En-tête de navigationNavigation principaleSuiviFiche


Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
8T20/15.0003.PJ
Titre du projet
Hydrologische Grundlagen für Anpassung an den Klimawandel

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
Anzeigen
-
-
-
Description succincte
Anzeigen
-
-
-
Objectifs du projet
Anzeigen
-
-
-
Mise en oeuvre et application
Anzeigen
-
-
-
Publications / Résultats
Anzeigen
-
-
-

Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Klimawandel, Wasserkreislauf, Hydrologie, Gewässer
Description succincte
(Allemand)
Trotz Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen wird sich der Klimawandel fortsetzen. Gemäss der Klimaszenarien CH2011 der MeteoSchweiz werden die mittlere Jahrestemperatur in der Schweiz bis Ende des 21. Jahrhunderts um 1.5 bis 4.4°C zunehmen und die Sommerniederschläge um 10 bis 20% abnehmen. Es wird mit einer Zunahme von Extremereignissen und mit deutlichen Veränderungen des Wasserkreislaufs gerechnet. Obwohl viele Details zu den Auswirkungen des Klimawandels noch nicht geklärt sind, müssen bereits heute Anpassungsmassnahmen geplant und eingeleitet werden, um die volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels einzudämmen. Im Rahmen dieses Projekts sollen die für die Anpassungsmassnahmen notwendigen hydrologischen Grundlagen wie hydrologische Daten, hydrologische Szenarien und hydrologische Vorhersagen erarbeitet werden.
Objectifs du projet
(Allemand)

Vertiefte Kenntnisse des Wasserkreislaufes und dessen Entwicklung sind wichtige Grundlagen für Anpassungsmassnahmen in den Sektoren Wasserwirtschaft, Umgang mit Naturgefahren, aber auch in den Sektoren Landwirtschaft, Energie und Tourismus. Viele der erforderlichen Grundlagen fehlen aber noch immer (vgl. Motion 13.4267 Amherd). Ein kontinuierliches Monitoring und Vorhersagen der Wasserkreislaufkomponenten ermöglichen das rechtzeitige Erkennen von Hochwasser-, Niedrigwasser- und Trockenheitssituationen und sind relevante Informationen für Entscheidungsträger. Zudem sind sie auch ein wichtiger Input für Informationsplattformen, wie sie im Rahmen des BR-Beschlusses zum Postulat 10.3533 Walter geprüft werden.

Langfristige Veränderungen im Wasserhaushalt müssen durch periodisches Erstellen von hydrologischen Szenarien antizipiert werden. Um dies sicherzustellen, muss auch das Wassermonitoring immer wieder den sich ändernden klimatischen und sozioökonomischen Gegebenheiten angepasst werden.

Im Rahmen dieses Projekts sollen die für die Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel notwendigen hydrologischen Grundlagen erarbeitet werden. Dazu soll bestehendes hydrologisches Wissen gesammelt und so aufbereitet werden, dass es für Stakeholder nutzbar wird (transfer knowledge), offenen Forschungsfragen im Bereich Auswirkungen des Klimawandels auf Gewässer untersucht werden und sichergestellt werden, dass die notwendigen hydrologischen Daten und Vorhersagen zur Verfügung stehen.

Mise en oeuvre et application
(Allemand)

Es konnten zum ersten Mal transiente hydrologische Szenarien für die Schweiz bis 2100 basierend auf den Klimaszenarien CH2018 erstellt werden. Ebenfalls untersucht wurden die Auswirkungen auf die Gewässertemperatur und das Grundwasser, zwei Bereiche, die in vergangen Studien weniger betrachtet wurden. Zudem wurden analysiert, was dies für die Wasserwirtschaft, den Gewässerschutz und den Schutz vor Naturgefahren bedeutet. Alle Ergebnisse sind in einem wissenschaftlichen Synthesebericht für das Fachpublikum zusammengefasst. Die Daten sind auf www.nccs.ch und dem Hydrologischen Atlas der Schweiz frei zugänglich. Für die breite Bevölkerung wurde eine Synthesebroschüre und ein Video mit den wichtigsten Ergebnisse erstellt. Die NCCS webpage wurde zudem basierend auf den Projektergebnissen völlig überarbeitet.

Publications / Résultats
(Allemand)
Documents annexés