Mehr Biodiversität im Siedlungsraum durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
Das Projekt beabsichtigt für den Siedlungsraum den Anteil, die Qualität und die Vernetzung von Grünräumen für die Biodiversität (und ihre Ökosystemleistungen,wie z.B. Klimaregulierung) und gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern. Dafür will es bei wichtigen Akteuren die Voraussetzungen für Entscheide und Handlungen verbessern. Im Rahmen des Projektes werden auf vier bis fünf Pilotflächen für alle Akteure entlang der Prozesskette «Planen - Bauen- Unterhalten» einfache, replizier- und skalierbare sowie wirkungsvolle Wissens- und Handlungsgrundlagen entwickelt. Um die Akzeptanz, die Praktikabilität und den Umsetzungserfolg sicherzustellen, wird ein breitangelegter und interdisziplinärer Dialog und eine Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren initiiert und langfristig etabliert (Co-Creation Ansatz).
Fokus Biodiversität - Biodiversitätsförderung in privaten und halböffentlichen Grünräumen über den gesamten Lebenszyklus
Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, praxistaugliche Methoden für die Inwertsetzung und Berücksichtigung der Biodiversität und ihrer Ökosystemleistungen weiter zu entwickeln. Resultat sind einfach einsetzbare und aufeinander abgestimmte Planungs- und Umsetzungshilfen für die Biodiversitätsförderung in privaten und halböffentlichen Grünräumen über den ganzen Lebenszyklus (Planung bis Unterhalt und Nutzung) zu entwickeln und diese den für das Thema relevanten Zielgruppen aus der Fachpraxis(Landschaftsarchitektur, Architektur, Generalunternehmen, Facility Management,Gartenbau) und aus den Behörden (Fachstellen Naturschutz der Kantone, Abteilungen Planung und Bau sowie Hochbauämter auf kommunaler Ebene) zuvermitteln.