Das Ziel dieser Forschungsaktivität ist, das Verständnis und die Datenverfügbarkeit zur Klimarelevanz von Mooren mit Feldmessungen auf repräsentativen Standorten (hier: Flachmoor) zu verbessern.
Die Aktivität war als Fortsetzung des erfolgreichen Projekts „13.0057.KP Moorregeneration, Rewetting als Klimaschutzmassnahme“ konzipiert worden, wo der Messbetrieb über die eigentliche Wiedervernässung hinaus fortgesetzt und ausgeweitet werden sollte. Das Versuchsfeld in Cressier NE musste jedoch abgebaut werden, nachdem der Bewirtschafter mit Abschluss der ersten Phase die Zusammenarbeit unerwartet aufgekündigt und gedroht hatte, die Messapparatur zu zerstören. Dem Projektteam war es nach aufwendigen Abklärungen gelungen, einen gleichwertigen Ersatz für das zwangsweise abgebrochene Rewetting-Experiment ausfindig zu machen. Das Augenmerk liegt neu auf der Überschüttung organischer Böden. Ziel ist, die Klimawirksamkeit dieser Meliorationsmassnahme, deren Bedeutung in der Schweiz zunehmen wird, erstmals quantitativ beurteilen zu können. Die Fragestellung ist – wie beim ursprünglichen Projekt – sowohl für die Klimaberichterstattung als auch für die Entwicklung klimapolitischer Massnahmen von Interesse.