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Numéro de projet
2017-1
Titre du projet
Entwicklung und Herstellung einer Abgassonde für Zertifizierungsmessungen an der Falcon 900 der Schweizer Luftwaffe
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Textes relatifs à ce projet
Allemand
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Anglais
Résumé des résultats (Abstract)
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Mise en oeuvre et application
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Textes saisis
Catégorie
Texte
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
Die Partikelemissionen - gemessen nach dem neuen internationalen ICAO Standard, den die Schweiz massgeblich mitentwickelt hat - sind für kleine Turbofantriebwerke in der Kategorie "Business-Jets" noch weitgehend unbekannt. Der vorliegende Auftrag umfasste die Entwicklung und den Bau einer speziell für solche Triebwerke angepasste Abgassonde. Eine besondere Herausforderung besteht darin, in einem Abgasquerschnitt einer Flugzeug-Gasturbine die Abgase repräsentativ für das ganze Triebwerk zu erfassen, da die Abgaskonzentrationen im ganzen Querschnitt des Abgasstrahls nicht homogen sind. Die Konfiguration wurde mit Hilfe des Auftraggebers (BAZL) ermittelt. Die Messung selber erfolgte durch die Empa mit Hilfe des Schweizer Abgas- und Partikelmesssystems für Flugzeugtriebwerke (SMARTEMIS). Siehe auch Projekt 2017-2
Mise en oeuvre et application
(Allemand)
Die entwickelte und gebaute Abgassonde wurde mit Hilfe eines schweren Hubstaplers direkt hinter dem zu messenden Triebwerk bzw. Flugzeug positioniert (Kosteneffizienz). Der Triebwerkstyp am Bundesratsjet konnte dank der spezifisch dafür konfigurierten Sonde repräsentativ ausgemessen werden. Die Messdaten über das Abgasverhalten dienen der besseren Abschätzung insbesondere der Partikelemissionen (Ultrafeinstaub) von typischen Business-Jets. Diese Resultat dienen direkt der Schweiz, indem sie direkt für die Schadstoffinventare des BAZL/BAFU Verwendung finden. Die Messungen erfolgten in Zusammenarbeit mit dem Triebwerkshersteller. Dieser kann aus den Messdaten wertvolle Informationen gewinnen, um die Auswirkungen von Optimierungen am Triebwerk auf die Partikelemissionen besser zu verstehen und in neue Triebwerkdesigns einfliessen zu lassen. Die Erkenntnisse dienen also auch der Emissionsreduktion in der Zukunft. Ferner wurden die Ergebnisse in die technische Arbeitsgruppe Emissionen der ICAO (International Civil Aviation Organisation) getragen, um die Kenntnisse über das Emissionsverhalten kleiner Triebwerke zu teilen, im Hinblick auf die zukünftige Planung regulatorischer Massnahmen.
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