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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
18.20_2.21
Projekttitel
Pilotprogramm Anpassung an den Klimawandel: Landwirtschaft und Bewässerung im Klimawandel – Anpassung als Chance!

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Klimawandel, Trockenheit, Anpassung, Bewässerung, Modelentwicklung
Schlüsselwörter
(Englisch)
Climate change, drought, adaptation, irrigation, model development
Schlüsselwörter
(Französisch)
Changement climatique, sécheresse, adaptation, irrigation, élaboration de modèles
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Das Pilotprojekt «Landwirtschaft und Bewässerung im Klimawandel – Anpassung als Chance!» erarbeitet für das Bünztal eine breit abgestützte und vorausschauende Strategie (Umsetzungsziel) für eine klima- und standortangepasste landwirtschaftliche Produktion. Im Zentrum steht die Frage, welche Möglichkeiten und Grenzen für die landwirtschaftliche Entwicklung unter künftigen trockeneren Klimabedingungen bestehen (Wissensziel). Methodisch wird dazu erstmals das Instrument der landwirtschaftlichen Planung systematisch für den Bereich Wasser erweitert und getestet. Technisch werden die Grundlagen aus der 1. Programmphase genutzt und Richtung „räumliches Kultur-Wasser-Modell“ weiterentwickelt.

Projektziele
(Deutsch)

Regional: 1a) Wissen: Bestandsaufnahme und Entwicklung eines gemeinsamen Systemverständnis LW bezüglich Trockenheit

    1b) Wissen: Erarbeitung fundierter Wissens- und Entscheidungsgrundlagen

    1c) Entwicklung: Erarbeitung einer langfristig orientierten, sektorenübergreifenden Strategie mit präventiv wirksamen Massn.

    1d) Umsetzung: Aufgleisung der langfristig-orientierten Umsetzung der Massnahmen (Systemanpassung und -erweiterung)

National:  2a) Methodisch: Systematische Erweiterung und Testanwendung der LW-Planung im Bereich Wasser

                2b) Technisch: Weiterentwicklung der Grundlagen aus der 1. Programmphase „räumliches Kultur-Wasser-Modell

Abstract
(Deutsch)

Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels leiden die meisten Kulturen im Schweizer Mittelland während mindestens einiger Monate im Jahr unter Wasserstress.  Um all diese Kulturen zu bewässern, wäre eine enorme Wassermenge erforderlich. Hinzu kommt, dass sich eine Bewässerung für viele Kulturen aus rein wirtschaftlicher Sicht derzeit nicht immer lohnt. In der Region Bünz- und Reusstal lohnt sich die Bewässerung derzeit in der Regel nur für Sonderkulturen (Gemüse, Obst, Beeren) und Kartoffeln. Diese Kulturen machen fast 10% der landwirtschaftlichen Fläche im Projektgebiet aus. Um auch die restlichen 90% der landwirtschaftlichen Fläche abzubilden, wurde der gesamte Perimeter im Rahmen eines Pilotprojekts zur Anpassung an den Klimawandel analysiert. Dazu wurde das partizipative Instrument der landwirtschaftlichen Planung (LP) um die Trockenheit erweitert und eingesetzt. Fachleute des Bundes, den kantonalen Fachstellen, den Gemeinden, der landwirtschaftlichen Forschung und Beratung sowie betroffene Landwirte waren am iterativen Prozess beteiligt. Daraus resultierten drei Hauptachsen, sieben Handlungsfelder und 27 Massnahmenvorschläge zur Entwicklung einer dürreresistenten Landwirtschaft.

Abstract
(Französisch)

En raison de la progression du changement climatique, une majorité des cultures souffre de stress hydrique pendant au moins quelques mois de l’année dans le Plateau suisse. Une quantité d’eau phénoménale serait nécessaire afin d’irriguer toutes ces cultures. À cela vient s’ajouter le fait qu’à l’heure actuelle, une irrigation n’est pas toujours profitable pour de nombreuses cultures d’un point de vue purement économique. Dans la région du Bünztal et Reusstal, l’irrigation n’est généralement rentable à l’heure actuelle que pour les cultures spéciales (légumes, fruits, baies) et les pommes de terre. Ces cultures représentent presque 10% de la surface agricole dans le périmètre du projet. Afin de représenter également les 90% de la surface agricole restante, le périmètre a été analysé dans son intégralité dans le cadre d’un projet pilote sur l’adaptation au changement climatique. Pour ce faire, l’instrument participatif de la planification agricole (PA) a été élargi à la sécheresse et utilisé. Des spécialistes issus de la Confédération, des services cantonaux spécialisés, des communes, de la recherche et de la vulgarisation agricole ainsi que des agriculteurs concernés ont participé au processus itératif. Ce dernier a donné lieu à trois axes principaux, sept champs d’action et 27 propositions de mesures afin de développer une agriculture résistante à la sécheresse.