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Unité de recherche
SEFRI
Numéro de projet
2017-NFI-02
Titre du projet
Kurzstudie Digitalisierungstechnologien in Patentaktivitäten

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Digitalisierung, Industrie 4.0, Patente
Description succincte
(Allemand)

Im Rahmen der Strategie „Digitale Schweiz“ hat der Bundesrat das SBFI imJanuar 2017 damit beauftragt, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Bereiche Bildung, Forschungund Innovation zu untersuchen. Dies nicht zuletzt aufgrund der Erkenntnis, dass die DigitalisierungWirtschaft und Arbeitswelt rasant verändert und einen erheblichen Einfluss auf den Strukturwandelund das Wirtschaftswachstum ausübt. Wesentliche Grundlage dieses digitalen Wandels stellendie neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) dar, deren Beherrschung jedochmassgeblich von Forschung und Entwicklung abhängt. Der Bundesrat hat in seinem Bericht vom Januar2017 aber in gewissen für die Digitalisierung der Wirtschaft wichtigen Bereichen grundlegendesVerbesserungspotential festgestellt. Die damit verknüpften Herausforderungen des Forschungsstandortessollen vom SBFI eingehend geprüft werden. Im Rahmen dieses Prüfauftrags hat das SBFIauch die hiermit vorgelegte Studie veranlasst, welche spezifisch die Schweizer Patentaktivitäten imBereich neuer Technologien sowie Digitalisierungstechnologien untersuchen soll. Vor diesem Hintergrundwird mit der vorliegenden Kurzstudie der neue Patentanalyseansatz von BAK Economics aufdrei spezifische Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung angewendet: Die Bedeutung verschiedenerDigitalisierungstechnologien im Zusammenspiel mit anderen Technologien für die Schweiz, diePositionierung der Schweiz bezüglich den Weltklassepatenten in digitalen und neuen Technologien imVergleich zu ausgewählten Ländern sowie die Bedeutung der Verflechtungen von klassischen Technologienmit neuen dynamischen Technologien am Beispiel der Medizintechnologie und der Industrie4.0. Vergleich zu ausgewählten Ländern sowie die Bedeutung der Verflechtungen von klassischen Technologien mit neuen dynamischen Technologien am Beispiel der Medizintechnologie und der Industrie 4.0.

Objectifs du projet
(Allemand)
Untersuchung der Schweizer Patentaktivitäten im Bereich neuer Technologien sowie Digitalisierungstechnologien.
Publications / Résultats
(Allemand)

Diese Kurzstudie wirft mit neuen Methoden und Indikatoren ein Schlaglicht auf drei Entwicklungen:Die Bedeutung der Digitalisierung für weitere ausgewählte traditionelle und neue Technologiebereichefür die Schweiz, die Positionierung der Schweiz in den Weltklassepatenten in diesen Technologien imVergleich zu ausgewählten Ländern sowie die Bedeutung von Technologieverflechtungen am Beispielder Medizintechnologie und der Industrie 4.0.

Der Vergleich zeigt, dass die Schweiz insgesamt ein hochinnovatives Land ist. Gemessen in absolutenWeltklassepatenten liegt die Schweiz weltweit auf Platz neun und damit deutlich vor Ländern vergleichbarerGrösse. Noch stärker ist die Schweiz in der Pro-Kopf Betrachtung. Hier liegt sie weltweitan erster Stelle.

Bei einer Einschränkung der Betrachtung auf die Digitalisierungstechnologien, gemessen als die beidenTechnologiefelder „Computer Technology“ und „Digital Communication“ sieht das Bild jedochteilweise anders aus. In der Digitalisierung fällt die Schweiz hinter andere Länder vergleichbarer Grössezurück. Dies gilt sowohl für die absolute Anzahl der Weltklassepatente, als auch für die Pro-KopfBetrachtung. Insgesamt liegt zudem auch die Dynamik der Digitalisierung in der Schweiz deutlichunter der weltweiten Dynamik und stagnierte in den letzten Jahren.

Die Digitalisierung ist nicht nur für sich selbst genommen eine wichtige Technologie. Sie spielt ihr Veränderungspotenzialinsbesondere auch in der Verknüpfung mit anderen Technologien aus. So liegtder Durchdringungsgrad von Technologien wie Fintech, Smart City und Smart House mit Digitalisierungbei deutlich über 50%, d.h. mehr als die Hälfte der Patente in diesen Technologien beinhaltenDigitalisierungselemente. In klassischen Technologiebereichen wie Medtech, Life Sciences und Energieliegt der Durchdringungsgrad noch deutlich tiefer, hat sich aber in den letzten 15 Jahren mehr alsverdoppelt. Das Risiko für die Schweiz besteht darin, dass sie in diesen Branchen bei zunehmend vonder Digitalisierung getriebenen Veränderungen zurückfallen könnte.

Die Analyse neuer Technologien, wie Additive Fertigung, Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge,Robotik und Sensorik zeigen bereits eine deutliche Dominanz der USA. Auf den weiteren Plätzenfolgen in der Regel Japan und Deutschland. In der Internet der Dinge Technologie stehen jedoch dieasiatischen Länder Japan, Korea und China vor den Europäern. Umgekehrt dominieren die Europäerdie Additive Fertigung. Die Schweiz ist in der Additiven Fertigung ebenfalls gut positioniert. Auch inder Sensorik und Robotik kann die Schweiz sich gut positionieren, fällt aber in der Künstlichen Intelligenzund im Internet der Dinge deutlich zurück. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den reinen Weltklassepatenten.

Am Beispiel der Medtech und der Industrie 4.0 wurden die Patentaktivitäten in zum Teil komplexenTechnologiekombinationen untersucht. Dazu wurden verschiedenste Kombinationen aus Medtechbzw. Industrie 4.0 jeweils mit neuen Technologien wie Sensorik, Robotik oder Künstlicher Intelligenzgebildet. Hier zeigt sich, dass bestimmte Technologiekombinationen im Sinne der Bewertung höhereWerte erzielen als die Einzeltechnologien. Es zeigt sich ausserdem, dass Kombinationen aus mehrerenTechnologien tendenziell höher bewertet sind als Kombinationen aus wenigen Technologien. Mitder Komplexität der Patentkombinationen nimmt ausserdem auch die Konzentration auf wenige Länderzu, in denen diese Forschung noch stattfindet. Die Schweiz ist zwar in den Einzeltechnologienjeweils gut positioniert oder zumindest aktiv, fällt aber in den Technologiekombinationen zum Teil hintervergleichbare Länder wie die Niederlande oder Schweden zurück.

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