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Titel
Unité de recherche
OFAG
Numéro de projet
15.12
Titre du projet
Task Force Kirschessigfliege (Motion Pezzatti)
Données de base
Textes
Participants
Catégories
Titel
Textes relatifs à ce projet
Allemand
Français
Italien
Anglais
Mots-clé
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Description succincte
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Publications / Résultats
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Textes saisis
Catégorie
Texte
Mots-clé
(Allemand)
Kirschessigfliege,
Drosophila suzukii
, Task Force Kirschessigfliege
Mots-clé
(Anglais)
spotted wing drosophila,
Drosophila suzukii
Mots-clé
(Français)
drosophile japonaise,
Drosophila suzukii
Description succincte
(Allemand)
Die in der Schweiz erstmals 2011 nachgewiesene Kirschessigfliege (
Drosophila suzukii
) verfügt über ein breites Wirtspflanzenspektrum für ihre Eiablage. Die befallenen Früchte können nicht weiter verwendet werden. Der Befall durch die Larven der Kirschessigfliege sorgte insbesondere im Jahr 2014 lokal für beträchtliche Ausfälle. Es wird erwartet, dass in Zukunft in Jahren mit günstigen Klimabedingungen, wie etwa milde Winter und Sommer ohne längere Perioden mit Trockenheit, der Befallsdruck jeweils so hoch sein wird, dass ökonomisch relevante Schäden im Obst-, Beeren- und Weinbau entstehen. Im Rahmen der Motion 14.3721 „Forschung im Bereich der Kirschessigfliege“ wird der Bundesrat daher aufgefordert, die Forschung und Beratung im Bereich der Kirschessigfliege deutlich auszubauen und nachhaltige Bekämpfungsstrategien zu entwickeln. In der Folge gründeten Agroscope und das FiBL die Task Force Kirschessigfliege, um ihre Anstrengungen im Bereich Forschung und Beratung gemeinsam zu bündeln. Für die Intensivierung der Forschung im Bereich der Kirschessigfliege sind insgesamt CHF 2,5 Mio. verteilt auf fünf Jahre vorgesehen.
Publications / Résultats
(Allemand)
Die aus Südostasien stammende und in der Schweiz erstmals 2011 nachgewiesene Kirschessig-fliege,
Drosophila suzukii
, befällt alle bewirtschafteten Weichobstarten sowie viele wilde beerentragende Pflanzenarten. Im Unterschied zu den einheimischen Drosophila-Arten, die überreifes und verfaulendes Obst nutzen, legen die Weibchen der Kirschessigfliege ihre Eier in reifende, unbeschädigte Früchte ab. Die befallenen Früchte sind nicht länger vermarktungsfähig. Durch eine parlamentarische Motion wurde die Task Force Kirschessigfliege aufgefordert, schadensmindernde Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Nach fünfjähriger Versuchsaktivität stehen für die betroffenen Hauptkulturen umsetzbare und spezifische Schutzstrategien zur Verfügung, welche grösstenteils auf vorbeugenden Massnahmen beruhen und trotz Kirschessig-fliege eine hochwertige Produktion ermöglichen. Die entwickelten Strategien nutzen verschiedene Kontrolltechniken (Fallenfang, biologische und chemische Kontrolle) und ermöglichen ein nachhaltiges Management dieses Problems. Die praxisgerechte Kommunikation beschleunigte die Wissensverbreitung und steigerte die Akzeptanz für die entstehenden Mehrkosten. Die Untersuchungen im Grundlagenbereich vertieften das Verständnis zur Ökologie des Schädlings und schafften ein Fundament für nachhaltige Lösungsansätze.
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