Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird. Die Inzidenz dieser Erkrankung hat in den letzten 10 Jahren, insbesondere in den letzten 3 Jahren, in der Schweiz deutlich zugenommen. Aus diesem Grund wird die Impfempfehlung durch die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) überarbeitet. Hierbei soll insbesondere geklärt werden, ab welchem Alter die Impfung empfohlen werden soll, in welchen Regionen in der Schweiz, und in welcher Impfkategorie.
Im Rahmen der Umsetzung der Nationalen Strategie zur Prävention der saisonalen Grippe (GRIPS 2015–2020) soll die grippebedingte Krankheitslast geschätzt werden. Diese umfasst nicht nur die Morbidität und Mortalität, sondern auch die direkten und indirekten grippebedingten Kosten. Zu diesen indirekten Kosten zählen insbesondere auch die Kosten aufgrund von grippebedingten Arbeitsausfällen und Ausfällen bei der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen.