Das vorliegende angewandte Forschungsprojekt zielt darauf ab, auf der Ebene der Schweizer Alpen ein Modell für eine möglichst optimale Koexistenz von Windparks und großen Greifvögeln zu entwickeln, wobei der Steinadler und der Bartgeier im Mittelpunkt stehen. Diese beiden Arten wurden (zusammen mit der Rotschnabelkrabbe, siehe Powerpoint-Präsentation im Anhang) als prioritäre Untersuchungsmodelle ausgewählt, weil sie in den Alpen das größte Kollisionsrisiko mit Windkraftanlagen haben und weil beide Arten selten sind, eine geringe Fruchtbarkeit aufweisen und in relativ geringen Dichten nisten, was sie besonders anfällig für neue Todesursachen macht. Die Idee ist, Raumnutzungsmodelle für diese beiden Raubvögel zu erstellen und diese mit der Karte des Windkraftpotenzials zu verknüpfen, um Gebiete zu definieren, in denen die Errichtung von Windkraftanlagen für die geflügelte Fauna am wenigsten problematisch wäre.