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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
SI/502096
Projekttitel
Wellbeing, Energy Futures and Everyday Life: consumer-citizen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Energie ist mit dem täglichen Leben verbunden, von der Zubereitung einer Mahlzeit bis hin zur Fortbewegung. In der Schweiz zielen Energieszenarien auf eine Reduzierung des Energieverbrauchs und eine Dekarbonisierung sowie auf Netto-Null-Emissionen in allen Sektoren ab. Doch wie solche Szenarien mit dem Alltag und den daraus resultierenden Kompromissen zusammenhängen, muss noch erforscht werden. Aufbauend auf den Schweizer Pfaden für nachhaltige Energie werden drei Hauptfragen behandelt:
1) Wie können Energiepfade in Alltagssituationen umgesetzt werden, die für verschiedene Schweizer Verbraucher zugänglich und nachvollziehbar sind? 
2) Wie können positive und negative Kompromisse quantifiziert und qualifiziert werden, einschließlich Rebound-Effekten? Und
3) Wie stellen sich Schweizer Bürger einen Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft in Bezug auf den Alltag und das Wohlbefinden vor? Die Projektergebnisse werden Instrumente bieten, um zu verstehen, wie ein reduzierter Energieverbrauch mit „nachhaltigem Wohlbefinden“ zusammenhängt, einschließlich wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Dimensionen, aber auch der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse – ein neuartiger Ansatz von hoher wissenschaftlicher, politischer und praktischer Relevanz.

Kurzbeschreibung
(Englisch)

Energy is tied up with everyday lives, from preparing a meal, to getting around. In Switzerland, energy scenarios aim for reduced energy usage and decarbonization, along with net zero emissions across sectors. Yet how such scenarios relate to everyday life and resulting tradeoffs remain to be explored. Building on Swiss sustainable energy pathways, three main questions are addressed:
1) How can energy pathways be translated into everyday life situations, accessible and relatable to diverse Swiss consumer-citizens? 
2) How can positive and negative trade-offs be quantified and qualified, including rebound effects? And
3) How do Swiss citizens imagine a transition to sustainable energy futures in relation to everyday lives and wellbeing? The project results will offer tools for apprehending how reduced energy usage relates to ‘sustainable wellbeing’,including economic, social and environmental dimensions, but also human need satisfaction – a novel approach of high scientific, policy and practical relevance.

Kurzbeschreibung
(Französisch)

Les activités quotidiennes sont interreliées à l’énergie, de nos repas à nos déplacements. En Suisse, les perspectives énergétiques visent à réduire sa consommation et la décarboniser, pour atteindre des émissions nettes nulles dans tous les secteurs. Cependant, les liens entre ces scénarios,nos activités quotidiennes ainsi que les compromis, restent à établir. Ce projet aborde trois questions :
1) Comment les perspectives énergétiques peuvent-elles être transposées dans nos activités quotidiennes, accessibles et utilisables par les citoyens.ennes - consommateurs.trices ?
2) Comment les compromis positifs et négatifs peuvent-ils être quantifiéset qualifiés, y compris les effets rebonds ?
3) Comment les citoyens.ennes imaginent-ils.elles une transition vers un avenir énergétique durable par rapport à leur quotidien et leur bien-être ? Les résultats offriront de nouveaux outils pour comprendre les liens entre consommation d’énergieréduite et ‘bien-être durable’, en termes économiques, sociaux et écologiques – une approche novatrice de pertinence scientifique, politique et pratique.

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)

Energie ist bei allem, was wir tun, allgegenwärtig, von der Zubereitung einer Mahlzeit bis zur Fortbewegung. In der Schweiz zielen nachhaltige Energieszenarien auf einen reduzierten Energieverbrauch, einen Verzicht auf kohlenstoffhaltige Energieträger, sowie auf Netto-Null- Emissionen in allen Sektoren ab. Wie sich solche Szenarien auf das tägliche Leben auswirkenund welche Kompromisse sich daraus ergeben, muss jedoch noch erforscht werden. Das Hauptziel des Projekts ist es zum einen, zu verstehen, wie sich Energieszenarien auf das menschliche Wohlbefinden und das Alltagsleben in der Schweiz auswirken. Zum anderen soll untersucht werden, wie Verbraucher:innen und Bürger:innen in die Unterstützung einer nachhaltigen Energiezukunft einbezogen werden können. Ausgehend von Schweizer Perspektiven zur nachhaltigen Energieversorgung werden drei Leitfragen behandelt:
1. Wie können nachhaltige Energieszenarien in alltägliche Lebenssituationen übersetzt werden, damit sie für Schweizer Verbraucher:innen und Bürger:innen zugänglich und nachvollziehbar sind?
2. Wie können positive und negative Kompromisse quantifiziert und qualifiziert werden, einschließlich Rebound-Effekte?
3. Wie stellen sich die Schweizer Verbraucher:innen und Bürger:innen einen Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft in Bezug auf ihren Alltag und ihr Wohlbefinden vor?
In diesem Zwischenbericht fassen wir die ersten beiden Phasen des Projekts zusammen: Es wurden fiktive Charaktere aus der Zukunft entwickelt, die die Energiewende in Genf im Jahr 2050 darstellen. Es wurden Workshops durchgeführt, um Feedback zu diesen fiktiven Charakteren zu erhalten, und es wurde begonnen, die Kompromisse beim Energieverbrauch zu quantifizieren. Unsere wichtigste Schlussfolgerung aus dieser Phase ist, dass eine interdisziplinäre Arbeit, die soziologische und umweltbezogene Ansätze kombiniert, interessante Fortschritte bei der Darstellung von Zukunftsvorstellungen im Rahmen einer Energiewende ermöglicht. Wir haben auch festgestellt, dass die fiktiven Charaktere ein wirksames Instrument für die Kommunikation über eine mögliche Zukunft sind, aber sie müssen auf soliden Beweisen und vielversprechenden Ideen beruhen, die heute existieren.

Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)

Energy is tied up with everyday lives, from preparing a meal, to getting around. In Switzerland, energy scenarios aim for reduced energy usage and decarbonization, along with net zero emissions across sectors. Yet how such scenarios relate to everyday life and resulting tradeoffs remain to be explored. The main purpose of the project is to understand: How energy scenarios relate to human wellbeing and everyday life in Switzerland and to see how consumer-citizens might be involved in supporting sustainable energy futures. Building on Swiss sustainable energy pathways, three main questions are addressed:
1. How can energy pathways be translated into everyday life situations, accessible and relatable to diverse Swiss consumercitizens?
2. How can positive and negative trade-offs be quantified and qualified, including rebound effects?
3. How do Swiss citizens imagine a transition to sustainable energy futures in relation to everyday lives and wellbeing?
For this interim report, we summarize the first twostages of the project: personas from the future have been developed, representing energy transitions in Geneva in 2050. Workshops were conducted to gain feedback on these personas, and trade-offs in terms of energy usage has begun to be quantified. Our main conclusion from this phase is that inter-disciplinary work, combining sociological and environmental impact approaches, provides interesting advances when it comes to representing future imaginaries inan energy transition. We have also found that the personas are an effective tool for communicating around the future, but they must be based on robust evidence and promising ideas that exist today.

Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)

Les activités quotidiennes sont interreliées à l’énergie, de nos repas, nos déplacements. En Suisse, les perspectives énergétiques visent à réduire sa consommation et la décarboniser, pour atteindre des émissions nettes nulles dans tous les secteurs. Cependant, les liens entre ces scénarios, nos activités quotidiennes ainsi que les compromis, restent à établir. Ce projet aborde trois questions :
1) Comment les perspectives énergétiques peuvent-elles être transposées dans nos activités quotidiennes, accessibles et utilisables par les citoyens.ennes - consommateurs·trice·s ?
2) Comment les compromis positifs et négatifs peuvent-ils être quantifiés et qualifiés, y compris les effets rebonds ?
3) Comment les citoyen·enne·s imaginent·ils·elles une transition vers un avenir énergétique durable par rapport à leur quotidien
et leur bien-être ?
Pour ce rapport intermédiaire, nous résumons les deux premières étapes du projet : des personas du futur ont été développés, représentant les transitions énergétiques à Genève en 2050. Des ateliers ont été organisés pour recueillir des commentaires sur ces personas, et les compromis en termes d'utilisation de l'énergie ont commencé à être quantifiés. Notre principale conclusion de cette phase est que le travail interdisciplinaire, combinant des approches sociologiques et d'impact environnemental, fournit des avancées intéressantes lorsqu'il s'agit de représenter les imaginaires du futur dans une transition énergétique. Nous avons également constaté que les personas constituent un outil efficace de communication sur l'avenir, mais ils doivent être fondés sur des preuves solides et des idées prometteuses qui existent aujourd'hui.

Schlussbericht
(Deutsch)

Die Energiewende und die Klimakrise erfordern ein Umdenken in der Art und Weise, wie wir überall auf der Welt produzieren und konsumieren. Die Schweiz hat sich 2017 zusammen mit 192 anderen Staaten und der EU im Pariser Abkommen verpflichtet, den Ausstoss von Klimagasen zu reduzieren. Mit dem Klima und Innovationsgesetz gibt sich das Land für die Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie klar definierte Absenkpfade. Unter dem Strich soll die Schweiz bis 2050 klimaneutral werden. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, zeigen Energieszenarien wie die Energieperspektiven 2050+. Viele dieser Energieszenarien zielen darauf ab, die technischen Möglichkeiten im Energiesystem zu beschreiben, mit denen das Netto-Null-Emissionsziel erreicht werden kann. Wenige integrieren Aenderungen im Lebensstyl und Suffizienzüberlegungen. Zudem fehlen explizite Beschriebe, wie die Menschen im Jahr 2050 leben und konsumieren werden. So istfür die Bürgerinnen und Bürger nicht ersichtlich, wie durch Aenderungen von alltäglichen Praktiken der Energiebedarf gesenkt werden kann. Was für die Menschen wichtig ist, ist nicht die Energie an sich, sondern die Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Das Hauptziel des Projekts ist es, zu verstehen, wie Energieszenarien mit dem menschlichen Wohlbefinden und dem Alltagsleben in der Schweiz zusammenhängen, um die Verbraucher und Bürger für eine nachhaltigere Energiezukunft zu gewinnen. Ausgehend von verschiedenen Energieszenarien für die Schweiz werden drei Hauptfragen behandelt: 1. Wie können Energiepfade in Alltagssituationen übersetzt werden, die für verschiedene Schweizer Verbraucher und Bürger zugänglich und nachvollziehbar sind? 2. Wie können positive und negative Kompromisse quantifiziert und qualifiziert werden, unter Berücksichtigung von Rebound-Effekten? 3. Wie stellen sich die Schweizer Bürgerinnen und Bürger den Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft in Bezug auf ihr tägliches Leben und ihr Wohlbefinden vor? Unser Beitrag ist methodischer und empirischer Natur und für die öffentliche Politik von Interesse. Der Bericht stellt die wichtigsten Ergebnisse der Workshops vor, die 154 Teilnehmer (Bürger, Arbeitnehmer, Energiedienstleister usw.) zusammenbrachten und eingehende Diskussionen über die Energiewende unter dem Gesichtspunkt der Alltagsdynamik und des Wohlbefindens ermöglichten. In diesem Bericht werden drei Arten von Beiträgen aus dem Projekt entwickelt. Erstens der methodische und konzeptionelle Beitrag: Die eingehenden Diskussionen während der Workshops führten dazu, dass die Bürgerinnen und Bürger Debatten über die Energiewende führten und sich fragten, ob sich die Veränderungen im Alltag und die daraus resultierenden Energieeinsparungen lohnen, wenn es um die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse geht. Der Beitrag ist auch empirisch: Die Ergebnisse des Workshops zeigen die kollektiven Veränderungen auf, die heute stattfinden müssen, um eine Energiewende zu unterstützen, die dem menschlichen Wohlbefinden in der Zukunft Rechnung trägt. Nicht alle Bürger müssen ihren Verbrauch in gleicher Weise ändern, und es ist wichtig, das Potenzial für Energieeinsparungen nach Einkommensquintilen zu differenzieren. Auch der politische Beitrag des Projekts wird hervorgehoben: Die Ergebnisse der Workshops zeigen, wie wichtig kollektive und institutionelle Veränderungen sind, die einen Wandel der Alltagspraktiken erleichtern würden. Solche Veränderungen müssen auch Fragen der sozialen Gerechtigkeit berücksichtigen, da nicht alle Menschen heute, je nach Einkommensquintil, auf die gleiche Weise konsumieren und nicht alle Menschen über die gleichen Ressourcen verfügen, um Veränderungen herbeizuführen.

Schlussbericht
(Englisch)

The energy transition and climate crisis require a new ways of producing and consuming over the world. In 2017, Switzerland, together with 192 other countries and the EU, committed to reducing greenhouse gas emissions in the Paris Agreement. With the Climate and Innovation Act, the country has set itself clearly defined reduction paths for the buildings, transport and industry sectors. The bottom line is that Switzerland should become climate-neutral by 2050. Energy scenarios such as the Energy Perspectives 2050+ (Prognos AG et al., 2020) show how this goal can be achieved. Many energy scenarios aim to describe the technical possibilities in the energy system with which the net-zero emissions target can be achieved. Few integrate lifestyle changes and sufficiency considerations. There are also no explicit descriptions of how people will live and consume in 2050. For example, it is not clear to citizens how energy requirements can be reduced by changing everyday practices. What is important to people is not the energy itself, but the services that energy provides, and how these services create opportunity to lead a good life. The main objective of the project is to understand how energy scenarios relate to human well-being and everyday life in Switzerland in order to engage consumers and citizens in a more sustainable energy future. Based on different energy scenarios for Switzerland, three main questions will be addressed: 1. How can energy pathways be translated into everyday life situations, accessible and relatable to diverse Swiss consumer-citizens? 2. How can positive and negative trade-offs between energy saving and wellbeing be quantified and qualified, while accounting for rebound effects? 3. How do Swiss citizens imagine a transition to sustainable energy futures in relation to everyday lives and wellbeing? Our contribution is methodological, empirical and of interest to public policy. The report presents the main results of workshops, which brought together 154 participants (citizens, workers, energy service providers, etc.) and enabled in-depth discussions on the energy transition from the point of view of everyday dynamics and well-being. Three types of contribution from the project are developed in this report. Firstly, the methodological and conceptual contribution: the in-depth discussions held during the workshops led citizens to engage in debates on the energy transition and to ask themselves whether the changes made to everyday life and the resulting energy savings are worthwhile, when it comes to satisfying human needs. The contribution is also empirical: the results of the workshop highlight the collective changes that need to take place today to support an energy transition that takes account of human well-being in the future. Not all citizens need to change their consumption in the same way and it is relevant to differentiate the potential for energy savings by income quintile. The political contribution of the project is also highlighted: the results of the workshops show the importance of collective and institutional changes, which would facilitate changes in everyday practices. Such changes must also account for questions of social justice, as not all people consume the same way today, depending on income quintile, and not all people have the same resources necessary for bringing about change.

Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Französisch)

La transition énergétique et la crise climatique nous obligent à repenser nos modes de production et de consommation dans le monde entier. En 2017, la Suisse s'est engagée, avec 192 autres pays et l’UE, à réduire les émissions de gaz à effet de serre dans le cadre de l'Accord de Paris. Avec la loi sur le climat et l'innovation, le pays s’est fixé des trajectoires de réduction clairement définies pour les secteurs des bâtiments, des transports et de l’industrie. Au final, la Suisse devrait devenir neutre sur le plan climatique d’ici 2050. Des scénarios énergétiques tels que les Perspectives énergétiques 2050+ montrent comment cet objectif peut être atteint. De nombreux scénarios énergétiques visent à décrire les possibilités techniques du système énergétique permettant d'atteindre l'objectif d’émissions nettes nulles. Peu d’entre eux intègrent les changements de mode de vie et des considérations pour la sobriété. Il n'existe pas non plus de descriptions explicites de la manière dont les gens vivront et consommeront en 2050. Par exemple, les citoyen.ne.s ne voient pas clairement comment la consommation en énergie peut être réduite en changeant les pratiques quotidiennes. Ce qui est important pour les individus, ce n'est pas l’énergie en tant que telle, mais les services qu’elle fournit et la manière dont ces services permettent de mener une bonne vie. L’objectif principal du projet est de comprendre comment les scénarios énergétiques sont liés au bien-être humain et à la vie quotidienne en Suisse, afin d'impliquer les consommateurs.trices et les citoyen.ne.s dans un avenir énergétique plus durable. Sur la base de différents scénarios énergétiques pour la Suisse, trois questions principales seront abordées :1. Comment les trajectoires énergétiques issus de scénarios peuvent-elles être traduites en situations de la vie quotidienne, accessibles aux divers consommateurs.trices et citoyen.ne.s suisses ? 2. Comment quantifier et qualifier les compromis positifs et négatifs entre les économies d'énergie et le bien-être, tout en tenant compte des effets de rebond ? 3. Comment divers consommateurs.trices et citoyen.ne.s suisses imaginent-iels une transition vers un avenir énergétique durable en relation avec leur vie quotidienne et leur bien-être ? Notre contribution à ce rapport final est méthodologique, empirique et d’intérêt pour les politiques publiques. Le rapport présente les principaux résultats des ateliers qui ont réuni 154 participant.es (citoyen.nes, travailleur.euses, fournisseurs de services énergétiques, etc.) et ont permis des discussions approfondies sur la transition énergétique du point de vue des dynamiques quotidiennes et du bien-être. Trois types de contributions du projet sont développés dans ce rapport. Tout d’abord, l'apport méthodologique et conceptuel : les discussions approfondies menées lors des ateliers ont amené les citoyen.nes à s'engager dans des débats sur la transition énergétique et à se demander si les changements apportés à la vie quotidienne et les économies d'énergie qui en découlent valent la peine, lorsqu'il s'agit de satisfaire les besoins humains. La contribution est également empirique : les résultats de l'atelier mettent en évidence les changements collectifs qui doivent avoir lieu aujourd’hui pour soutenir une transition énergétique qui prenne en compte le bien-être humain à l’avenir. Tous les citoyen.ne.s ne doivent pas modifier leur consommation de la même manière et il est pertinent de différencier le potentiel d’économies d'énergie par quintile de revenu. La contribution du projet en lien avec les politiques publiques est également soulignée : les résultats des ateliers montrent l’importance des changements collectifs et institutionnels, qui faciliteraient les changements dans les pratiques quotidiennes. Ces changements doivent également prendre en compte les questions de justice sociale, car tout le monde ne consomme pas de la même manière aujourd’hui, en fonction du quintile de revenu, et tout le monde n'a pas les mêmes ressources nécessaires face à la nécessité de changement.