En-tête de navigationNavigation principaleSuiviFiche


Unité de recherche
OFT
Numéro de projet
FABI 2017.15
Titre du projet
Neuartige Radsätze zur Lärm- und Gewichtsreduktion bei Schienengüterwagen aus faserverstärktem Kunststoff

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
Anzeigen
-
-
-
Description succincte
Anzeigen
-
-
-
Objectifs du projet
Anzeigen
-
-
-
Publications / Résultats
Anzeigen
-
-
-

Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Lärmbekämpfung, Lärmsanierung der Eisenbahn, Rollmaterial, Radsätze
Description succincte
(Allemand)

Im Jahr 2000 waren in der Schweiz 265'000 Menschen schädlichem oder lästigem Eisenbahnlärm ausgesetzt. Zu ihrem Schutz wurde nach Massgabe des Bundesgesetzes vom 24. März 2000 über die Lärmsanierung der Eisenbahnen (BGLE alt) bis 2015 ein umfassendes Konzept zur Lärmreduktion umgesetzt. Es beinhaltet Massnahmen am schweizerischen Rollmaterial, die Realisierung von Lärmschutzwänden und den Einbau von Schallschutzfenstern. Damit können unter weitgehender Einhaltung der Fristen und mit einer wesentlichen Unterschreitung der ursprünglich geschätzten Kosten zwischen 160‘000 und 170‘000 Menschen vor dem Lärm geschützt werden.

Das im Gesetz formulierte Minimalziel zur Anzahl der zu schützenden Personen (Schutzgrad) von mindestens zwei Dritteln wurde mit 60-64% jedoch knapp nicht erreicht.

Das Parlament trat deshalb im Rahmen der Beratung der Gesamtschau FinöV (ZEB-Gesetz) nicht auf eine Kürzung des Lärmkredites ein. Es verlangte, dass mit den verbleibenden Finanzmitteln eine Verbesserung des Lärmschutzes zu erreichen sei.

Im Rahmen des revidierten BGLE sind zur Vergrösserung der Massnahmenpalette zur Lärm-bekämpfung unter anderem Mittel für Ressortforschung vorgesehen (Art. 10a BGLE).

Mit dieser Ressortforschung sollen lärmmindernde Technologien bei Infrastruktur und Rollmaterial zur Reduzierung des Fahrlärms von Eisenbahnen um mindestens 1 dB (Beurteilungspegel Lr nach Massgabe LSV) erforscht werden. Die Vorhaben können im Stadium der Entwicklung (Ideenphase), Erprobung (Konzeptphase) oder Zulassung (Anwendungsphase) sein.
Objectifs du projet
(Allemand)

Mit dem vorliegenden Projekt soll die Machbarkeit eines neuartigen Radsatzes für Schienengüterwagen aus faserverstärktem Kunststoff (FVK, respektive „fiber-reinforced polymer FRP“) geprüft werden.

Primäres Ziel des Auftrages ist die Reduktion des von den Rädern im Betrieb abgestrahlten Lärms. Die Materialeigenschaften des Radsatzes, sowie die Radform spielen dabei eine wichtige Rolle. Wie gross das Lärmminderungspotential ist, muss im Rahmen der Machbarkeitsstudie quantifiziert werden.
Ein Radsatz aus FVK dürfte zudem deutlich leichter als ein herkömmlicher Radsatz aus Stahl sein. Dies bringt Vorteile beim Energieverbrauch, bei der Schienenabnützung, sowie der Laufruhe.

Zusätzlich sind im Rahmen der Machbarkeitsstudie die für die Anwendung im Regelbetrieb kritischen Punkte anzusprechen (Liste nicht abschliessend):

  • Kosten Radsatz, Dauerhaftigkeit Radsatz, Unterhalt Radsatz

  • Stabilität Radsatz im Regelbetrieb

  • Versagensverhalten (spröde/duktil), Überwachung Materialermüdung

  • Bremssystem des Radsatzes (u.a. thermisches Management)

  • Unterhalts- und Inspektionsverfahren für die Radsätze

  • Die Laufzeit für die Machbarkeitsstudie beträgt gemäss dem Projektantrag vom 27. Juni 2017 12 Monate. Wenn die Machbarkeitsstudie zeigt, dass die neuen Radsätze ein grosses Potential haben und die kritischen Punkte beherrschbar sind, ist eine Weiterführung des Projektes möglich.

Publications / Résultats
(Allemand)
Documents annexés