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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
ExSt.2014.508
Projekttitel
Unternehmerische Handlungsspielräume zur Kostenreduktion in der Schweizer Landwirtschaft

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Landwirtschaft; Kostenreduktion
Schlüsselwörter
(Englisch)
Landwirtschaft; Kostenreduktion
Schlüsselwörter
(Französisch)
Landwirtschaft; Kostenreduktion
Schlüsselwörter
(Italienisch)
Landwirtschaft; Kostenreduktion
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Frage nach den unternehmerischen Handlungsspielräumen wird inder Studie auf der Basis von auf Beispielsbetrieben bewusst entwickeltenund umgesetzten Unternehmensstrategien beantwortet. Die Milchproduktionsbetriebewerden dabei aufgeteilt in Low-Cost – Vollweidebetriebe undHochleistungsbetriebe, die ihre Kosten über eine Ausdehnung der Milchmengezu senken gedenken.Obwohl die Wege zur Kostensenkung auf zwei grundsätzlich unterschiedlichenStrategien beruhten resultierten dank konsequenter Umsetzung inbeiden Fällen für Schweizer Verhältnisse ausserordentlich gute betriebswirtschaftlicheKennzahlen. Im Zeitraum von 10 Jahren konnte mit derkonsequenten Umsetzung der Strategien der Gewinn pro Kilogramm Milchmit der Low-Cost Strategie um 19 Rp./kg Milch und bei der Hochleistungsstrategieum 14 Rp./kg Milch erhöht werden.Die Autoren führen diesen Erfolg darauf zurück, dass nicht primär die gewählteStrategie ausschlaggebend ist für den Erfolg aber ihre konsequenteUmsetzung auf dem Betrieb. Vor allem die mit der Wahl einer Strategieeinhergehende Spezialisierung eines Betriebes zeigte in der Studie eingrosses Potential für Kostensenkungen.Der Nachteil dieser Spezialisierung liegt in der zunehmenden Abhängigkeitvon einzelnen Märkten und im fehlenden Risikoausgleich etwa beiwitterungsbedingten Ertragsschwankungen oder Marktveränderungen.Das Management dieser Risiken ist vor allem für die Hochleistungsbetriebeanspruchsvoll, da bei ihnen der Anteil der Direktzahlungen geringer ist.Die Hochleistungsbetriebe haben ihre Milchproduktion verdoppelt unddamit eine starke Steigerung des Landwirtschaftlichen Einkommens ausder Milchproduktion bei unterproportionalem Wachstum der Arbeitsbelastungerreicht. Die grösste Herausforderung bei diesem Weg ist, dass dasWachstum nicht auf Investitionen beruhen soll, das zu einem überhöhtenPreis erkauft werden muss. Es ist zuweilen eine grosse Herausforderungdieser Wachstumsstrategie, die Balance zwischen angestrebtem Wachstumund den nötigen, aber noch wirtschaftlichen Erweiterungsinvestitionenzu finden.Auch für überbetriebliche Zusammenarbeitsformen konnten Vorteilegezeigt werden. Dies vor allem in der Tierhaltung, bei der durch die Zusammenarbeitvon Grösseneffekten im Stallbau und eine Entlastung beider Arbeitserledigung profitiert werden kann. Diese Vorteile können vonverschiedenen Formen der Zusammenarbeit – Stallgemeinschaft, Betriebszweiggemeinschaft,oder Betriebsgemeinschaft – genutzt werden.Kurzfristig weniger gross sehen die Autoren das Potential im BereichAckerbau, da hier vor allem Betriebe, die bereits vorher auf einen überbetrieblichenEinsatz der Maschinen setzten nur einen geringen Nutzen darausziehen. Mittelfristig kann der Erfolg bei Fruchtfolgegemeinschafteneintreten, wenn die Betriebsleiter untereinander harmonieren, eine solidevertragliche Regelung besteht und eine gemeinsame Strategie bezüglichKulturen, Anbautechnik und Mechanisierung gefunden und konsequentverfolgt wird.Die Autoren kommen zum Schluss, dass Standard-Strategien ab Stangenicht empfohlen werden können. Zentral für den Erfolg ist immer die Kombinationder eigenen Stärken und Schwächen mit den Anforderungen desUmfelds unter Berücksichtigung der individuellen Zielsetzungen.Im teuren Schweizer Umfeld sind grundsätzlich Strategien mit der Reduktionder Input-Mengen unter Ausschöpfung der eigenen Ressourcen zielführendzur Kostensenkung. Die Vollweidestrategie mit saisonaler Abkalbungals konsequente Umsetzung dieses Ansatzes kann ohne grosseWachstumsschritte zu starken arbeits- und betriebswirtschaftlichen Verbesserungenauch auf relativ kleinen Betrieben führen.
Zugehörige Dokumente
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Die Frage nach den unternehmerischen Handlungsspielräumen wird inder Studie auf der Basis von auf Beispielsbetrieben bewusst entwickeltenund umgesetzten Unternehmensstrategien beantwortet. Die Milchproduktionsbetriebewerden dabei aufgeteilt in Low-Cost – Vollweidebetriebe undHochleistungsbetriebe, die ihre Kosten über eine Ausdehnung der Milchmengezu senken gedenken.Obwohl die Wege zur Kostensenkung auf zwei grundsätzlich unterschiedlichenStrategien beruhten resultierten dank konsequenter Umsetzung inbeiden Fällen für Schweizer Verhältnisse ausserordentlich gute betriebswirtschaftlicheKennzahlen. Im Zeitraum von 10 Jahren konnte mit derkonsequenten Umsetzung der Strategien der Gewinn pro Kilogramm Milchmit der Low-Cost Strategie um 19 Rp./kg Milch und bei der Hochleistungsstrategieum 14 Rp./kg Milch erhöht werden.Die Autoren führen diesen Erfolg darauf zurück, dass nicht primär die gewählteStrategie ausschlaggebend ist für den Erfolg aber ihre konsequenteUmsetzung auf dem Betrieb. Vor allem die mit der Wahl einer Strategieeinhergehende Spezialisierung eines Betriebes zeigte in der Studie eingrosses Potential für Kostensenkungen.Der Nachteil dieser Spezialisierung liegt in der zunehmenden Abhängigkeitvon einzelnen Märkten und im fehlenden Risikoausgleich etwa beiwitterungsbedingten Ertragsschwankungen oder Marktveränderungen.Das Management dieser Risiken ist vor allem für die Hochleistungsbetriebeanspruchsvoll, da bei ihnen der Anteil der Direktzahlungen geringer ist.Die Hochleistungsbetriebe haben ihre Milchproduktion verdoppelt unddamit eine starke Steigerung des Landwirtschaftlichen Einkommens ausder Milchproduktion bei unterproportionalem Wachstum der Arbeitsbelastungerreicht. Die grösste Herausforderung bei diesem Weg ist, dass dasWachstum nicht auf Investitionen beruhen soll, das zu einem überhöhtenPreis erkauft werden muss. Es ist zuweilen eine grosse Herausforderungdieser Wachstumsstrategie, die Balance zwischen angestrebtem Wachstumund den nötigen, aber noch wirtschaftlichen Erweiterungsinvestitionenzu finden.Auch für überbetriebliche Zusammenarbeitsformen konnten Vorteilegezeigt werden. Dies vor allem in der Tierhaltung, bei der durch die Zusammenarbeitvon Grösseneffekten im Stallbau und eine Entlastung beider Arbeitserledigung profitiert werden kann. Diese Vorteile können vonverschiedenen Formen der Zusammenarbeit – Stallgemeinschaft, Betriebszweiggemeinschaft,oder Betriebsgemeinschaft – genutzt werden.Kurzfristig weniger gross sehen die Autoren das Potential im BereichAckerbau, da hier vor allem Betriebe, die bereits vorher auf einen überbetrieblichenEinsatz der Maschinen setzten nur einen geringen Nutzen darausziehen. Mittelfristig kann der Erfolg bei Fruchtfolgegemeinschafteneintreten, wenn die Betriebsleiter untereinander harmonieren, eine solidevertragliche Regelung besteht und eine gemeinsame Strategie bezüglichKulturen, Anbautechnik und Mechanisierung gefunden und konsequentverfolgt wird.Die Autoren kommen zum Schluss, dass Standard-Strategien ab Stangenicht empfohlen werden können. Zentral für den Erfolg ist immer die Kombinationder eigenen Stärken und Schwächen mit den Anforderungen desUmfelds unter Berücksichtigung der individuellen Zielsetzungen.Im teuren Schweizer Umfeld sind grundsätzlich Strategien mit der Reduktionder Input-Mengen unter Ausschöpfung der eigenen Ressourcen zielführendzur Kostensenkung. Die Vollweidestrategie mit saisonaler Abkalbungals konsequente Umsetzung dieses Ansatzes kann ohne grosseWachstumsschritte zu starken arbeits- und betriebswirtschaftlichen Verbesserungenauch auf relativ kleinen Betrieben führen.
Zugehörige Dokumente
Kurzbeschreibung
(Französisch)
Die Frage nach den unternehmerischen Handlungsspielräumen wird inder Studie auf der Basis von auf Beispielsbetrieben bewusst entwickeltenund umgesetzten Unternehmensstrategien beantwortet. Die Milchproduktionsbetriebewerden dabei aufgeteilt in Low-Cost – Vollweidebetriebe undHochleistungsbetriebe, die ihre Kosten über eine Ausdehnung der Milchmengezu senken gedenken.Obwohl die Wege zur Kostensenkung auf zwei grundsätzlich unterschiedlichenStrategien beruhten resultierten dank konsequenter Umsetzung inbeiden Fällen für Schweizer Verhältnisse ausserordentlich gute betriebswirtschaftlicheKennzahlen. Im Zeitraum von 10 Jahren konnte mit derkonsequenten Umsetzung der Strategien der Gewinn pro Kilogramm Milchmit der Low-Cost Strategie um 19 Rp./kg Milch und bei der Hochleistungsstrategieum 14 Rp./kg Milch erhöht werden.Die Autoren führen diesen Erfolg darauf zurück, dass nicht primär die gewählteStrategie ausschlaggebend ist für den Erfolg aber ihre konsequenteUmsetzung auf dem Betrieb. Vor allem die mit der Wahl einer Strategieeinhergehende Spezialisierung eines Betriebes zeigte in der Studie eingrosses Potential für Kostensenkungen.Der Nachteil dieser Spezialisierung liegt in der zunehmenden Abhängigkeitvon einzelnen Märkten und im fehlenden Risikoausgleich etwa beiwitterungsbedingten Ertragsschwankungen oder Marktveränderungen.Das Management dieser Risiken ist vor allem für die Hochleistungsbetriebeanspruchsvoll, da bei ihnen der Anteil der Direktzahlungen geringer ist.Die Hochleistungsbetriebe haben ihre Milchproduktion verdoppelt unddamit eine starke Steigerung des Landwirtschaftlichen Einkommens ausder Milchproduktion bei unterproportionalem Wachstum der Arbeitsbelastungerreicht. Die grösste Herausforderung bei diesem Weg ist, dass dasWachstum nicht auf Investitionen beruhen soll, das zu einem überhöhtenPreis erkauft werden muss. Es ist zuweilen eine grosse Herausforderungdieser Wachstumsstrategie, die Balance zwischen angestrebtem Wachstumund den nötigen, aber noch wirtschaftlichen Erweiterungsinvestitionenzu finden.Auch für überbetriebliche Zusammenarbeitsformen konnten Vorteilegezeigt werden. Dies vor allem in der Tierhaltung, bei der durch die Zusammenarbeitvon Grösseneffekten im Stallbau und eine Entlastung beider Arbeitserledigung profitiert werden kann. Diese Vorteile können vonverschiedenen Formen der Zusammenarbeit – Stallgemeinschaft, Betriebszweiggemeinschaft,oder Betriebsgemeinschaft – genutzt werden.Kurzfristig weniger gross sehen die Autoren das Potential im BereichAckerbau, da hier vor allem Betriebe, die bereits vorher auf einen überbetrieblichenEinsatz der Maschinen setzten nur einen geringen Nutzen darausziehen. Mittelfristig kann der Erfolg bei Fruchtfolgegemeinschafteneintreten, wenn die Betriebsleiter untereinander harmonieren, eine solidevertragliche Regelung besteht und eine gemeinsame Strategie bezüglichKulturen, Anbautechnik und Mechanisierung gefunden und konsequentverfolgt wird.Die Autoren kommen zum Schluss, dass Standard-Strategien ab Stangenicht empfohlen werden können. Zentral für den Erfolg ist immer die Kombinationder eigenen Stärken und Schwächen mit den Anforderungen desUmfelds unter Berücksichtigung der individuellen Zielsetzungen.Im teuren Schweizer Umfeld sind grundsätzlich Strategien mit der Reduktionder Input-Mengen unter Ausschöpfung der eigenen Ressourcen zielführendzur Kostensenkung. Die Vollweidestrategie mit saisonaler Abkalbungals konsequente Umsetzung dieses Ansatzes kann ohne grosseWachstumsschritte zu starken arbeits- und betriebswirtschaftlichen Verbesserungenauch auf relativ kleinen Betrieben führen.
Zugehörige Dokumente
Kurzbeschreibung
(Italienisch)
Die Frage nach den unternehmerischen Handlungsspielräumen wird inder Studie auf der Basis von auf Beispielsbetrieben bewusst entwickeltenund umgesetzten Unternehmensstrategien beantwortet. Die Milchproduktionsbetriebewerden dabei aufgeteilt in Low-Cost – Vollweidebetriebe undHochleistungsbetriebe, die ihre Kosten über eine Ausdehnung der Milchmengezu senken gedenken.Obwohl die Wege zur Kostensenkung auf zwei grundsätzlich unterschiedlichenStrategien beruhten resultierten dank konsequenter Umsetzung inbeiden Fällen für Schweizer Verhältnisse ausserordentlich gute betriebswirtschaftlicheKennzahlen. Im Zeitraum von 10 Jahren konnte mit derkonsequenten Umsetzung der Strategien der Gewinn pro Kilogramm Milchmit der Low-Cost Strategie um 19 Rp./kg Milch und bei der Hochleistungsstrategieum 14 Rp./kg Milch erhöht werden.Die Autoren führen diesen Erfolg darauf zurück, dass nicht primär die gewählteStrategie ausschlaggebend ist für den Erfolg aber ihre konsequenteUmsetzung auf dem Betrieb. Vor allem die mit der Wahl einer Strategieeinhergehende Spezialisierung eines Betriebes zeigte in der Studie eingrosses Potential für Kostensenkungen.Der Nachteil dieser Spezialisierung liegt in der zunehmenden Abhängigkeitvon einzelnen Märkten und im fehlenden Risikoausgleich etwa beiwitterungsbedingten Ertragsschwankungen oder Marktveränderungen.Das Management dieser Risiken ist vor allem für die Hochleistungsbetriebeanspruchsvoll, da bei ihnen der Anteil der Direktzahlungen geringer ist.Die Hochleistungsbetriebe haben ihre Milchproduktion verdoppelt unddamit eine starke Steigerung des Landwirtschaftlichen Einkommens ausder Milchproduktion bei unterproportionalem Wachstum der Arbeitsbelastungerreicht. Die grösste Herausforderung bei diesem Weg ist, dass dasWachstum nicht auf Investitionen beruhen soll, das zu einem überhöhtenPreis erkauft werden muss. Es ist zuweilen eine grosse Herausforderungdieser Wachstumsstrategie, die Balance zwischen angestrebtem Wachstumund den nötigen, aber noch wirtschaftlichen Erweiterungsinvestitionenzu finden.Auch für überbetriebliche Zusammenarbeitsformen konnten Vorteilegezeigt werden. Dies vor allem in der Tierhaltung, bei der durch die Zusammenarbeitvon Grösseneffekten im Stallbau und eine Entlastung beider Arbeitserledigung profitiert werden kann. Diese Vorteile können vonverschiedenen Formen der Zusammenarbeit – Stallgemeinschaft, Betriebszweiggemeinschaft,oder Betriebsgemeinschaft – genutzt werden.Kurzfristig weniger gross sehen die Autoren das Potential im BereichAckerbau, da hier vor allem Betriebe, die bereits vorher auf einen überbetrieblichenEinsatz der Maschinen setzten nur einen geringen Nutzen darausziehen. Mittelfristig kann der Erfolg bei Fruchtfolgegemeinschafteneintreten, wenn die Betriebsleiter untereinander harmonieren, eine solidevertragliche Regelung besteht und eine gemeinsame Strategie bezüglichKulturen, Anbautechnik und Mechanisierung gefunden und konsequentverfolgt wird.Die Autoren kommen zum Schluss, dass Standard-Strategien ab Stangenicht empfohlen werden können. Zentral für den Erfolg ist immer die Kombinationder eigenen Stärken und Schwächen mit den Anforderungen desUmfelds unter Berücksichtigung der individuellen Zielsetzungen.Im teuren Schweizer Umfeld sind grundsätzlich Strategien mit der Reduktionder Input-Mengen unter Ausschöpfung der eigenen Ressourcen zielführendzur Kostensenkung. Die Vollweidestrategie mit saisonaler Abkalbungals konsequente Umsetzung dieses Ansatzes kann ohne grosseWachstumsschritte zu starken arbeits- und betriebswirtschaftlichen Verbesserungenauch auf relativ kleinen Betrieben führen.
Zugehörige Dokumente
Auftragnehmer
(Deutsch)
HAFL
Belastetes Budget
(Deutsch)
BLW
Gesetzliche Grundlage
(Deutsch)
Art. 57 Abs. 1 RVOG Art. 57 al. 1 LOGA Art. 57 cpv. 1 LOGA
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