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Unité de recherche
OFSP
Numéro de projet
17.015426
Titre du projet
Mischkonsum von Alkohol & Medikamenten bei Personen ab 55 Jahren - zusätzliche Auswertung der Suchtmonitoring-Daten

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Suivi
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
  • Alkohol
  • Medikamente
  • Mischkonsum
Mots-clé
(Français)
  • alcool
  • médicaments
  • mélange de substances
Description succincte
(Allemand)

Der schädliche Konsum von Alkohol in Mischung mit Medikamenteneinnahmen (oft indiziert) ist besonders bei älteren Menschen ein bekannter Risikofaktor, zu dem es aber in der Schweiz noch zu wenig konkrete Zahlen und Fakten gibt. Eine zusätzliche Analyse der Daten des Suchtmonitorings Schweiz gibt hier Aufschluss über Prävalenzen des Mischkonsums von Alkohol und Medikamenten und über Alterseffekte und liefert Hinweise auf besonders gefährdete Gruppen.

Die vorliegende Studie hat zum Ziel die folgenden drei Fragestellungen zu beantworten:
I Prävalenz
Wie hoch ist die Prävalenz der gemeinsamen Einnahme von Alkohol und Medikamenten in der Schweizer Bevölkerung ab 55 Jahren?

II Alterseffekte
Wie entwickelt sich der Mischkonsum über die betrachteten Altersgruppen? Gibtes eine markante Zunahme ab der Pensionierung?

III Risikofaktoren
Welche soziodemographischen Merkmale gehen mit einer gemeinsamen Einnahme von Alkohol und Medikamenten einher?

Zusatzauswertung der Daten des Suchtmonitorings Schweiz

Résumé
(Allemand)

Im Rahmen des Suchtmonitorings Schweiz wurde die gemeinsame Einnahme von starken Schmerzmitteln, Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Psychostimulanzien, Betablocker, Antidepressiva und Neuroleptika mit Alkohol analysiert. «Gemeinsame Einnahme» bedeutet, dass die Einnahme der Medikamente und des Alkohols in einem Zeitfenster stattfindet, in dem eine Interaktion zwischen den beiden Substanzen möglich ist. Von den ab 60- jährigen Befragten (Teilbefragungen des Suchtmonitorings der Jahre 2011, 2013 und 2015) berichteten 20.7% «immer oder fast immer» Alkohol zu konsumieren, wenn sie verschriebene oder frei verkäufliche Medikamente einnehmen. Die Datenanalyse zeigt, dass der chronisch bzw. punktuell risikoreiche Alkoholkonsum der wichtigste Risikofaktor ist. Das heisst, die Prävalenz der gemeinsamen Einnahme von Alkohol und starken Schmerzmitteln oder Schlaf- /Beruhigungsmitteln ist höher bei Personen, die häufiger Alkohol konsumieren.

Bei rund einem Drittel der medikamentengebrauchenden Personen gibt es mindestens einmal monatlich eine gemeinsame Einnahme von Medikamenten und mindestens zwei Gläsern Alkohol.

Die risikoreiche und/oder häufige gemeinsame Einnahme von Alkohol und starken Schmerzmitteln oder Schlaf-/Beruhigungsmitteln ist bei Männern im Allgemeinen höher als bei Frauen und nimmt mit dem Alter zu.

Suivi
(Allemand)

Anfragen zum weiteren Vorgehen sind an die Projektverantwortliche zu richten:

Marc Marthaler
Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Bundesamt für Gesundheit BAG
Direktionsbereich Öffentliche Gesundheit
Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Sektion Wissenschaftliche Grundlagen
+41 58 46 96149
Marc.Marthaler@bag.admin.ch

Publications / Résultats
(Allemand)
Documents annexés