Welche Anreize gibt es für die diversen Berufe im Gesundheitswesen, interprofessionell zusammenzuarbeiten? Welche Hindernisse treffen sie an und mit welchen Massnahmen könnten diese abgebaut werden? Die Studie gibt Antworten aus Sicht involvierter Personen. In der Studie werden neun verschiedene organisationale und acht individuelle Einflussfaktoren identifiziert, welche förderlich für eine interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) sind.
Insgesamt betont die Studie, dass es sich bei der IPZ um ein multidimensionales Konstrukt handle und dass es das Engagement aller Akteure brauche, um eine optimale IPZ zu realisieren. Die Studienteilnehmenden halten fest, dass Interprofessionalität kontextabhängig sei und dass Massnahmen zur Verbesserung der IPZ individuell betrachtet werden sollten.