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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
19.16
Projekttitel
Betriebswirtschaftsstudie «Optimierungspotenzial Schweizer Zuckerproduktion»

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Wirtschaftliche Weiterentwicklung, Wertschöpfungskette Zucker, Optimierung, Strategie
Schlüsselwörter
(Englisch)
Economic development, sugar value chain, optimization, strategy
Schlüsselwörter
(Französisch)
Développement économique, chaîne de valeur du sucre, optimisation, stratégie
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die zu erstellende Studie soll die Grundlagen und Handlungsoptionen aufzeigen, wie die Schweizer Zuckerproduktion weiterentwickelt werden kann. Dabei sollen alle Möglichkeiten der Optimierung aufgezeigt und mit Zahlenmodelle hinterlegt werden. Es werden Szenarien erwartet, wie die Zuckerproduktion, respektive die Versorgung der Schweiz mit Zucker, mittelfristig wirtschaftlich optimiert werden kann. Die Szenarien sollen zudem die ökologischen und sozialen Auswirkungen im Vergleich zu einem Referenzszenario aufzeigen. Die Berechnungen sollen bestehendes Zahlenmaterial der SZU nutzen. Auf Basis dieser Studie soll nachfolgend eine Strategie Schweizer Zuckerproduktion entwickelt werden.
Projektziele
(Deutsch)

Aufzeigen von Optimierungspotential entlang der Wertschöpfungskette Zucker:
a. Kostensenkungspotentiale
b. Ertragssteigerungspotentiale
Abgeben von Empfehlungen
o Optionen für Strategische Stossrichtung 1
o Bewertung von alternative Strategien
o Quantitativer Vergleich der Strategien mit der aktuellen Situation (Referenzszenario)

Abstract
(Deutsch)

Der globale Zuckermarkt steht unter hohem Wettbewerbsdruck, was sich in Form von tiefen Preisen äussert. Das Preisniveau überträgt sich auf Grund der internationalen Vernechtung auf den Schweizer Markt. Dies führt zu einer kritischen Rentabilität in der Schweizer Zucker AG (SZU), entsprechend tiefen Preisen für die angelieferten Zuckerrüben und als Folge zu einer sinkenden Anbaubereitschaft. Tiefere Rübenmengen in der Verarbeitung führen ihrerseits wieder zu einer tieferen Auslastung. was folglich die Stückkosten erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit weiter senkt. In diesem Umfeld wurde die staatliche Stützung sowohl über den Grenzschutz für Zucker wie auch über die Einzelkulturbeiträge für Zuckerrüben auf ein temporär erhöht. Im Gegenzug löst die Zuckerfabrik jährlich Reserven auf und die besagte Studie wurde erstellt.

Die Studie kommt zum Schluss, dass bei anhaltend tiefen Zuckerpreisen allein mit Optimierungsmassnahmen in Anbau und Verarbeitung oder der Schliessung einer Zuckerfabrik die Gewinnschwelle nicht erreicht werden kann. Dazu braucht es eine breite Palette an Massnahmen unter Einbezug aller Partner. Die acht Schlussempfehlungen der Studienverfasser an die Zuckerbranche lauten:
- Optimierungsmassnahmen umsetzen({(Optimierungsszenario>)
- Inländisches Rübenvolumen auf über 1 .4 Mio. Rübentonnen absichern und Beschaffung entsprechend ausrichten
- Rückwärtsintegrationim Anbau als Plan B aufbauen
- Wirtschaftlichkeit Zuckerrübenanbau belegen
- <1 -Werk-Szenarios nicht weiterverfolgen
- Mittelfristig Stützung für Schweizer Zucker politisch verankern
- Regulatorischen Spielraum nutzen bzw. öffnen
- Den Ausstieg aus Schweizer Zucker andenken

Basierend auf den Studienresultaten wird nun eine Strategie für die Schweizer Zuckerproduktion entwickelt.