Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW lancierte zusammen mit BFH-HAFL, ETH Zürich, Agroscope, FiBL und ZHAW den Aufbau des Agrarforschungsnetzwerkes Schweiz. Ziel der Initiative war es, die Leistungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Forschung zu stärken, die Sichtbarkeit zu verbessern und die strategische Entwicklung von Forschungsgebieten wesentlich mitzugestalten.
Zu wenig klare Positionierung, ungenügende Alleinstellungsmerkmale und ungenügender Mehrwert neben dem bestehenden dichten Netzwerk themenspezifischer Organisationen verunmögli-chen eine gesicherte Finanzierung der Organisation mit einer professionellen Geschäftsstelle.
Die Erwartung von Drittmitteln durch Leistungsaufträge und/oder öffentliche Mitfinanzierung brachte nicht die erwünschten Erfolge. Eine Zusammenarbeit mit den Akademien der Naturwissenschaften (SCNAT) wurde sorgfältig geprüft, scheiterte aber wegen des zu geringen zu erwartenden Nutzens des Netzwerkes und wegen der knappen finanziellen Mittel beim SCNAT.
Wichtigste sichtbare Produkte des Projektes waren der am 15. September 2017 eingereichte NFP-Vorschlag "Smart produzieren - smart konsumieren" und regelmässiger Austausch zwischen den fünf Agrarforschungsinstitutionen (Agroscope, ETH, FiBL, HAFL und ZHAW). Der Austausch soll weiterhin mehrmals jährlich zwischen den teilnehmenden Institutionen stattfinden.