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Forschungsstelle
ASTRA SBT
Projektnummer
VSS2016/623
Projekttitel
Leitfaden zu Entwurf und Gestaltung von durch Fuss- und Fahrverkehr gemeinsam genutzten Flächen
Projekttitel Englisch
Guideline for planning and design of traffic spaces mutually used by pedestrian and vehicular traffic

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Fussverkehr, Mischverkehr, Leitfaden, Fallbeispiele, Koexistenz, Strassenraumgestaltung, Verträglichkeit
Schlüsselwörter
(Englisch)
pedestrian traffic, mixed traffic, guideline, case studies, coexistence, road space design, compatibility
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Im Vordergrund der Forschungsarbeit steht die Herleitung eines praxisnahen Planungsleitfadens den Entwurf von gemeinsam genutzte Fuss-/ und Fahrverkehrsflächen. Die thematischen Inhalte des Leitfadens weisen ein grosses Spektrum auf. Deshalb stellt das Forschungsvorhaben eine Kombination von verschiedenen methodischen Ansätzen dar.
In einer ersten Phase erfolgt eine gezielte Auslegeordnung zum heutigen Wissenstand. Dabei werden bestehende Grundlagen (Forschungsarbeiten, Richtlinien, Normen und vorhandene Best-/Worst-Practice Beispiele) aus dem In- und Ausland im Hinblick auf typische Situationen zusammengestellt und für den Leitfaden aufgearbeitet.
In einer zweiten Phase werden bestehende Wissenslücken mit zwei empirischen Forschungsansätzen  untersucht:
Einerseits werden in einem Verträglichkeitslabor verschiedene Begegnungsfälle zwischen Fuss- und Fahrverkehr simuliert und die Probanden jeweils zu ihrem subjektiven Sicherheitsempfinden befragt. Mittels Regressionsanalyse lässt sich die Wechselwirkung zwischen Sicherheitsempfinden und Einflussfaktoren (Abstand, Geschwindigkeitsdifferenz, Begegnungsrichtung, Verkehrsart) isoliert ableiten.
Andererseits werden Fallbeispiele durch videogestützter Konfliktanalyse untersucht und durch Befragung kombiniert. Die 12 Fallbeispiele fokussieren sich auf die Themenfelder Mischflächen für Fuss- und Veloverkehr sowie Quartierstrassen ohne Trottoir.
In einer dritten Phase erfolgt die Synthese. Aus den Erkenntnissen aus  Literaturanalyse, Verträglichkeitslabor und Fallbeispielen lassen sich Verträglichkeitsgrenzen und Handlungsempfehlungen für den Leitfaden ableiten.
Kurzbeschreibung
(Englisch)
The primary focus of this research consists in the development of a planning guide with practical relevance. To satisfy the wide range of aspects the research approach combines several methods.
Firstly, typical situations of pedestrians and other modes of transport on shared infra-structures are analysed and discussed by compiling and reviewing existing foundations (guidelines, standards and best-/worst-practice examples).
Secondly, knowledge gaps are examined with two empirical methods: On one side, test persons in a compatibility-laboratory answer questions about their subjective feeling of safety after experiencing different set-ups of encountering other modes of transport.. The influence of single parameters (difference in speed, distances, direction of encounter, mode of transport, etc.) on the feeling of safety is thereafter derived with a regression model.
On the other side, a video-based case study in combination with questionnaires investigates conflicts between pedestrians and other modes of transport. The study of total 12 examples focuses on shared transport infrastructures and roads in residential areas without pavement.
Thirdly, the final planning guide defines limits of compatibility and gives recommendations for hands-on planning by synthesising the findings from the litera-ture review, the compatibility-laboratory and the case study.
Projektziele
(Deutsch)
Oftmals lassen räumliche Rahmenbedingungen keine Lösungen zu, in welchen alle Verkehrsträger eine separierte Infrastruktur zugesprochen erhalten. Die Strassenverkehrsgesetzgebung ermöglicht deshalb eine breite Lösungspalette an gemeinsam durch Fuss- und Fahrverkehr genutzte Flächen. Die Umsetzung ist jeweils situativ zu beurteilen.
Ziel dieser Forschungsarbeit ist die Erstellung eines Planungsleitfadens (in Form einer Schweizer Guideline SNG) zur Beurteilung der Verträglichkeit von Fuss- und Fahrverkehr auf gemeinsam genutzten Flächen bzw. der Notwendigkeit für die Abgrenzung von Fussgängerbereichen. Der Leitfaden soll privaten und öffentlichen Planungsinstitutionen als Entscheidungshilfe für den Einsatz von gemeinsam genutzten Flächen und deren Anforderungen an die Gestaltung dienen. Dazu sind bestehende Erkenntnisse (Forschungen, Normen) aus dem In- und Ausland aufzuarbeiten und punktuelle Wissenslücken mittels empirischer Forschung zu schliessen.
Projektziele
(Englisch)
Spatial conditions do often not allow for separate infrastructures for all distinct modes of transport. Hence, the legal framework permits for a wide variety of infrastructure solutions for mutual use of pedestrians and bicycles. The implementation of such infrastructures requires case by case evaluation.
The objective of this research is the development of a planning guide (Swiss Guideline SNG) to assess the compatibility of infrastructures used by both pedestrians and other modes of transport and the need of dedicated areas for pedestrians respectively. The guide is intended to serve private and public planning institutions as decision-making tool for the use of shared spaces and their design requirements. This involves the analysis and summary of existing findings and standards as well as further empirical research to answer open questions.
Berichtsnummer
(Deutsch)
1745