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Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
8T20/17.0101.PJ
Titre du projet
Bioakkumulation von persistenten Stoffen

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Mise en oeuvre et application
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)

Bioakkumulation, Persistenz, Umweltverhalten, Nahrungskette, Gefährdungsabschätzung

Description succincte
(Allemand)
Die Bioakkumulation von Stoffen anthropogenen Ursprungs, die in der Umwelt persistent sind, kann für die betroffenen Organismen eine Gefahr darstellen. Viele Stoffe akkumulieren im Fettgewebe von Organismen. Für neutrale organische Stoffe mit einer geringen bis mittelgrossen molaren Masse trifft dies mehrheitlich zu. Dort existieren Modelle, die auf dem Octanol-Wasser-Verteilungskoeffizenten (Kow) basieren und mit welchen die Bioakkumulation relativ zuverlässig abgeschätzt werden kann. Für andere Stoffe, insbesondere bei solchen, die in der Umwelt teilweise oder vollständig in anionischer oder kationischer Form vorliegen oder beispielsweise an Proteine binden, gibt es noch bedeutende Wissenslücken. Ziel des Projekts ist eine Verringerung dieser Kenntnislücken. Der Wissensgewinn wird im Zusammenhang mit der Überprüfung der Selbstkontrolle, bei der Beurteilung von Neustoffen sowie bei der internationalen Zusammenarbeit in Expertengruppen (z.B. der PBT Expert Group) genutzt.
Objectifs du projet
(Allemand)
Abschätzung der Bioakkumulation von bestimmten persistenten Stoffen

Abhängig von den physiko-chemischen Eigenschaften eines Stoffs kann sein Bioakkumulationspotential besser oder schlechter abgeschätzt werden. Die existierenden Modelle decken quasi nur Stoffe ab, sie sich vornehmlich im Fettgewebe von Organismen akkumulieren. Für andere Stoffe, insbesondere bei solchen, die in der Umwelt teilweise oder vollständig in anionischer oder kationischer Form vorliegen oder beispielsweise an Proteine binden, fehlen passende Modelle. Mit den in diesem Projekt gewonnen Erkenntnissen soll die Grundlage für die Entwicklung geeigneter Modelle verbessert werden.

Mise en oeuvre et application
(Allemand)

Unter den tausenden von chemischen Stoffen auf dem Markt gibt es viele, deren Bioakkumulationspotential (als umweltgefährliche Eigenschaft) mittels des aktuellen Wissens bzw. mittels der bestehenden Modelle nicht bzw. nur mit ungenügender Zuverlässigkeit abgeschätzt werden kann. Diese Modelle sind für unter Umweltbedingungen in neutraler Form vorliegende Stoffe ausgelegt, nicht für kationische, anionische oder zwitterionische. Anhand von Stoffen, die vollständig oder teilweise in anionischer, kationischer oder zwitterionischer Form vorliegen wurden die bestehenden Wissenslücken anhand von Untersuchungen mit Fischzelllinien verkleinert. Dies leistete nebenbei einen Beitrag im Hinblick auf die übergeordnete Strategie, Tierversuche zu vermeiden.

Insgesamt belegen die Ergebnisse der Projekte in dieser Aktivität die Eignung von Fischzelllinien für die Messung der akuten Toxizität und der Bioakkumulation von strukturell unterschiedlichen kationischen, anionischen und zwitterionischen Stoffen und erweitern damit den chemischen Raum für zellbasierte Ansätze.

Die Erkenntnisse aus der Aktivität wurden in mehreren wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht, so dass sie auch von ausländischen Behörden, Unternehmen und Forschungsinstituten verwendet werden können:

Publications / Résultats
(Allemand)
  • Balk, Hollender, Schirmer, 2023. Investigating the bioaccumulation potential of anionic organic compounds using a permanent rainbow trout liver cell line. Environ. Int. 174, 107798, https://doi.org/10.1016/j.envint.2023.107798.
  • Balk, Hüsser, Hollender, Schirmer, 2024. Bioconcentration Assessment of Three Cationic Surfactants in Permanent Fish Cell Lines. Environ. Sci. Technol. 58, 1452, https://doi.org/10.1021/acs.est.3c05360
  • Franco, Colin-Madan, Hollender, Schirmer, in preparation.
Publications / Résultats
(Anglais)
Documents annexés