Die Vielfalt und Komplexität von psychisch-somatische Komorbiditäten erfordert sowohl in der Diagnostik, als auch in der Behandlung und Betreuung mehr Aufmerksamkeit. Die Wahrscheinlichkeit für eine unzureichende Diagnostik und medizinische Behandlung von körperlichen Begleiterkrankungen ist bei psychisch erkrankten Personen deutlich erhöht. Ausserdem stellen diese Patienten, krankheitsbedingt und aufgrund psychosozialer Belastungen, eine besondere Herausforderung bei der Therapierung dar. Ziel der Studie ist es, exemplarisch nationale und internationale Good-Practice-Modelle zu analysieren und zu ermitteln, welche Faktoren dazu geführt haben, dass diese Strukturen lanciert und umgesetzt wurden.