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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
8T20/18.0071.PJ
Projekttitel
Auswirkungen von Rutschungen und Schäden

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Naturgefahren, Rutschungen, Einwirkungen, Schäden, Vulnerabilität, Modellierungen, Risikoberechnungen

Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Rutschungen haben einen Anteil von 6% an der Landesfläche, deshalb sind viele Gebäude und Infrastrukturen von den Auswirkungen der Rutschungen betroffen. Menschenleben könnten bei spontanen Rutschaktivitäten und bei einem Kollaps der Bauten ebenfalls gefährdet sein. Deshalb ist es notwendig, die Einwirkungen auf die Tragsicherheit und die Einflussfaktoren von Rutschungen (Prozessaktivität, geotechnische Eigenschaften, hydrogeologische Variationen, usw.) zu untersuchen. Mit den Grundlagen, die teils aus Hochschulaktivitäten stammen, werden die Risiken zukünftig berechnet und die Umsetzung des integralen Risikomanagements wird gefördert. Auch die Warnung wird zukünftig verbessert.
Projektziele
(Deutsch)
Grundlagen für die Auswirkungen von Rutschungen erstellen:

Berechungsgrundlagen der Einwirkungen für Infrastrukturen, numerisches Modell entwickeln unter Berücksichtigung der Kraftwirkungen im Rutschkörper.

Schadenausmass, Vulnerabilität, Risikoberechnungen:

Basierend auf Rutschaktivitäten und Einwirkungen wird der Schaden erhoben. Mit den erhobenen Daten können allgemein gültige Schadenberechnungen für diese  Bautypen abgeleitet werden. Die Gebäudestruktur und die Bauweisen werden systematisiert. Dank den Schadenwerten und der spezifischen Vulnerabilität können die Risiken berechnet werden. Das Modell kann anschliessend für die Prognose der Schäden und Risiken eingesetzt werden.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)

Das Risikomanagement von Massenbewegungsgefahren setzt voraus, dass die Prozesse erfasst, überwacht und beurteilt werden. Nur so können adäquate Massnahmen zur Verhinderung oder Begrenzung von Sach- oder Personenschäden verhindert werden. Mit den Forschungsarbeiten wurden die Anforderungen definiert, die für moderne Simulationsmethoden und bei der Beuteilung von Rutschgefahren notwendig sind. Dazu gehört die Quantifizierung von geologischen, geotechnischen und hydrogeologischen Parametern. In den meisten Fällen sind dafür Bohrungen, Sondierungen, Deformationsmessungen und Laboranalysen notwendig. Modelle der ETHZ können mit dem Parameterset und probabilistischen Ansätzen den Rutschprozess in hoch aufgelösten Zeitschritten sowie die Einwirkungen auf die Tragsicherheit der betroffenen Infrastrukturen berechnen.

Mit einer sachgerechten Planung, Projektierung und Bauausführung kann das Schadenrisiko

in Rutschgebieten reduziert werden. Deshalb wurde mit den Schweizer Ingenieurgeologen (SFIG) eine Publikation für die Praxis erstellt, die den Normen der SIA Rechnung trägt (siehe Praxishilfe «Bauen im Rutschgebiet»; SFIG Publikation 2025.). Sie richtet sich an alle beteiligten Akteure (Geologen, Ingenieure, Architekten, Bauherren, Bewilligungsbehörden). Mit der Praxishilfe werden u.a. Anforderungen für die Lage der Messstellen, Messintervalle, Definition von Grenzwerten und Verantwortlichkeiten festgelegt. Die Resultate werden bei der Massahmenplanung und zur Risikominderung im Schadenfall verwendet
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente