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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
17.17
Projekttitel
Agrarforschungsnetzwerk Schweiz

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Neue Kenntnisse/Literatur
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Agrarforschung, Netzwerk, Koordination, Innovation, Themenentwicklung
Schlüsselwörter
(Englisch)
Agricultural research, network, coordination, innovation, topic development
Schlüsselwörter
(Französisch)
Recherche agricole, réseau, coordination, innovation, développement thématique
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Durch ein fehlendes nationales Netzwerk auf Institutionsebene ist der Beitrag der Forschenden zur strategischen Entwicklung der Agrarforschung limitiert. Die Schweizer Agrarforschung wird nicht als Gesamtsystem präsentiert und kommuniziert. Ihre Bedeutung in der Gesellschaft wird dadurch unterschätzt. Dies kann die Erhaltung und Weiterentwicklung eines wirkungsvollen Forschungssystems, das Synergiepotentiale zwischen den Institutionen optimal nutzt, gefährden. Mit dem Aufbau eines dynamisch agierenden „Agrarforschungsnetzwerks Schweiz“ mit schlanken Strukturen und hoher operativer Effizienz kann ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Sichtbarkeit und der Leistungsfähigkeit der Schweizer Agrarforschung geleistet werden. Im Rahmen des vorliegenden Projektes soll basierend auf soliden Grundlagen das „Agrarforschungsnetzwerks Schweiz“ gegründet und operativ tätig werden.
Projektziele
(Deutsch)

Oberziel

Innerhalb von fünf Jahren soll ein breit abgestütztes „Agrarforschungsnetzwerk Schweiz“ aufgebaut werden, welches die Leistungsfähigkeit der Agrarforschung stärkt, deren Sichtbarkeit verbessert und die strategische Entwicklung der Agrarforschung in der Schweiz wesentlich mitgestaltet.

Projektziele

Im Rahmen des vorliegenden Projektes sollen das „Agrarforschungsnetzwerk Schweiz“ aufgebaut und erste Aktivitäten umgesetzt werden.

Abstract
(Deutsch)

Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW lancierte zusammen mit BFH-HAFL, ETH Zürich, Agroscope, FiBL und ZHAW den Aufbau des Agrarforschungsnetzwerkes Schweiz. Ziel der Initiative war es, die Leistungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Forschung zu stärken, die Sichtbarkeit zu verbessern und die strategische Entwicklung von Forschungsgebieten wesentlich mitzugestalten.
Zu wenig klare Positionierung, ungenügende Alleinstellungsmerkmale und ungenügender Mehrwert neben dem bestehenden dichten Netzwerk themenspezifischer Organisationen verunmögli-chen eine gesicherte Finanzierung der Organisation mit einer professionellen Geschäftsstelle.
Die Erwartung von Drittmitteln durch Leistungsaufträge und/oder öffentliche Mitfinanzierung brachte nicht die erwünschten Erfolge. Eine Zusammenarbeit mit den Akademien der Naturwissenschaften (SCNAT) wurde sorgfältig geprüft, scheiterte aber wegen des zu geringen zu erwartenden Nutzens des Netzwerkes und wegen der knappen finanziellen Mittel beim SCNAT.
Wichtigste sichtbare Produkte des Projektes waren der am 15. September 2017 eingereichte NFP-Vorschlag "Smart produzieren - smart konsumieren" und regelmässiger Austausch zwischen den fünf Agrarforschungsinstitutionen (Agroscope, ETH, FiBL, HAFL und ZHAW). Der Austausch soll weiterhin mehrmals jährlich zwischen den teilnehmenden Institutionen stattfinden.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)

Aufbau
- Breit abgestützte Festlegung der Strategie und der Ziele des „Agrarforschungsnetzwerks Schweiz“.
- Gründung des „Agrarforschungsnetzwerks Schweiz“
- Aufbau einer schlanken Struktur, welche eine hohe operative Effizienz und eine dynamische Entwicklung des „Agrarforschungsnetzwerks Schweiz“ ermöglicht.

Umsetzung
- Verbesserung der Sichtbarkeit der Relevanz der Agrarforschung gegenüber Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
- Mitgestaltung der strategischen Entwicklung der Agrarforschung der Schweiz durch bspw. Identifizierung von zentralen Forschungsthemen sowie Platzierung dieser Themen in der nationalen Forschungsagenda (z.B. Platzierung eines Themas in einem nationalen Forschungsprogramm).

Neue Kenntnisse/Literatur
(Deutsch)
In der Schweiz fehlt auf Institutionsstufe ein nationales Agrarforschungsnetzwerk, das von allen relevanten Forschungsinstitutionen getragen wird. Ein breit abgestütztes und von den Forschungsinstitutionen selbst konzipiertes und getragenes Netzwerk kann wesentlich dazu beitragen:

a) die Präsenz der Schweizer Agrar- und Ernährungsforschung gegenüber der öffentlichen Hand und der Gesellschaft zu steigern und ihre Bedeutung für eine innovative Landwirt-schaft und eine gesunde und nachhaltige Ernährung klar zu kommunizieren.

b) die strategische Entwicklung der Agrarforschung der Schweiz mitzugestalten, relevante Forschungsthemen bei Planungen und Ausschreibungen in nationalen und internationalen Forschungsprogrammen zu platzieren und den Nutzwert der Forschung für die Anwender durch problemlösungsorientierte Verbundprojekte zu steigern.

c) die Schweizer Agrar- und Ernährungsforschung als attraktive Partnerin in internationalen Kooperationen zu positionieren und den Austausch mit analogen ausländischen Agrar- und Ernährungsforschungsallianzen zu pflegen.