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Research unit
FOCP
Project number
2016/21-01 / 353006340
Project title
Bereitstellung von Untersuchungsmethoden zum Schutz von Mensch und Umwelt

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project organisation
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Project aims
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Basic conditions
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State of work
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Umweltanalytik
Short description
(German)

Das LABOR SPIEZ untersucht im Bereich der Umweltanalytik Schadstoffe-, resp. mit toxischen Schwermetallen belastete Standorte, wie zum Beispiel militärische Altlasten in der Schweiz oder Schadensorte in Konfliktgebieten.

Die Schwermetallkontaminationen führen zu einer Gefährdung von Mensch und Umwelt. Die Freisetzung, d.h. Auflösung und damit Mobilisierung der Schwermetalle, kann zu einer Kontamination des Grundwassers und zu einem Transfer in die Nahrungsmittelkette führen. Die Inhalation von schwermetallhaltigem Feinstaub ist ein hohes Gesundheitsrisiko.

Die Gruppe Umweltanalytik untersucht daher Metallspuren in allen Umweltkompartimenten und in Folgeprodukten entlang der Ausbreitungspfade. Ein Grossteil der Analysen wird im akkreditierten Bereich der Prüfstelle STS 0101 durchgeführt.

Feldmessungen mittels tragbaren Röntgenfluoreszenzspektrometern helfen einen raschen Überblick der Bodenkontamination durch Schwermetalle zu gewinnen. Im Labor werden die Umweltproben nach spezifischen Probenvorbereitungen mittels ICP-Massenspektrometrie, ICP-Emissionsspektrometrie und weiteren Methoden analysiert.

Die gut ausgebaute instrumentelle anorganische Analytik ermöglicht es der Gruppe Umweltanalytik auch, weitere Themengebiete und Querschnittsaufgaben sowie analytische Nischen wahrzunehmen und abzudecken. So gehören zum Beispiel die Analyse technischer Produkte wie Aktivkohle, Elementanalysen chemischer Kampfstoffe, forensische Untersuchungen für Zoll, Grenzwachtkorps und Polizei ebenso zum Aufgabenspektrum wie die Ausbildung Lernender.

Die Gruppe ist bestrebt, vorausschauend die zukünftig benötigten Methoden (wie die Speziationsanalytik) zu entwickeln. Daneben ist es äusserst wichtig, für Krisen- und Notfallsituationen in der Schweiz, aber auch in Missionen im Ausland, über on-site Messgeräte zu verfügen, welche zuverlässige Aussagen erlauben. Es geht hierbei darum, stets eine aktuelle Übersicht der on-site Analytik zu haben und diese im Feld oder in Kursen anzuwenden.

Project organisation
(German)

Auftraggeber: Dr. Marc Cadisch
Projektleitung: Dr. Mario Burger
Projektbetreuung: Marc Stauffer
Beauftragter: ZHAW, ICBT - Dr. Peter Lienemann

Project aims
(German)
  • Entwicklung von Speziationsanalysen für Quecksilber und weitere Elemente
  • Erabreiten der theoretischen und praktischen Konzepte und Techniken zur Stabilisierung von Umweltproben zur Speziationsanalytik
  • Statistische Untersuchung des Probenaufarbeitungsfehlers von Feststoffen aus dem Bereich militärischer Altlasten
  • Unterstützung der akkreditierten Prüfstelle STS 0101 des LS
  • Durchführung von Projekten zu Gunsten der armasuisse (Referenzuntersuchungen, fachliche Beurteilung von militärische Altlasten)
Basic conditions
(German)
Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der ZHAW, die Arbeiten finden zu 100 % in Spiez statt.
State of work
(German)

2016: Die Methodenentwicklung für die Speziation von Quecksilber mittels LC-ICP-MS wurde abgeschlossen. Ebenfalls wurden die statistischen Untersuchungen des Probenaufarbeitungsfehlers von Feststoffen erfolgreich durchgeführt.

2017: Umfangreiche Projekte zugunsten armasuisse (Molybdän und Cadmium-Belastungen im Stellungsraum von Schiessplätzen, Untersuchungen zum Auswaschen von Antimon aus Kugelfanganlagen, Untersuchungen zur Fehlerfortpflanzung von XRF-Nasschemie-Korrekturen bei unterschiedlichen Massenanteilen an partikulärem Blei)

2018: Umfangreiche Projekte zugunsten armasuisse (Gadolinium-Belastungen im Stellungsraum von Schiessplätzen, Untersuchungen zur Gefährdung von Umwelt und Personen bei Entsorgungsarbeiten mit kontaminierten Schallschutzplatten aus Schiessanlagen, Untersuchungen zur Mobilität von mit Schwermetallen kontaminiertem Material in Karst, wissenschaftlich-statistischer Beschrieb der Probenahmeunsicherheit)

Im Februar 2019 endet dieses Forschungsprojekt.