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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
ExSt.2014.509
Projekttitel
Schlussbericht zum Forschungsprojekt Wettbewerbsfähigkeit Landwirtschaft–Nachgelagerte Industrien

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Landwirtschaft; Wettbewerbsfähigkeit
Schlüsselwörter
(Englisch)
Landwirtschaft; Wettbewerbsfähigkeit
Schlüsselwörter
(Französisch)
Landwirtschaft; Wettbewerbsfähigkeit
Schlüsselwörter
(Italienisch)
Landwirtschaft; Wettbewerbsfähigkeit
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Basierend auf Daten der Marktbeobachtung BLW wurden verschiedeneAnalysen zu der Entwicklung der Bruttomargen für Fleisch (Rind-/Kalbfleisch, Schweinefleisch) in verschiedenen Wertschöpfungsketten(Grosshandel, Detailhandel, Gastronomie/Ausserhauskonsum) und fürMilchprodukte (Joghurt, Vollmilch UHT, Gruyère und Emmentaler) durchgeführt.Für die untersuchten Milchprodukte sind die Produzenten- und Konsumentenpreiseaber auch die Bruttomargen in den letzten 10 Jahren gesunken.Für Rind- und Kalbfleisch sind diese Werte in der WertschöpfungskettenGrosshandel und Detailhandel signifikant gestiegen während sie fürKalbfleisch in der Wertschöpfungskette des Ausserhauskonsums gesunkensind. Beim Schweinefleisch ist über alle Sparten ein negativer Trendin den Einstandspreisen und den Nettoeinnahmen zu beobachten. Dabeiist jedoch die Bruttomarge in den Wertschöpfungsketten Detailhandel undGrosshandel im selben Zeitraum gestiegen. Aufgrund der Datenlage kannnicht abschliessend beurteilt werden, welche Faktoren für die Veränderungenin diesen Bruttomargen verantwortlich sind, da keine Angaben zuden Kosten auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zurVerfügung stehen. Die Ergebnisse der Analyse deuten aber nicht daraufhin, dass die Margen der nachgelagerten Industrien auf Kosten der Landwirtschaftgewachsen sind.In einer weiteren Analyse wurde untersucht, ob Preiserhöhungen im Verkaufder Produkte gleich schnell an die Produzenten weitergegeben werdenals Preissenkungen bzw. ob die Preistransmission symmetrischist. Im Bereich Rind- und Kalbfleisch zeigte sich, dass die Einstandspreiseschneller reagieren, wenn die Marge sinkt als wenn sie steigt. Allerdingsist der Unterschied in der Preisanpassung in Abhängigkeit von der Margenentwicklungnicht signifikant, so dass nicht auf eine Asymmetrie inder Preistransmission geschlossen werden kann. Auch bei den übrigenbetrachteten Produkten kann keine Asymmetrie in der Preisfestsetzungfestgestellt werden, die auf die Ausnutzung von Marktmacht hingewiesenhätte. Bei der Interpretation muss allerdings beachtet werden, dassaufgrund der aktuellen Datenlage nur für die Sparte Detailhandel Preiseauf Ebene Endkonsument analysiert werden. Damit bilden die Analysenfür die anderen Sparten nur eine Zwischenstufe der Wertschöpfungsketteab.Wirtschaftspolitisch besteht nach Ansicht der Autoren kein Grund umauf die Margen der der Landwirtschaft nachgelagerten Industrien einzuwirken.Dies ist unter anderem auf die monopolistische Konkurrenzsituationmit entsprechender Produktdifferenzierung auf dem schweizerischenLebensmittelmarkt zurückzuführen, welche Quasi-Monopolrenten zulässtaber kein wettbewerbspolitisches Eingreifen rechtfertigt (da auch untermonopolistischer Konkurrenz Wettbewerb besteht).
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Basierend auf Daten der Marktbeobachtung BLW wurden verschiedeneAnalysen zu der Entwicklung der Bruttomargen für Fleisch (Rind-/Kalbfleisch, Schweinefleisch) in verschiedenen Wertschöpfungsketten(Grosshandel, Detailhandel, Gastronomie/Ausserhauskonsum) und fürMilchprodukte (Joghurt, Vollmilch UHT, Gruyère und Emmentaler) durchgeführt.Für die untersuchten Milchprodukte sind die Produzenten- und Konsumentenpreiseaber auch die Bruttomargen in den letzten 10 Jahren gesunken.Für Rind- und Kalbfleisch sind diese Werte in der WertschöpfungskettenGrosshandel und Detailhandel signifikant gestiegen während sie fürKalbfleisch in der Wertschöpfungskette des Ausserhauskonsums gesunkensind. Beim Schweinefleisch ist über alle Sparten ein negativer Trendin den Einstandspreisen und den Nettoeinnahmen zu beobachten. Dabeiist jedoch die Bruttomarge in den Wertschöpfungsketten Detailhandel undGrosshandel im selben Zeitraum gestiegen. Aufgrund der Datenlage kannnicht abschliessend beurteilt werden, welche Faktoren für die Veränderungenin diesen Bruttomargen verantwortlich sind, da keine Angaben zuden Kosten auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zurVerfügung stehen. Die Ergebnisse der Analyse deuten aber nicht daraufhin, dass die Margen der nachgelagerten Industrien auf Kosten der Landwirtschaftgewachsen sind.In einer weiteren Analyse wurde untersucht, ob Preiserhöhungen im Verkaufder Produkte gleich schnell an die Produzenten weitergegeben werdenals Preissenkungen bzw. ob die Preistransmission symmetrischist. Im Bereich Rind- und Kalbfleisch zeigte sich, dass die Einstandspreiseschneller reagieren, wenn die Marge sinkt als wenn sie steigt. Allerdingsist der Unterschied in der Preisanpassung in Abhängigkeit von der Margenentwicklungnicht signifikant, so dass nicht auf eine Asymmetrie inder Preistransmission geschlossen werden kann. Auch bei den übrigenbetrachteten Produkten kann keine Asymmetrie in der Preisfestsetzungfestgestellt werden, die auf die Ausnutzung von Marktmacht hingewiesenhätte. Bei der Interpretation muss allerdings beachtet werden, dassaufgrund der aktuellen Datenlage nur für die Sparte Detailhandel Preiseauf Ebene Endkonsument analysiert werden. Damit bilden die Analysenfür die anderen Sparten nur eine Zwischenstufe der Wertschöpfungsketteab.Wirtschaftspolitisch besteht nach Ansicht der Autoren kein Grund umauf die Margen der der Landwirtschaft nachgelagerten Industrien einzuwirken.Dies ist unter anderem auf die monopolistische Konkurrenzsituationmit entsprechender Produktdifferenzierung auf dem schweizerischenLebensmittelmarkt zurückzuführen, welche Quasi-Monopolrenten zulässtaber kein wettbewerbspolitisches Eingreifen rechtfertigt (da auch untermonopolistischer Konkurrenz Wettbewerb besteht).
Kurzbeschreibung
(Französisch)
Basierend auf Daten der Marktbeobachtung BLW wurden verschiedeneAnalysen zu der Entwicklung der Bruttomargen für Fleisch (Rind-/Kalbfleisch, Schweinefleisch) in verschiedenen Wertschöpfungsketten(Grosshandel, Detailhandel, Gastronomie/Ausserhauskonsum) und fürMilchprodukte (Joghurt, Vollmilch UHT, Gruyère und Emmentaler) durchgeführt.Für die untersuchten Milchprodukte sind die Produzenten- und Konsumentenpreiseaber auch die Bruttomargen in den letzten 10 Jahren gesunken.Für Rind- und Kalbfleisch sind diese Werte in der WertschöpfungskettenGrosshandel und Detailhandel signifikant gestiegen während sie fürKalbfleisch in der Wertschöpfungskette des Ausserhauskonsums gesunkensind. Beim Schweinefleisch ist über alle Sparten ein negativer Trendin den Einstandspreisen und den Nettoeinnahmen zu beobachten. Dabeiist jedoch die Bruttomarge in den Wertschöpfungsketten Detailhandel undGrosshandel im selben Zeitraum gestiegen. Aufgrund der Datenlage kannnicht abschliessend beurteilt werden, welche Faktoren für die Veränderungenin diesen Bruttomargen verantwortlich sind, da keine Angaben zuden Kosten auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zurVerfügung stehen. Die Ergebnisse der Analyse deuten aber nicht daraufhin, dass die Margen der nachgelagerten Industrien auf Kosten der Landwirtschaftgewachsen sind.In einer weiteren Analyse wurde untersucht, ob Preiserhöhungen im Verkaufder Produkte gleich schnell an die Produzenten weitergegeben werdenals Preissenkungen bzw. ob die Preistransmission symmetrischist. Im Bereich Rind- und Kalbfleisch zeigte sich, dass die Einstandspreiseschneller reagieren, wenn die Marge sinkt als wenn sie steigt. Allerdingsist der Unterschied in der Preisanpassung in Abhängigkeit von der Margenentwicklungnicht signifikant, so dass nicht auf eine Asymmetrie inder Preistransmission geschlossen werden kann. Auch bei den übrigenbetrachteten Produkten kann keine Asymmetrie in der Preisfestsetzungfestgestellt werden, die auf die Ausnutzung von Marktmacht hingewiesenhätte. Bei der Interpretation muss allerdings beachtet werden, dassaufgrund der aktuellen Datenlage nur für die Sparte Detailhandel Preiseauf Ebene Endkonsument analysiert werden. Damit bilden die Analysenfür die anderen Sparten nur eine Zwischenstufe der Wertschöpfungsketteab.Wirtschaftspolitisch besteht nach Ansicht der Autoren kein Grund umauf die Margen der der Landwirtschaft nachgelagerten Industrien einzuwirken.Dies ist unter anderem auf die monopolistische Konkurrenzsituationmit entsprechender Produktdifferenzierung auf dem schweizerischenLebensmittelmarkt zurückzuführen, welche Quasi-Monopolrenten zulässtaber kein wettbewerbspolitisches Eingreifen rechtfertigt (da auch untermonopolistischer Konkurrenz Wettbewerb besteht).
Kurzbeschreibung
(Italienisch)
Basierend auf Daten der Marktbeobachtung BLW wurden verschiedeneAnalysen zu der Entwicklung der Bruttomargen für Fleisch (Rind-/Kalbfleisch, Schweinefleisch) in verschiedenen Wertschöpfungsketten(Grosshandel, Detailhandel, Gastronomie/Ausserhauskonsum) und fürMilchprodukte (Joghurt, Vollmilch UHT, Gruyère und Emmentaler) durchgeführt.Für die untersuchten Milchprodukte sind die Produzenten- und Konsumentenpreiseaber auch die Bruttomargen in den letzten 10 Jahren gesunken.Für Rind- und Kalbfleisch sind diese Werte in der WertschöpfungskettenGrosshandel und Detailhandel signifikant gestiegen während sie fürKalbfleisch in der Wertschöpfungskette des Ausserhauskonsums gesunkensind. Beim Schweinefleisch ist über alle Sparten ein negativer Trendin den Einstandspreisen und den Nettoeinnahmen zu beobachten. Dabeiist jedoch die Bruttomarge in den Wertschöpfungsketten Detailhandel undGrosshandel im selben Zeitraum gestiegen. Aufgrund der Datenlage kannnicht abschliessend beurteilt werden, welche Faktoren für die Veränderungenin diesen Bruttomargen verantwortlich sind, da keine Angaben zuden Kosten auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zurVerfügung stehen. Die Ergebnisse der Analyse deuten aber nicht daraufhin, dass die Margen der nachgelagerten Industrien auf Kosten der Landwirtschaftgewachsen sind.In einer weiteren Analyse wurde untersucht, ob Preiserhöhungen im Verkaufder Produkte gleich schnell an die Produzenten weitergegeben werdenals Preissenkungen bzw. ob die Preistransmission symmetrischist. Im Bereich Rind- und Kalbfleisch zeigte sich, dass die Einstandspreiseschneller reagieren, wenn die Marge sinkt als wenn sie steigt. Allerdingsist der Unterschied in der Preisanpassung in Abhängigkeit von der Margenentwicklungnicht signifikant, so dass nicht auf eine Asymmetrie inder Preistransmission geschlossen werden kann. Auch bei den übrigenbetrachteten Produkten kann keine Asymmetrie in der Preisfestsetzungfestgestellt werden, die auf die Ausnutzung von Marktmacht hingewiesenhätte. Bei der Interpretation muss allerdings beachtet werden, dassaufgrund der aktuellen Datenlage nur für die Sparte Detailhandel Preiseauf Ebene Endkonsument analysiert werden. Damit bilden die Analysenfür die anderen Sparten nur eine Zwischenstufe der Wertschöpfungsketteab.Wirtschaftspolitisch besteht nach Ansicht der Autoren kein Grund umauf die Margen der der Landwirtschaft nachgelagerten Industrien einzuwirken.Dies ist unter anderem auf die monopolistische Konkurrenzsituationmit entsprechender Produktdifferenzierung auf dem schweizerischenLebensmittelmarkt zurückzuführen, welche Quasi-Monopolrenten zulässtaber kein wettbewerbspolitisches Eingreifen rechtfertigt (da auch untermonopolistischer Konkurrenz Wettbewerb besteht).
Auftragnehmer
(Deutsch)
Zentrum für Wirtschaftspolitische Forschung (ZWF), HTW Chur
Belastetes Budget
(Deutsch)
BLW
Gesetzliche Grundlage
(Deutsch)
Art. 57 Abs. 1 RVOG Art. 57 al. 1 LOGA Art. 57 cpv. 1 LOGA
Impressum
(Deutsch)
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Auskunft
(Deutsch)
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