlussbericht des GOAL-SUSTAIN-Projekts, das die Rolle der Verhaltenswissenschaft bei der Überbrückung der Kluft zwischen umweltfreundlichen Einstellungen und tatsächlichem Verhalten hervorhob. GOAL-SUSTAIN konzentrierte sich auf das Verständnis und die Beeinflussung umweltfreundlichen Verhaltens durch Interventionen, die auf dem Konzept der Selbstkontrolle und verwandten psychologischen Interventionen basieren. Ziel des Projekts war es, zu untersuchen, wie externe Ressourcen wie Feedback und Entscheidungshilfen genutzt werden können, um Einzelpersonen zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu bewegen. Das Forschungsprojekt stützte sich auf die Kognitions-, Neuro- und Verhaltenswissenschaften, um die kognitiven Grundlagen umweltbezogener Entscheidungen zu untersuchen. GOAL-SUSTAIN unterstreicht die Bedeutung einer kollaborativen Forschungsagenda und schlägt mehrere Empfehlungen und politische Schlussfolgerungen vor, um die Rolle der Verhaltenswissenschaft bei der Eindämmung des Klimawandels zu stärken. Einzelpersonen und Haushalte beeinflussen den Klimawandel durch verschiedene soziale Rollen, und die Projektergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines umfassenderen Beitrags der Verhaltenswissenschaften zur Eindämmung des Klimawandels. GOAL-SUSTAIN umfasste Laborexperimente und Feldforschung, um die Wirksamkeit von sozial- und umweltpsychologisch fundierten Massnahmen zu untersuchen. Insgesamt zielte das Projekt darauf ab, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, warum verhaltensorientierte Massnahmen erfolgreich sind oder scheitern, und zielführende Technologien zur Erreichung von Energie- und Emissionsreduktionszielen zu entwickeln.
Schlussbericht
(Englisch)
The present report presents the final report of the GOAL-SUSTAIN project, which emphasized the role of behavioral science in bridging the gap between pro-environmental attitudes and actual behavior. GOAL-SUSTAIN focused on understanding and influencing pro-environmental behavior through interventions based on the concept of self-control and related psychological interventions. The project aimed to explore how external resources, such as feedback and decision support, can be used to encourage individuals to adopt more sustainable lifestyles. The research project drew on cognitive science, neuroscience, and behavioral science to study the cognitive foundations of environmental decision-making. GOAL-SUSTAIN highlights the importance of a collaborative research agenda and proposed several recommendations and policy conclusions addressed to strengthen the role of behavioral science in climate change mitigation. Individuals and households influence climate change through various social roles and the project results stress the need for a broader contribution of behavioral science to climate change mitigation. GOAL-SUSTAIN included laboratory experiments and field research to understand the effectiveness of interventions grounded in social and environmental psychology. Overall, the project aimed to provide insights into why behavioral policies succeed or fail and develop goal-supporting technologies for achieving energy and emissions reduction goals.
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Französisch)
Ce rapport présente le rapport final du projet GOAL-SUSTAIN, qui a mis l'accent sur le rôle de la science comportementale pour combler le fossé entre les attitudes pro-environnementales et le comportement réel. GOAL-SUSTAIN s'est concentré sur la compréhension et l'influence des comportements pro- environnementaux par le biais d'interventions basées sur le concept de maîtrise de soi et d'interventions psychologiques connexes. Le projet visait à explorer la manière dont les ressources externes, telles que le retour d'information et l'aide à la décision, peuvent être utilisées pour encourager les individus à adopter des modes de vie plus durables. Le projet de recherche s'est appuyé sur les sciences cognitives, les neurosciences et les sciences du comportement pour étudier les fondements cognitifs de la prise de décision en matière d'environnement. GOAL-SUSTAIN souligne l'importance d'un programme de recherche collaboratif et propose plusieurs recommandations et conclusions politiques visant à renforcer le rôle des sciences comportementales dans l'atténuation du changement climatique. Les individus et les ménages influencent le changement climatique à travers divers rôles sociaux et les résultats du projet soulignent la nécessité d'une contribution plus large des sciences du comportement à l'atténuation du changement climatique. Le projet GOAL-SUSTAIN comprenait des expériences en laboratoire et des recherches sur le terrain pour comprendre l'efficacité des interventions fondées sur la psychologie sociale et environnementale. Dans l'ensemble, le projet visait à comprendre pourquoi les politiques comportementales réussissent ou échouent et à développer des technologies permettant d'atteindre les objectifs en matière d'énergie et de réduction des émissions.