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Research unit
SFOE
Project number
SI/501969
Project title
LICS – Potenziale von Low-Invest-Cost Sanierungslösungen zur Erreichung eines 6kg-CO2-Grenzwerts bei Bestandesbauten

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
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(German)
Hohe Investitionskosten v.a im Bereich Fassaden sind ein Haupthemmnis gegen energetische Gebäudesanierungen, selbst wenn diese über die Lebensdauer wirtschaftlich wären.
Publications / Results
(German)
Hohe Investitionskosten sind eines der Haupthemmnisse gegen energetische Gebäudesanierungen, selbst wenn diese über die Lebensdauer wirtschaftlich wären. Dieses Projekt identifiziert und entwickelt für die Eigentümer attraktive, d.h. investitionsgünstige Ansätze für Energieeffizienz und erneuerbare Energien und zeigt auf, wie auch mit investitionskostengünstigen Lösungen weitreichende Beiträge an die Ziele der Energiestrategie 2050 und des Klimaschutzes erzielt werden können. Beispiele für Low-Invest-Cost-Sanierungskonzepte sind:

- Stadtverträgliche bi-valente Luft-Wasser-WP als Kompaktgerät
- Luft-Wasser-WP mit Erdreich-Spitzenlastdeckung
- Senkung der Vorlauftemperatur durch verteilungsseitige Massnahmen
- Kostengünstige Lüftungskonzepte

Es werden die folgenden Ergebnisse erwartet:

- Aktualisierte Kostendatenbasis von bestehenden Technologieangeboten und Herangehensweisen,
insbesondere im Bereich Gebäudetechnik.
- Konzeptbeschrieb inkl. techno-ökonomische Beurteilung für neue technische Lösungen.
- Darstellung von Energiebedarf, CO2-Emissionen, Investitions- und Jahreskosten für Einzelgebäude (generisch und für acht konkrete Fallbeispiele) unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sanierungsstrategien.
- Darstellen der Auswirkungen dieser Sanierungsstrategien auf Energieverbrauch, Leistungsbedarf, Investitionskosten und CO2-Emissionen des gesamten Gebäudeparks.

Mögliche Ansätze und Anreize für den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien und der Steigerung der Energieeffizienz durch kostengünstige Sanierungen werden konkretisiert und in Form von Handlungsempfehlungen festgehalten.

Das Projekt LICS wird von einer Projektgemeinschaft bestehend aus den Firmen TEP Energy GmbH (Lead), econcept AG, Lemon Consult AG und Durable Planung und Beratung GmbH durchgeführt. Es wird begleitet durch Vertreter der finanzierenden Institutionen (Bundesamt für Energie, Forschungsprogramm Gebäude und Städte, 2000 Watt-Beiträge EWZ, Stadt Zürich (AHB) und Stadt Winterthur (Energiefachstelle) sowie durch Branchenvertreter (nachfrage- und angebotsseitig).

Per Ende des ablaufenden Berichtsjahr 2019 liegen der Entwurf des Detailkonzepts sowie erste Ergebnisse zur Aktualisierung und Kontextualisierung von Kostenkennwerten und zur Konzeptentwicklung von neuen technischen Lösungen für Low-Invest-Cost-Sanierungen (LICS) vor.

Die bisherigen Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig der Einfluss des Kontextes auf Kostenkennwerte und technische Lösungen ist. Hierbei ist nicht nur das Gebäude als Einzelnes zu betrachten, sondern auch standortbedingte Einflussfaktoren, namentlich im Hinblick auf die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Methodisch können die verschiedenen Einflussfaktoren mit sogenannten Kostenstufen berücksichtigt werden, der verschiedene Preis- bzw. Kostenniveau mit der Häufigkeit ihres Auftretens verknüpft. Damit können Potenziale der Nutzung von erneuerbaren Energien und der Senkung von
CO2-Emissionen im Gebäudebestand in der gesamtschweizerischen Parkbetrachtung wesentlich realistischer eingeschätzt werden.

Der Entwurf des Detailkonzepts und die ersten vorliegenden Ergebnisse bilden eine gute Grundlage die zentralen Aspekte des Projekts zu diskutieren und die weiteren Projektschritte zu steuern und zu konkretisieren. Dies soll u.a. mit der Begleitgruppe Anfang Januar 2020 erfolgen.
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