Die Kosten der Regulierung für Unternehmen beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und sind ein wichtiger Standortfaktor. Die Erhöhung der Regulierungseffizienz und damit die Senkung von Regulierungskosten ist deshalb ein zentrales Anliegen des Bundesrates und der Verwaltung. In diesem Zusammenhang hat econcept in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. iur. Nicolas Diebold (Universität Luzern) und Dr. med. et lic. iur. Andreas Wildi (Walder Wyss Rechtsanwälte) in der vorliegenden Studie das Instrument der differenzierten Regulierung zur Senkung des administrativen Aufwandes umfassend untersucht. Mit der Studie wurden drei Ziele verfolgt: Erstens, die Erarbeitung eines Frameworks zur Beurteilung von (neuen) Differenzierungen, zweitens eine eingehende Diskussion anhand konkreter Anwendungsbeispiele neuer Differenzierungen und drittes die Einordnung des Instrumentes im Kontext der administrativen Entlastung.