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Forschungsstelle
BWO
Projektnummer
F-021-18
Projekttitel
Kostenfaktor Parkplätze in gemeinnützigen Wohnbauten

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Parkplätze, Parkplatzreduktion, autofrei, gemeinnützig Wohnen, Einsparpotential, demografische Entwicklung, Mietkostensenkung, Wohnversorgung der schwächeren Marktteilnehmer unterstützen
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Immer mehr Menschen entscheiden sich wegen ihrer Einstellung, aufgrund der Kosten oder ihres Alters dafür, ohne Auto zu leben. Dadurch sinkt die Nachfrage der benötigten Parkplätze bei den Wohnbauten. Jedoch sind die Bauträger durch Planungs- und baurechtliche Vorgaben der Kantone und Gemeinden dazu verpflichtet, eine gewisse Anzahl Parkplätze zur Verfügung zu stellen, was mit Kosten und damit auch höheren Mieten verbunden sein kann.
Projektziele
(Deutsch)
Ziel der Untersuchung ist, das Einsparpotential durch eine bedarfsgerechte Parkplatzanlagenplanung zu ermitteln. Dabei sollen auch die damit verbundenen Auswirkungen auf die Mietkosten analysiert werden.
Abstract
(Deutsch)
Der Anteil autofreier Haushalte nimmt seit einigen Jahren zu. Insbesondere in den
Städten verzichtet bereits gut jeder zweite Haushalt auf ein Auto.
Die heutigen Regeln verpflichten Eigentümer meistens dazu, bei Um-, Erweiterungsund
Neubauten eine bestimmte Anzahl Parkplätze zu erstellen. In der Praxis ist festzustellen,
dass das Parkplatzangebot bei Wohnbauten häufig nicht mit der Nachfrage
übereinstimmt. Dies ist aus verschiedenen Gründen nicht befriedigend: Zu wenige
Parkplätze führen zu nicht vermietbaren Wohnobjekten und zu Konflikten im Betrieb
der Wohnbauten. Zu viele Parkplätze verteuern unnötig die Erstellungskosten und
führen direkt oder indirekt zu höheren Mietkosten der Wohnungen. Eine optimale
Ausnützung der Parkplätze ist daher wichtig.
Die vorliegende Studie nimmt den "Kostenfaktor Parkplätze" deshalb unter die
Lupe und behandelt folgende Schwerpunkte:
?-Ermittlung der Kosten zur Erstellung und für den Unterhalt von Parkplätzen;
?-Einordnung der Einflussfaktoren auf die Parkplatznachfrage;
?-Verhältnis zwischen Parkplatzangebot und Parkplatznachfrage;
?-Bestimmung des Einsparungspotenzials bei einer optimalen Übereinstimmung zwischen Parkplatzangebot und -nachfrage;
?-Aufzeigen des bestehenden Handlungsspielraums sowie Ableitung von Empfehlungen für die beteiligten Akteure.
Dazu werden einerseits bestehende Grundlagen analysiert und andererseits die Erkenntnisse
anhand von sieben Fallbeispielen gespiegelt. Die Daten der Fallbeispiele
werden mittels schriftlicher Erhebung quantitativer Daten bei den Genossenschaften;
Interviews mit den Hausverwaltungen zu qualitativen Grössen und einer Befragung der
Bewohner zu ihrer Wohn- und Parkierungssituation erhoben.
Ein Vergleich der - aufgrund fehlender Daten zum Teil rechnerisch hergeleiteten -
Baukosten mit aus der Metron-Praxis bekannten Kostenkennzahlen zeigt, dass die
effektiven Erstellungskosten je Parkplatz in den Fallbeispielen meist unter den
Durchschnittswerten der Kostenkennzahlen liegen. Eine umfassende Kostenüberwälzung
an die Mietenden lässt sich aus dem Vergleich der Kostenkennzahlen und den
Angaben aus dem Fallbeispielen allerdings nicht erkennen, ungeachtet dessen, ob
Leerstände bestehen oder nicht.