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Forschungsstelle
SBFI
Projektnummer
2018-05-FI
Projekttitel
Innovationsmonitoring

Texte zu diesem Projekt

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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Die Fondation CH2048 ist bemüht, mit Ihren Arbeiten einen konstruktiven und nachhaltigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und der damit verbundenen hohen Lebensqualität zu leisten. In diesem Zusammenhang hat die Fondation CH2048 den Innovationsreport CH2048 publiziert.

Als Folgemassnahme zum Bericht wünscht die Stiftung den Aufbau eines Monitorings. Dabei sollen die durch die betroffenen Akteure aktiv ausgelösten, wie auch die passiven, innovationswirksamen Veränderungen anhand von ausgewählten Indikatoren verfolgt und der sich daraus ableitende Innovationserfolg oder -misserfolg im Vergleich zu den wichtigsten, globalen Innovationshotspots nachgezeichnet werden.

Ein wichtiges Modul dieses Innovationsmonitorings betrifft die Indikatoren der Leistungen der Schweizer Hochschulen (Modul Indikatoren der Hochschulen / (Mastermodul).

Das SBFI benötigt die Ergebnisse dieses Monitorings für Überlegungen und Auslegungen zur Forschungs- und Innovationspolitik.

Projektziele
(Deutsch)

1. Der globale Wettbewerb unter den führenden Innovationshotpsots

Im internationalen Vergleich muss sich der Innovationsstandort Schweiz weniger mit anderen Ländern als mit ausgewählten Regionen der Welt und den dort vorhandenen Forschungsuniversitäten behaupten. Den herausragenden Leistungen der ansässigen Universitäten kommt eine Art globale "Schrittmacherfunktion" hinsichtlich der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu. Dabei darf man nicht nur an ein paar Neuenglandstaaten mit Harvard, MIT und Yale denken, sondern muss auch andere Standorte in den USA wie die Greater SF Area (Stanford, Berkeley, UCSF), New York/New Jersey oder die sich stark entwickelnde Grossregion um Seattle einbeziehen, sowie weitere Hotspots in Asien (z.B. Singapore, Hong Kong, Shanghai, Soeul, Tokyo), Europa und falls erfassungsmässig möglich auch Israel (z.B. Technion, Weizman Institut, etc.).

2. Oie Hochschullandschaft im innerschweizerischen Vergleich

Die Exzellenz der universitären Hochschulen, welche sich im internationalen Umfeld behaupten müssen, äussert sich mannigfaltig. Die erfolgreiche, globale Rekrutierung herausragender Wissenschafter und der talentiertesten Studierenden ist nur ein ganz wichtiges Merkmal wie attraktiv eine akademische Institution ist. Eine ganze Reihe von innovationsreievanten, vom akademischen Milieu geprägten Indikatoren sollen ausgewählt und für einen Vergleich der schweizerischen Hochschulen untereinander herangezogen werden. Diese Indikatoren betreffen Lehre und Forschung gleichermassen. Dazu gehören die institutionellen Rahmenbedingungen (Finanzierung öffentlich/privat, Schenkungen, Verzahnung mit der Wirtschaft, Autonomie, etc.) wie auch andere Zielgrössen (z.B. wiss. Publikationen, internationale, wiss. Verbundprojekte, Valorisierung des GE, Start-ups, Unternehmerisches Denken, Venture Capital oder die Dynamik von Technologieparks und des CH-Innovationsparks, etc.)

3. Die Digitalisierung und ihre disruptiven Auswirkungen auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Auswirkungen der Digitalisierung sind nicht zuletzt wegen der zeitlichen Dynamik so disruptiv. Die ICT sind daher eine Herausforderung ungeahnten Ausmasses und durchdringen alle Lebensbereiche. Zudem kennt die Digitalisierung keine nationalen Grenzen und ein Land kann den Anschluss sehr rasch verlieren. Mit Hilfe geeigneter Parameter soll die digitale Durchdringung resp. die "digitale Fitness" der Schweiz in Forschung und Bildung nachgezeichnet werden.Je nach Logik der Studie Innovationreport CH2048, wird das Modul von drei bis vier Wirtschaftssektoren aus gehen (Schlüsselbranchen), welche zum Reichtum der Schweiz beigetragen haben und beitragen werden, und die « factors behind » dieses Reichtums mittels Hochschul-Daten.