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Research unit
SFOE
Project number
SI/501475
Project title
EvalProgeff – Evaluation des programmes d’efficience énergétique auprès des ménages

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Publications / Results
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Final report
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CategoryText
Key words
(English)

Energy efficiency, behaviour, sustainability, Energy strategy 2050

Short description
(English)
Identify best practices to ensure medium and long term effects concerning energy efficiency programs for the residential sector. We will study a population of 220,000 households observed during a period of ten years. Among these, several tens of thousands participated in a variety of energy efficiency programs. A qualitative and quantitative post-analysis will assess the sustainability of the actions in terms of energy savings and acceptability to long-term strategies of the programmes.
Short description
(French)
Dégager les règles de bonnes pratiques pour garantir des effets à moyen et long terme concernant des programmes d'incitation à des comportements énergétiques efficients dans les ménages. On étudiera une population de 220'000 ménages observés pendant dix ans. Parmi ceux-ci, plusieurs dizaines de milliers ont participé à des programmes variés d’économie d’énergie. Une postanalyse qualitative et quantitative évaluera la pérennité des actions en termes d' économies et d'acceptabilité à long terme des stratégies des programmes.
Publications / Results
(German)
Related documents
Publications / Results
(French)
Related documents
Final report
(German)

Seit 2009 werden im Kanton Genf eine Reihe von Energieeffizienzprogrammen mit dem Ziel durchgeführt, Energie (insbesondere Strom) in Haushalten einzusparen. Verschiedene Arten von Programmen wurden implementiert, darunter finanzielle Anreize (Rabattgutscheine für den Kauf energieeffizienter Geräte oder Rabatte auf die Stromrechnung), persönliche Beratung durch "Botschafter" und der kostenlose Austausch von energieverbrauchenden Geräten (vor allem Beleuchtung). Die kurzfristigen Energieeinsparungen, die durch diese Energieeffizienzprogramme in Genf erzielt werden, wurden bereits verschiedentlich untersucht und veröffentlicht. Da die Programme bereits seit einiger Zeit laufen, wurde es möglich, dieselben Haushalte noch einmal zu untersuchen, um ein besseres Verständnis darüber zu erlangen, ob die Energieeffizienzmaßnahmen noch wirksam sind. Vor diesem Hintergrund analysiert die Studie die langfristigen Auswirkungen (über 5 bis 9 Jahre) der verschiedenen Energieeffizienzmassnahmen. Der Ansatz ist sowohl quantitativer als auch qualitativer Natur. Die quantitative Untersuchung des jährlichen Stromverbrauchs von 220'000 Haushalten seit 2005, segmentiert nach ihrer Teilnahme an den verschiedenen Programmen, erlaubt es, die jeweils realisierte Stromeinsparung (in kWh pro Jahr) zu quantifizieren. Es handelt sich um einen Bottom-up- Ansatz, der auf einer deskriptiven Analyse und der Modellierung des Gerätebestands und ihrer Nutzungsintensität beruht. Der qualitative Ansatz basiert in erster Linie auf Interviews mit einer kleinen Stichprobe von Haushalten, welche an einem der Energieeffizienzprogramme teilgenommen hatten. Auf der Grundlage der daraus gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Fragebogen entwickelt, der an 12’000 Haushalte verschickt wurde. Fast 3’000 ausgefüllte Fragebögen konnten schliesslich statistisch ausgewertet werden. Wir gingen unter anderem der Frage nach, wer sich in den Haushalten für Fragen der Energieeinsparung verantwortlich fühlt und wie Informationen zur Energieeffizienz genutzt werden. Wir versuchten auch, zu ermitteln, welche Faktoren für die langfristige Anwendung von Energiesparpraktiken entscheidend sind, wobei wir uns insbesondere sozio-ökonomische Faktoren und Verhaltensweisen konzentrieren. Die Interviews zeigen, dass sich die befragten Haushalte recht gut an die Programme erinnern, an denen sie 5 bis 9 Jahre zuvor teilgenommen hatten (fast 59 %), auch wenn sie sich manchmal nicht sicher sind, wie die Programme heissen. Die mit diesen Programmen verbundenen Erinnerungen, sind positive Natur, und die energiesparenden Verhaltensweisen wurden weitgehend beibehalten. Die Haushalte verweisen häufiger auf den "ökologischen" Nutzen ihres Verhaltens als auf den wirtschaftlichen Vorteil, obwohl das Programm in seiner Kommunikation hauptsächlich die ökonomische Vorteile in den Vordergrund stellte. Als nächster Schritt wurden die qualitativen Informationen aus den Fragebögen mit der Entwicklung des Stromverbrauchs aller Genfer Haushalte über den Zehnjahreszeitraum verknüpft. Es wurde festgestellt, dass Haushalte von Angestellten, freien Berufen und ungelernten Arbeitern ihren Stromverbrauch im untersuchten Zeitraum (zwischen 2009 und 2018) am wenigsten eingeschränkt haben. Im Hinblick auf energiesparende Verhaltensweisen haben Haushalte, die ungenutzte Geräte abgeschalteten und an dieser Praxis festgehalten haben, ihren Verbrauch deutlich reduziert. Im Rahmen des Energieeffizienzprogramms wurden auch Durchflussminderer für Wasserhähne in Wohnungen installiert. Diese Durchflussminderer sparen Endenergie und vermeiden CO2-Emissionen, sofern fossile Brennstoffe für die Warmwasserversorgung verwendet werden. Auf der Grundlage der Ex-Post-Evaluierung schätzen wir die Energieeinsparungen auf etwa 1100 kWh pro Jahr und Haushalt.

Die Ergebnisse der Umfrage geben Aufschluss darüber, wie viele Haushalte die Durchflussminderer

entfernt haben, so dass wir beurteilen können, wie langlebig diese Maßnahmen sind.

Die Ergebnisse dieser Studie können im Prinzip für jedes Energieeffizienzprogramm für Haushalte als

gültig angenommen werden. Die Ergebnisse unserer Analysen wurden auf die Schweizer Ebene

extrapoliert. Der Umfang der landesweiten Einsparung, die durch die Anwendung vergleichbarer

Massnahmen erzielt werden könnte, beträgt etwa 2'400 GWh/Jahr, was fast 13 % des Verbrauchs der

Schweizer Haushalte im Jahr 2009 entspricht.

Schliesslich haben wir festgestellt, dass die Teilnahme an einem Energieeffizienzprogramm mit

gelegentlichen begleitenden Massnahmen eine grössere Wirkung hat als eine einzelne Intervention in

Haushalten.

Final report
(English)

Since 2009, a number of energy efficiency programs have been conducted in the canton of Geneva with the objective to save energy (in particular electricity) in households. Different types of programs were implemented including financial incentives (rebate vouchers to buy energy efficient appliances or a discount on the electricity bill), face-to-face advice by “ambassadors” and the free replacement of energy-consuming devices (primarily light bulbs). The short-term energy savings generated in the past by the energy efficiency programs in Geneva have already been the subject of various analyses and publications. Since the programs have been operated for some time it became possible to analyse the same households once more in order to understand whether the energy efficiency measures were still effective. Against this background, the study analyses the long-term effects (5 to 9 years) of the various energy efficiency measures. The approach is both quantitative and qualitative in nature. The quantitative study of the annual electricity consumption of 220,000 households since 2005, segmented according to their participation in the various programs, allows to quantify electricity savings (in kWh/year) induced by the various programs. It is a bottom-up approach based on descriptive analysis and modeling of the equipment stock and its intensity of use. The qualitative approach was based in first instance on interviews conducted with a small sample of households that had participated in one of the energy efficiency programs. Using these insights, a questionnaire was developed which was sent to 12,000 households. Nearly 3,000 filled questionnaires were ultimately suitable for statistical analysis. Among other things, we looked into the question of who takes ownership of information on energy savings in households and how this information is used. We also aimed to identify the determining factors for the long-term adoption of energy savings practices, in particular in relation to different social categories and behavioral profiles. The interviews show that the surveyed households remember rather well the programs they had  participated in 5 to 9 years before (nearly 59%), even if they are sometimes not sure about the name of the programs. The memories left by these programs are positive and the energy-saving practices were maintained. Households more frequently refer to the "ecological" benefit of their commitment than the economic advantage, although the program mainly addressed the economic dimension in its communication. As next step, the qualitative variables from the analysis of the questionnaires was linked with the historical evolution of electricity consumption of Genevan households over the ten-year period. It was found that households representing white collar occupations, liberal professions and unskilled workers limited their electricity consumption the least in the period studied (between 2009 and 2018. With regard to energy-saving practices, households that switched off unused appliances and have continued to do so, achieved significant reductions in their consumption. As part of the energy efficiency programs, flow reducers for water taps were also installed in apartments. These reducers save final energy and they avoid CO2 emissions if fossil fuels are used for domestic hot water supply. Based on ex-post evaluation, we estimate the energy savings at around 1100 kWh per year and household. The results of the survey offer insight into how many households removed the flow reducers, allowing us to assess how long-lasting these actions are. The findings of this study can, in principle, be assumed to be valid for any household energy efficiency program. The results of our analyses have been extrapolated to the Swiss level. The volume of savings that could be obtained at the country level, by applying the same type of measures implemented in Geneva, is approximately 2'400 GWh/year which represents nearly 13% of the consumption of Swiss households in 2009. Finally, we found that participation in a program which is followed by some interaction spread over time has a greater impact than single intervention in households..

Final report
(French)

Depuis 2009, le canton de Genève bénéficie d’un ensemble de programmes destinés à réduire la consommation d’énergie (en particulier électrique) des ménages. Ces programmes se sont déroulés selon plusieurs formes contrastées incluant des incitations financières (rabais sur l'achat d'appareils performants ou rabais sur la facture d'électricité), des conseils personnalisés donnés par des "ambassadeurs" ou, encore, le remplacement gratuit d'appareils énergivores (principalement des lampes). Les économies à court terme engendrées dans le passé par ces programmes ont déjà été mesurées et fait l’objet de différentes analyses et publications. Cependant, il a paru intéressant - maintenant que l'on dispose d'un recul suffisant - de revenir auprès de ces ménages et d'évaluer la pérennité des actions sur le plan des économies. Dans ce contexte, cette recherche vise à comparer les effets de long terme (de 5 à 9 ans) induits par les diverses approches utilisées. L'approche est quantitative et qualitative. L'étude quantitative de l'ensemble des relevés des consommations annuelles depuis 2005 de 220'000 ménages segmentés selon leur participation aux différentes actions permet de mesurer l'impact des divers programmes en termes de kWh économisés. C’est une approche bottom-up fondée sur l'analyse descriptive et la modélisation du parc d'équipement et de leur intensité d'utilisation. La démarche qualitative s'appuie tout d’abord sur des entretiens conduits auprès d'un petit échantillon de ménages qui ont participé aux programmes d'efficience énergétique. Ces entretiens ont permis ensuite l'élaboration d'un questionnaire qui a été adressé à 12'000 ménages. Un peu moins de 3'000 questionnaires retournés ont été validés et ont fait l’objet d’analyses statistiques. On cherche à comprendre comment et par qui les informations sur les économies d’énergie sont appropriées au sein des ménages et de préciser les facteurs déterminants de l’adhésion et de l’adoption de pratiques durables en faveur des économies d’énergie, notamment en fonction de différentes catégories sociales et de profils comportementaux. Il ressort des entretiens que les ménages interrogés se souviennent plutôt bien des programmes auxquels ils ont participé (près de 59%), même s’ils ont parfois quelques hésitations sur les dénominations – parfois très proches- de ceux-ci. Les souvenirs laissés par ces programmes sont positifs et débouchent même sur la poursuite de comportements visant à l’économie d’énergie (écogestes). Il en ressort que les ménages citent plus fréquemment le bénéfice « écologique » de leur engagement que le bénéfice financier, quand bien même le programme dans lequel ils s’étaient engagés ciblait surtout l’aspect financier dans sa communication. Enfin, la richesse de la base de données à dispositions permet de coupler les variables qualitatives issues de l’analyse des questionnaires avec les variables quantitatives du suivi historique de la consommation électrique de l’intégralité des ménages genevois sur une dizaine d’années. On constate à ce titre que professions intellectuelles, libérales et les travailleurs non qualifiés sont les moins prompts à limiter leur consommation électrique entre 2009 et 2018. En ce qui concerne les écogestes, les ménages qui se sont appliqués, et s’appliquent toujours, à éteindre les appareils non utilisés ont réalisé de belles diminutions de leur consommation sur cette même période. Dans le cadre des programmes d'efficience énergétique, des réducteurs de débits ont également été posés dans les appartements. Ces réducteurs économisent de l’énergie finale et réduisent donc les émissions de CO2 si des combustibles fossiles sont utilisés pour la production de chaleur. Des mesures ex-post nous permettent d’estimer la baisse de la consommation énergétique à environ 1100 kWh/an par ménage. Les résultats de l’enquête fournissent, pour leur part, la proportion de ménages qui ont finalement enlevé les réducteurs de débit : nous pouvons ainsi évaluer la pérennité de ces actions. Les résultats de nos analyses peuvent être en principe valables pour tout programme d’efficience énergétique en Suisse. Ils ont donc été extrapolés au niveau Suisse. Le volume d’économies qu’on peut obtenir au niveau du pays, en appliquant le même type de mesures que le programme genevois, atteindrait près de 2’400 GWh/an par rapport à la consommation des ménages suisses de 2009, ce qui représente près de 13% de la consommation de l’époque. Finalement, on constate que la participation à un programme, suivie de « sollicitations » étalées dansle temps, a un impact plus important que le fait de n’intervenir qu’une seule fois auprès d’un ménage.

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